Aufruhr in Libyen

08. März 2011 06:12; Akt: 21.03.2011 15:48 Print

«Volles Spektrum möglicher Reaktionen»

US-Präsident Obama und der britische Premier Cameron lassen in der Libyen-Frage weiterhin alle Optionen offen. Machthaber Gaddafi hatte derweil einen weiteren kuriosen Medienauftritt.

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Am verkündet die Übergangsregierung Libyens offiziell die Befreiung des Landes. Am wird Muammar Gaddafi in Sirte gefangen und getötet. : In der Nacht auf Montag nehmen die Rebellen den Grünen Platz im Zentrum von Tripolis ein. Dort feiern Aufständische und Bewohner gemeinsam den Einmarsch. Auf dem Platz demonstrierten zuvor monatelang die Gaddafi-Getreuen. Aufständische bejubeln die Einfahrt in eines der Aussenquartiere der Hauptstadt Tripolis. In Bengasi feiern libysche Rebellen zusammen mit tausenden Menschen auf dem Tahrir-Platz die militärischen Erfolge ihrer Mitstreiter. Die Aufständischen erobern Brega und Sawija. Damit stehen sie nur noch wenige Kilometer von Tripolis entfernt: Auf dem Bild feiern Rebellenkämpfer die Eroberung Sawijas. Am mobilisieren die Rebellen ihre Kräfte im Westen des Landes. Ihr Ziel ist die Stadt Sawija. Am stirbt der Militärchef der Rebellen Abdel Fatah Junis. Die Urheber des Mordes sind nicht bekannt. : Libysche Rebellen und Angestellte der Botschaft übernehmen die libysche Botschaft in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. : Libysche Rebellen dringen in der strategisch wichtigen Stadt Brega in Wohngebiete vor. : Ein libyscher Junge schlägt in der Rebellenhochburg Misrata mit einem Schuh auf ein Porträt des Machthabers Muammar al-Gaddafi ein. : Die diplomatischen Bemühungen laufen auf Hochtouren. Der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrates Mahmoud Jibril trifft in Brüssel auf den Europaratspräsidenten Herman Van Rompuy. Saif al Islam Gaddafi Sagt am 11.7.2011: «Die Wahrheit ist, dass wir mit Frankreich verhandeln und nicht mit den Rebellen». : Strassenkunst in Bengasi: Gaddafi wird von einer Krake gefressen. : Noch geniesst Machthaber Muammar al-Gaddafi auch Unterstützung in der Bevölkerung. «Gott, Gaddafi und Libyen» ist auf den Händen dieses Mädchens in Tripolis zu lesen. Andere halten Porträts mit dem Despoten in die Höhe. Am erlässt der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl gegen Gaddafi und seinen Sohn Saif al-Islam. Der libysche Justizminister Mohammad al-Kamudi verurteilt den Haftbefehl als ein «Werkzeug der westlichen Welt». Zahlreiche Top-Fussballer Libyens laufen zu den Aufständischen über. Seit einigen Tag steht Tripolis unter ständigem Beschuss. NATO-Jets greifen auch tagsüber an. Die Ungeduld lässt die Rebellen bisweilen fatale Fehler begehen: Sie greifen ohne Marschbefehl an. Die Zahl der Opfer ist daher in den vergangenen Tagen gestiegen. Wie die UNO am mitteilt, wurde in Libyen systematisch vergewaltigt. Den Befehl dazu soll Muammar Gaddafi selbst gegeben haben. Am gehen wieder viele Bomben auf Tripolis nieder. Muammar Gaddafi sprach wieder am TV: «Wir werden nicht kapitulieren». Im Krieg in Libyen setzt die NATO erstmals Kampfhelikopter ein. Jacob Zuma ist in Tripolis eingetroffen. Er will im Konflikt vermitteln. Libysche Rebellen beklagen, dass ihnen das Geld ausgehe, weil die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland ausbleibe. Die NATO führt ihre Angriffe auf die Hauptstadt Tripolis fort. Durch ihre Bomben sterben laut Regierung drei Menschen. 150 werden verwundet. Am fliegt die NATO Luftangriffe auf den Hafen von Tripolis und zerstört sechs libysche Kriegsschiffe. Am . Es ist aber unklar, ob die Bänder aktuell sind. fordert Muammar Gaddafi zum sofortigen Rücktritt auf. Bei einem Nato-Angriff am soll sich während des Angriffs im Haus seines Sohnes befunden haben, blieb aber unverletzt. gegen sie einsetzt. aus. seine Beteiligung an den Luftangriffen zu. worden. (Bild), Adschabija und Brega wird immer heftiger gekämpft. Tausende hoffen auf ihre Ausreise. Im Bild: Aus Misrata evakuierte Viele Flüchtlinge kommen auf dem Weg zur italienischen Insel Lampedusa ums Leben. (r.) einen Friedensplan der Afrikanischen Union (AU). Die Rebellen bestehen auf dem sofortigen Rücktritt Gaddafis. NATO-Kampfflugzeuge bombardieren erneut versehentlich Fahrzeuge der Anti-Gaddafi-Milizen. Die Kritik der Rebellen an den NATO-Einsätzen wird lauter. haben Flugzeuge der internationalen Koalition einen libyschen Militärkonvoi angegriffen. Die libysche Regierung gibt sich zu Reformen bereit. Die Afrikanische Union fordert einen Waffenstillstand. verlängern ihre Beteiligung am internationalen Militäreinsatz in Libyen auf