Spott nach Rücktritt

01. März 2018 13:56; Akt: 01.03.2018 13:57 Print

«Hope Hicks hielt ungefähr 19,6 Scaramuccis lang»

Das Netz reagiert auf den Rücktritt von Trumps Kommunikationsdirektorin Hope Hicks gewohnt hämisch. Ihr Name lässt aber auch zu schöne Wortspiele zu.

Die Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses, Hope Hicks, hat ihren Rücktritt erklärt.
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Erst im Sommer hatte Hope Hicks den Posten als Kommunikationschefin des Weissen Hauses übernommen, am Mittwoch hat die 29-Jährige ihren Rücktritt erklärt. Kaum hatte sie ihre Entscheidung bekannt gegeben, lief Twitter heiss. Die Nutzer übertrafen sich gegenseitig mit Wortspielen, die ihr Name Hope (dt. Hoffnung) Hicks (dt. etwa mit Hinterwäldler vergleichbar) zulassen.

Das Weisse Haus sei nun ein «hoffnungsloser Ort», twittert etwa Philip Lewis.


«Jetzt haben wir kein Geld, keine Jobs und keine Hoffnung mehr» – so spielt dieser Tweet auf die Namen von Countrylegende Johnny Cash, Apple-Gründer Steve Jobs und eben Ex-Kommunikationschefin Hope Hicks an.




«Hoffe, du hattest die Zeit deines Lebens», twittert das Portal Splint News.


«Ich bin so froh, haben wir ihr einen Namen gegeben, mit dem sich so viele tolle Witze machen lassen»: Ein Twitter-Nutzer versucht sich in Hope Hicks' Eltern einzufühlen.


«Leute, all eure Hinterwäldler-Wortspiele sind so hoffnungslos», schreibt dieser Nutzer.


Hope Hicks hielt ungefähr 19,6 Scaramuccis lang – so die Anspielung auf die nur zehntägige Amtszeit des einstigen Kommunikationschefs Anthony Scaramucci.


Der twitterte auch gleich selber: Sie habe einen wunderbaren Job gemacht und eine grosse Karriere vor sich. Das Beste komme noch, so der «Mooch».


Das Weisse Haus hatte schon so einige Kommunikationschefs, seit Donald Trump US-Präsident ist.


Hope Hicks ist weg. Wer ist der Nächste?, fragt die Nachrichtensatire «The Daily Show».


Der Job des Kommunikationschefs ist noch zu haben. Das Netz spekuliert schon über Nachfolger.


(kko)