Bitten der NATO. Die Suche nach einer diplomatischen Lösung wird verstärkt. unterstützen die Aufständischen nicht nur mit Luftangriffen, sondern auch durch CIA-Beamte. Diese hätten unter anderem nach dem Absturz des US-Kampfjets Hilfe geleistet, heisst es. tritt von seinem Amt zurück und setzt sich nach England ab. Gaddafis Truppen erobern derweil Ras Lanuf und Brega zurück. und nähern sich Gaddafis Geburtsstadt Sirte. ein und erringen damit den ersten grossen Sieg seit Eingreifen der Koalition. Ebenfalls am Journalisten in Tripolis, sie sei von Gaddafi-Leuten vergewaltigt worden. Nachdem die Koalition die Luftwaffe Gaddafis zerstört hat, sollen Angriffe auf Gaddafi-Truppen rund um Tripolis, Misrata und das ebenfalls heftig umkämpfte Adschdabija verstärkt werden. Am Abend des in Tripolis der Öffentlichkeit und ruft einmal mehr zum Kampf gegen die «Kreuzzügler» auf. Ein US-Kampfjet vom Typ F-15 Eagle stürzt in der Nähe der Rebellenstadt Bengasi auf einem Feld ab. Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Am Abend des In der Stadt war nach Einbruch der Dunkelheit das Feuer von Flugabwehrgeschützen zu hören. Damit begann die dritte Nacht alliierter Luftangriffe gegen Libyen. Siegestrophäe à la libyenne: Aufständische haben am in der Nähe der befreiten Stadt Bengasi einen von den Allierten zerstörten Panzer mit einem rauchenden Schafskopf «geschmückt». Französische Kampfjets zerstören Militärfahrzeuge der Regierungstruppen auf einer strategisch wichtigen Strasse zur Rebellen-Hochburg Bengasi. eröffnet Frankreich das Feuer in Libyen. Danach feuern amerikanische und britische Kriegsschiffe im Mittelmeer 112 Tomahawk-Marschflugkörper ab. Im Bild: Eine Rafale im französischen St-Dizier. eine militärische Intervention abgesegnet hat. Zahlreiche Regierungschefs und Aussenminister sind in der französischen Hauptstadt zusammen. Gastgeber Nicolas Sarkozy kündigt im Anschluss baldige Militärschläge gegen Libyen an. warnt Muammar Gaddafi vor weiterer Gewalt gegen die Zivilbevölkerung. Überall in Südeuropa werden Luftstreitkräfte zusammengezogen: Dänische F-16-Jets landen im sizilianischen Sigonella, um ein Flugverbot über Libyen durchzusetzen. Der Flugzeugträger «CharlesDe Gaulle» kreuzt im Mittelmeer. über Libyen zu. hat diese bereits im Vorfeld befürwortet. Gleichentags haben die Regierunstruppen die Ölstadt Ras Lanuf wieder eingenommen. US-Geheimdienstchef James Clapper (Bild) rechnet vor einem Militärausschuss des US-Senats mit einem Sieg Gaddafis. Derweil bereiten die USA, Grossbritannien und die NATO militärische Optionen vor. Die EU will ihre Sanktionen ausweiten und die UNO ermittelt gegen Gaddafis Truppen wegen Folter. Die libyschen Rebellen geraten immer stärker unter Druck: Gaddafis Truppen sind nur noch eine Stadt von der Rebellen-Hochburg entfernt. Der Diktator beschimpft immer wieder die Rebellen und den Westen. Ein Rebell schiesst mit einem Maschinengewehr auf Gaddafis Luftwaffe. Mittlerweile haben über 213000 Gastarbeiter das Land verlassen: Somalier im Auffanglager bei Ras Ajdir an der libysch-tunesischen Grenze. Gaddafis Truppen verteidigen Sirte und versuchen, Misrata und Bin Jawad zurückzuerobern. Auf der Mittelmeerinsel Kreta ziehen die USA und andere NATO-Staaten starke Einheiten zusammen. (Bild) werden Zeltlager errichtet. Regierungstruppen und Aufständische kämpfen erbittert um stratigisch wichtige Städte. Am warnt die USA und die NATO vor einem militärischen Eingreifen. Ausserdem sagt er, dass er seit 1977 keine politische Macht mehr innehabe. Die Regimegegner formieren sich immer mehr zu Kampftruppen. Hier lernen Freiwillige, wie man gegen Kampfflugzeuge kämpft. Das 75 000 Menschen gestrandet. Die hat die lybische Opposition in Bengasi einen Übergangnsrat gegründet. scharenweise vor den Unruhen aus Libyen: Ägypter erreichen am 27. Februar die Grenze zu Tunesien. Am Einreisesperren gegen den Gaddafi-Clan, sperrt dessen Konten und verhängt ein Waffenembargo gegen Libyen. Ein weiterer TV-Auftritt von gegen den Gaddafi-Clan aus. Am Nachmittag des via Telefon im Staats-TV und bezeichnet die Demonstrationen als «kindisch». Derweil hält der Exodus von Ausländern aus Libyen an, das Regime geht weiter brutal gegen Demonstranten vor. Nach Bengasi und Tripolis gehen die Menschen auch in auf die Strasse: Aufständische haben eine Polizeistation in Beschlag genommen. im Staatsfernsehen mit einer wirren Rede zu Wort. Es ist sein erster öffentlicher Auftritt, nachdem bei Zusammenstössen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften in wenigen Tagen hunderte von Menschen getötet worden sind. Der Aufstand in der arabischen Welt erfasst im

automatisches Update
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Antonio Fumagalli
07:01
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Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi hat in einer Ansprache am Fernsehen die Aufständischen in seinem Land und auch westliche Staaten beschimpft.

Nachdem seine Truppen mehrere Städte angegriffen hatten, die von den Aufständischen kontrolliert werden, nannte Muammar Gaddafi die Übergangsregierung eine Bande von «Verrätern».

In einer Rede vor Anhängern, die das libysche Staatsfernsehen am Mittwochmorgen ausstrahlte, behauptete der Staatschef, die USA, Frankreich und Grossbritannien hätten sich gegen Libyen verschworen, um die Öl-Felder unter ihre Kontrolle zu bringen.

In seiner jüngsten Fernsehansprache wandte sich Gaddafi auch an die jungen Männer in der umkämpften Stadt Al-Sintan. Er forderte sie auf, sich von den Rebellen abzuwenden. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, präsentierte er Angehörige eines in der Stadt beheimateten Volksstammes, die ihre Treue zu ihm bekundeten.
06:33
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Die Europäische Union plant nach Angaben von EU-Vertretern die Sanktionen gegen Libyen zu erweitern. Davon betroffen wären auch Staatsfonds sowie die libysche Zentralbank. Es werde erwartet, dass die Sanktionen am Freitag in Kraft träten, berichteten EU-Vertreter in Rom und Brüssel am Dienstag.

Damit würden die EU-Sanktionen über die bereits vom UN-Sicherheitsrat genehmigten hinausgehen. Diese sind vor allem gegen den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi, seine Familie sowie Geschäftspartner gerichtet. Die Erweiterung der Sanktionen durch die EU soll nun libysche Firmen treffen, die Anteile an zahlreichen europäischen Unternehmen halten, darunter die italienische Bank Unicredit.

Mit den Sanktionen werde verhindert, dass die libyschen Teilhaber ihre Anteile an den europäischen Firmen verkauften oder Dividenden erhielten, sagte ein italienischer EU-Vertreter.
06:19
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Angesichts der Gewalt in Libyen haben US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron vereinbart, sich auf das «volle Spektrum möglicher Reaktionen» einzustellen. Wie das Weisse Haus nach einem Telefongespräch der beiden Regierungschefs mitteilte, werden auch ein Waffenembargo und eine Flugverbotszone weiterhin in Erwägung gezogen. Wichtigstes Ziel sei, «so schnell wie möglich» der Gewalt im Land ein Ende zu bereiten und die Entmachtung von Staatschef Muammar Gaddafi herbeizuführen.

Allerdings unterstrich die US-Regierung, dass die Ermächtigung für die Einrichtung einer Flugverbotszone vom Sicherheitsrat bei den Vereinten Nationen kommen müsse. «Wir denken, dass es wichtig ist, dass die Vereinten Nationen die Entscheidung treffen - nicht die Vereinigten Staaten», sagte US-Aussenministerin Hillary Clinton dem britischen Fernsehsender Sky News.

Für heute wird ein Treffen von Obamas Sicherheitsberaters im Weissen Haus erwartet. Sie werden aller Voraussicht nach überlegen, welche Schritte realistisch sind, um Gaddafi unter Druck zu setzen und zum Abschied von der Macht zu bewegen.
23:35
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Der CNN-Reporter muss jetzt einsehen, dass er vergebens im Hotel ausgeharrt hat. Enttäuscht sagt er: «Wir haben gehört, dass er gegangen ist und nicht wieder zurück kommt». Gaddafi hat also das Hotel wieder verlassen. Offenbar hat er einem türkischen Journalisten ein Interview gegeben. Aber es gibt kein bekanntes Statement von Muammar Gaddafi zu diesem Zeitpunkt.
23:21
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Der CNN-Reporter, der langsam etwas genervt wirkt, hat Gaddafi hinter einem Vorhang ausfindig gemacht. Offenbar wird er bald die Fragen der Journalisten beantworten. Noch ist dies allerdings nicht sicher. Im Hintergrund ist eine ganze Horde Journalisten auszumachen.
23:04
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Was Gaddafi genau vor hat, ist nicht bekannt. Der CNN-Reporter befindet sich im selben Hotel wie der Diktator, aber auch er kann nur spekulieren, was vor sich geht. Auch über den Inhalt einer allfälligen Gaddafi-Rede ist nichts bekannt.

Der CNN-Reporter wartet bereits Stunden auf ein Interview. Wie er Live im TV sagt, erwartet er eine lange Nacht.
22:55
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Muammar Gaddafi ist im Rixos Hotel in Tripolis eingetroffen. Dort soll er zu türkischen und französischen Medien sprechen wollen. CNN hat Aufnahmen des Diktators ausgestrahlt, wie er in der Hotelhalle von dutzenden Journalisten Bedrängt wurde. Ob Gaddafi wirklich zu den Medien sprechen wird, zeigt sich in den nächsten Minuten.
22:16
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Offenbar droht den Rebellen der Sprit auszugehen. Wie diverse Medien berichten, sollen die Benzinvorräte der Opposition noch etwa eine Woche halten.
21:58
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Angesichts der Gewalt in Libyen haben US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron am Dienstag vereinbart, sich auf das «volle Spektrum möglicher Reaktionen» einzustellen. Wie das Weiße Haus nach einem Telefongespräch der beiden Regierungschefs mitteilte, werden auch ein Waffenembargo und eine Flugverbotszone weiterhin in Erwägung gezogen. Wichtigstes Ziel sei, «so schnell wie möglich» der Gewalt im Land ein Ende zu bereiten und die Entmachtung von Staatschef Muammar al Gaddafi herbeizuführen.
21:47
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«Wir würden jede Hilfe schätzen, die es dem libyschen Volk ermöglichen würde, dieser Revolution ein glückliches Ende zu setzen», sagt der frühere libysche Planungsminister und Gründungsmitglied des Nationalrats laut der Nachrichtenagentur AFP. Er fordert zudem, dass die Opposition von der EU so schnell wie möglich als einzig legitime Autorität in Libyen anerkannt wird.
21:12
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Diese Bilder aus der Stadt Zawiya von heute kommen vom TV-Sender SkyNews. Über genaue Ort- und Zeitangaben ist nichts bekannt.
20:41
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Führende Vertreter der libyschen Opposition kommen nach EU-Angaben mit der EU-Aussenbeauftragten Chatherine Ashton am Dienstagabend in Strassburg zu einem Gespräch zusammen.

Mahmud Dschebril und Ali Essawi, die beide dem Nationalrat der Aufständischen angehören, würden sich am Dienstag mit Ashton zu einem privaten Abendessen treffen, sagte Ashtons Sprecher. Er betonte, dass damit keine offizielle Anerkennung des Nationalrates oder der Funktionen der beiden Libyer einhergehe.

Dschebril ist der Chef des Krisenkomitees des Nationalrates. Essawi, früher Libyens Botschafter in Indien, fungiert als Aussenminister. «Sie sind in Strassburg, sie haben um ein Treffen gebeten», sagte der Sprecher.

Ashton sei froh, die Gelegenheit nutzen zu können, um mehr Informationen über die Situation in Libyen zu erhalten. «Die Informationen aus Libyen sind sehr lückenhaft, wir sind sehr abhängig von Medienberichten.»
20:25
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Derselbe BBC-Korrespondent meldet, dass es für Journalisten beinahe unmöglich sei, in die hart umkämpfte Stadt Zawiya zu kommen. Aus verlässlicher Quelle will er aber erfahren haben, dass die Stadt unter heftigem Bombenbeschuss liege. «Zawiya wird dem Erdboden gleich gemacht», zitiert er einen Bewohner.
20:22
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Muammar Gaddafi ist wie erwartet nicht zu einem Termin mit Journalisten in Tripolis erschienen. Auch die gerüchteweise geplanten Gespräche mit den Rebellen werden wohl nicht geführt, wie ein BBC-Korrespondent vermutet. Dazu fehle schlicht ein gemeinsames Vertrauensverhältnis.
19:35
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Soldaten des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi haben nach Informationen des Roten Halbmonds Gastarbeiter an der Flucht nach Tunesien gehindert und viele zurück an ihre Arbeitsplätze in der Hauptstadt Tripolis gezwungen. Rund 30 000 Gastarbeiter seien in der vergangenen Woche zusammengetrieben und in Unterkünfte nahe der Grenze gebracht worden, sagte Ibrahim Osman von der Internationalen Vereinigung von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond.
18:22
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Gaddafi-Truppen kämpfen verbissen um die Stadt Zawija. Ein Augenzeuge schildert dem britischen Sender SkyNews folgendes: «Hier herrscht Chaos. Gebäude sind komplett zerstört, Moscheen liegen in Schutt und Asche, Blut fließt durch die Straßen. Kein Mensch sollte so etwas durchmachen. Welcher Mensch tut so etwas einem anderen an?» Er beschreibt, wie Regierungstruppen ihr Feuer auf einen Platz in der Innenstadt konzentrieren: «Da sind eine Menge Leute, die sich Freiheit wünschen, aber es sieht so aus, als müssten sie dafür mit ihrem Blut bezahlen.»
17:38
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Deutschland verurteilt energisch das gewaltsame Vorgehen des libyschen Diktators Muammar al Gaddafi gegen sein Volk. Die Aktionen Gaddafis grenzten an «Völkermord», sagte der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel der Nachrichtenagentur dapd. Außenminister Guido Westerwelle bezeichnete eine Flugverbotszone als «eine Option». Die müsse aber durchdacht sein und auch durchgesetzt werden.
17:15
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Die Europäische Union verschärft ihre Sanktionen gegen Libyen. Die Vertreter der 27 EU-Regierungen einigten sich in Brüssel darauf, das Vermögen einer Reihe von libyschen Finanzunternehmen einzufrieren. Nach Angaben von EU-Diplomaten gehört auch der libysche Staatsfonds (LIA), der in mehreren EU-Staaten, in den USA und auch in der Schweiz an Firmen beteiligt ist, zu den betroffenen Unternehmen.

Der Staatsfonds Libyan Investment Authority hat ein Volumen von umgerechnet rund 50 Milliarden Euro. Er besitzt Beteiligungen in vielen Branchen, darunter Finanzen, Energie und Immobilien.
17:03
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Ein Reporter des Spiegels berichtet von der Gaddafi-Offensive in den Städten Ben Jawad und Ras Lanuf: «Vor etwa einer Stunde gab es heftiges Feuergefecht vor Ben Dschawad, Gaddafis Armee setzte wohl auch Raketenwerfer ein. Hier im von Rebellen gehaltenen Ras Lanuf werden gerade die ersten Verwundeten eingeliefert.»
16:43
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Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer geht mit der EU hart ins Gericht. Deren Umgang mit den Revolutionen im Arabischen Raum findet er «trostlos: keine Idee, kein Plan, keine Initiative», wie er der «Stuttgarter Zeitung» sagte. «In der Stunde größter Herausforderung versagt dieses Europa», so Fischer weiter.
16:34
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Die Delegierten der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), der 57 muslimische Länder angehören, haben sich für die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen ausgesprochen.

«Wir schliessen uns denjenigen an, die eine Flugverbotszone befürworten und rufen den UNO-Sicherheitsrat an, die Verantwortung in dieser Angelegenheit zu übernehmen», sagte OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu. «Jede direkte militärische Intervention lehnen wir ab.»
16:22
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Al-Jazeera meldet, dass sich Muammar Gaddafi bald an die Öffentlichkeit wenden will. Über den Inhalt der Rede ist nichts bekannt. Auch fehlt eine Bestätigung.
16:10
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Spiegel.de berichtet von der Front in Ras Lanuf, dass Gaddafis Truppen offenbar auch mit Panzern vorrücken. Gegen die Übermacht sind die Rebellen chancenlos und müssen fliehen. «Unser Leute sterben da draußen», sagt ein Kämpfer Reportern der Nachrichtenagentur Reuters. «Sie haben Artillerie und Panzer.»
15:57
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Im Zuge der Gegenoffensive der libyschen Streitkräfte haben Kampfflugzeuge mindestens fünf Luftangriffe auf Stellungen der Aufständischen in der Nähe des Ölhafens Ras Lanuf geflogen. Tote oder Verletzte habe es dabei offenbar nicht gegeben, sagte ein Reporter der Nachrichtenagentur AP, der die Angriffe beobachtete.
15:56
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AFP meldet eine intensiven Einschlag in Ras Lanuf. Die Stadt war bereits zuvor immer wieder Ziel der Angriffe von Gaddafis Luftwaffe geworden. Wegen der schlechten Sicht wurden die Angriffe aber eingestellt worden.

Im Video die Lage in Ras Lanuf heute:


(Video: Sky News)
15:48
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Der O-Ton von Mustafa Muhammad Abd-al-Jalil, der Gaddafi das Ultimatum gestellt hat: «Wenn er die Bombardierungen einstellt und das Land innerhalb von 72 Stunden verlässt, werden wir als Libyer davon Abstand nehmen, ihn strafrechtlich zu verfolgen».

Die Loyalität im Umfeld des Diktators bröckelt derweil offenbar weiter. Wie am Dienstag bekannt wurde, stellte Gaddafi seinen Verteidigungsminister Abu Bakr Junis und den Alt-Revolutionär und langjährigen Geheimdienstchef Mustafa al-Charubi unter Hausarrest.
15:39
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Ein NBC-Korrespondent twittert aus Tripolis. Er und ein weiterer Journalist würden bereits über eine Stunde auf einen «mysteriösen Gast» warten. Begleitet von Sicherheitskräften und Spürhunden sei ein roter Teppich ausgefahren worden. Die Soldaten hätten ihm gesagt, wenn er filmen würde, würde er erschossen. Der Gast soll angeblich Muammar Gaddafi sein.
15:23
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Die BBC hat mit einem Mann namens Mohammed gesprochen. Er hält sich derzeit in der umkämpften Stadt Misrata auf und ist nach eigenen Angaben Mitglied der dortigen Übergangsregierung. Mohammed sagt: «Die Lage ist ruhig aber angespannt in Misrata. Einige Läden haben geöffnet. Aber wir brauchen dringend medizinische Versorgung. Wir warten auf einen weiteren Angriff Gaddafis. Es scheint aber, als würden ihm die Kräfte ausgehen.»
15:15
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«Wir wissen, dass es Menschenrechtsverletzungen gibt. Aber wir sind nicht in der Lage zu sagen, wer dafür verantwortlich ist», sagte ein EU-Diplomat nach seiner Rückkehr aus Tripolis. Derzeit lasse sich nach Einschätzung der Diplomaten nicht einmal sagen, ob die Oppositionskräfte in Libyen demokratische Ziele verfolgten. «Niemand hat ein klares Bild», sagte der EU-Diplomat.
14:43
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Mustafa Muhammad Abd-al-Jalil, Kopf des libyschen Übergangsrates, meldet laut Al Jazeera, dass Gaddafi nicht verfolgt wird, wenn er binnen 72 Stunden das Land verlässt und die Bombardierungen stoppen.
14:15
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Die OPEC-Mitglieder führen nach Aussage des kuwaitischen Ölministers informelle Gespräche über eine Steigerung der Öl-Fördermengen. «Wir beraten darüber, aber wir haben uns noch für keine Richtung entschieden», sagte Minister Scheik Ahmed al Abdullah al Sabah. Kuwait habe seine Fördermenge bislang nicht verändert. Der Energieminister von Katar, Mohammed bin Saleh al Sada, sagte am Montagabend laut der amtlichen Nachrichtenagentur des Emirats, es gebe keine Knappheit bei der Produktion oder Versorgung. Der Preis für Rohöl sank leicht, nachdem der Preis für ein Barrel (159 Liter) durch die Kämpfe in Libyen am Montag kurzzeitig auf 106 Dollar (76,1 Euro) gestiegen war.
14:13
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Ein Vertreter der Arabischen Liga kündigte nach einem Bericht von Reuters für Freitag ein Krisentreffen der Staatengemeinschaft in Kairo an.
14:00
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Die Stadt Sawija in der Nähe der Hauptstadt Tripolis wurde nach Augenzeugenberichten von Anhängern des Machthabers Muammar al Gaddafi zurückerobert. Ein Augenzeuge berichtete telefonisch, Panzer und andere Kampffahrzeuge der regierungstreuen Truppen patrouillierten in der Stadt und feuerten willkürlich auf Häuser. «Die Stadt liegt in Ruinen», sagte der Augenzeuge. «Manche Gebäude sind völlig zerstört und in den Straßen wird auf jeden geschossen. Es gibt viele Verletzte, aber den Krankenhäusern geht das Material aus.» Außerdem seien in Sawija alle Strom-, Telefon- und Internetverbindungen unterbrochen worden.
12:47
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Ein Vertreter des libyschen Aussenministeriums bezeichnet Berichte, wonach Gaddafi den Rebellen seinen Rückzug angeboten haben soll, als
«totalen Blödsinn»
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12:46
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Nach EU-Angaben verlangt die libysche Regierung eine unabhängige UN-Untersuchung über die Lage in ihrem Land. Darauf habe das Außenministerium in Tripolis gedrungen, sagte ein EU-Diplomat, der am Sonntag und Montag in Libyen war,in Brüssel. Demnach ist die Regierung von Staatschef Muammar al Gaddafi bereit, die Sicherheit der Mitglieder eines UN-Untersuchungsteams zu gewährleisten. Auch die acht in Tripolis verbliebenen Botschafter von EU-Staaten hätten eine unabhängige Untersuchung verlangt, sagte der Diplomat. Ein Sprecher der EU-Kommission bekräftigte unterdessen die EU-Position, wonach Gaddafi zurücktreten müsse.
11:35
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Laut AFP haben libysche Kampfflugzeuge Wohnhäuser in Ras Lanuf getroffen.

Auch in Bengasi seien zwei Hotels, die Reporter beherbergen, von Bomben getroffen worden,twittert ein Korrespondent.
11:54
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Für Menschenrechtsorganisationen ist es ein Skandal: Während Muammar al-Gaddafi mit Söldnern gegen die Aufständischen in Libyen vorgeht, sitzt eine seiner langjährigen Vertrauten als Expertin in einer UNO-Arbeitsgruppe, die dem Einsatz von Söldnern entgegenwirken soll.

Najat al-Hajjaji arbeitet gemeinsam mit einem Spanier, einem Russen und einem Pakistaner in dem Gremium, das die UNO 2005 geschaffen hat. Zuvor hatte Gaddafi Al-Hajjaji bereits während mehrerer Jahre als libysche Botschafterin bei der UNO in Genf eingesetzt.
10:49
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Der Chef des Nationalen Rebellenrats hält es nach einem Bericht des Fernsehsender al Jazeera für möglich, dass Gaddafi im Falle seines Rücktritts strafrechtlich nicht verfolgt wird.
10:20
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Ein Augenzeuge berichtete von einer Gaddafi-Truppen-Front, die Stadt Sawija sei von Anhängern von Machthaber Muammar al Gaddafi eingenommen worden. Sawija ist die bislang von Rebellen gehaltene Stadt, die der Hauptstadt Tripolis am nächsten ist. Der Augenzeuge berichtete telefonisch, Panzer und andere Kampffahrzeuge der Gaddafi-Anhänger fahren in der Stadt und feuerten willkürlich auf die Häuser.
09:54
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Offenbar ist man sich innerhalb des Gaddafi-Clans uneinig, wie die Krise in Libyen gemeistert werden soll. Saadi al-Gaddafi, Ex-Fussballprofi in Italien, später im Ölgeschäft tätig, kritisierte in einem Interview mit dem arabischen TV-Sender al-Arabija seinen Bruder Saif al-Islam al-Gaddafi. Dieser hätte Reformen angekündigt, den libyschen Durchschnittsbürger jedoch nie berücksichtigt. Zudem warnte Saadi vor einem Bürgerkrieg. Dann könnte Libyen ein zweites Somalia werden, wo sich Stammesführer bekämpfen.
09:50
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Die Kämpfe um die Städte gehen unvermindert weiter. AFP berichtet, dass es einen Luftangriff auf die östliche Küsten- und Raffineriestadt Ras Lanuf gegeben hat. Noch wird die Stadt von Aufständischen kontrolliert.
09:32
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Die arabischen Staaten am Persischen Golf haben die Angriffe der libyschen Streitkräfte auf Oppositionelle scharf verurteilt. Die Massaker des Regimes von Muammar al Gaddafi an der eigenen Bevölkerung seien «Verbrechen gegen die Menschlichkeit», erklärte der Generalsekretär des Golfkooperationsrates (GCC), Abdul Rahman Hamad al Attijah. Der Schutz der libyschen Bürger müsse absolute Priorität haben. Dem GCC gehören die sechs Staaten Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman an.
09:26
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AFP meldet, dass sich der Chef der Islamischen Konferenz, Ekmeleddin Ihsanoglu, für eine Flugverbotszone über Libyen ausgesprochen hat.
09:07
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Unter dem Druck steigender Ölpreise erheben immer mehr US-Fluggesellschaften Kerosinzuschläge. So kündigte der Lufthansa-Partner JetBlue Airways an, für einige Verbindungen in die Karibik einen Aufschlag von 45 Dollar je Strecke zu verlangen. Delta Airlines erklärte, die Aufschläge seien von Markt zu Markt unterschiedlich. In diesem Jahr konnten die Fluggesellschaften den potenziell gewinnschmälernden Ölpreisanstieg noch durch mehrere Preiserhöhungen ausgleichen. Die Deutsche Bank senkte jedoch am Montag ihre Aktienpreisziele für Grössen der US-Branche. Die Begründung: Jeder Penny mehr pro Gallone Kerosin koste die Branche 170 Mio. Dollar pro Jahr.
08:30
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Reuters meldet, dass über 1000 neue Flüchtlinge in der vergangenen Nacht auf Lampedusa in Süditalien gestrandet sind.
07:52
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Das libysche Staatsfernsehen hat die Meldung, dass Gaddafi die Rebellen zu einem Volkskongress einberufen will, um so gegen die Zusicherung von Garantien zurückzutreten, dementiert. Das meldet Al Jazeera.
07:50
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Auch Japan beteiligt sich an den Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime in Libyen. Im Einklang mit dem UNO-Sicherheitsrat können nun auch in Japan mögliche Vermögen von Staatschef Muammar al-Gaddafi, seiner Tochter sowie seiner vier Söhne eingefroren werden. Das Finanzministerium forderte die Banken des Landes auf, eventuell vorhandene Finanzanlagen des Gaddafi-Clans der Regierung zu melden.
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Die Situation am Dienstagmorgen

Muammar al-Gaddafi hat den Aufständischen in Libyen nach Angaben des TV-Senders al-Jazeera angeboten, den Volkskongress einzuberufen. Der Staatschef will sich so die Möglichkeit geben, sich gegen die Zusicherung von Garantien zurückzuziehen.

Der von Regimegegnern gebildete Nationalrat habe das Angebot abgelehnt und befunden, dass der Vorschlag es Gaddafi ermögliche, einen «ehrbaren» Rückzug anzutreten, berichtete al-Jazeera. Die Opfer des Staatschefs würden dies indes als Beleidigung auffassen.

Der Sender stützte sich auf Quellen, die der Parallelregierung nahestehen. Gaddafi will demnach Garantien für seine persönliche Sicherheit und für die Sicherheit seiner Familie und gerichtliche Immunität. Im Gegenzug wollte Gaddafi die Macht einem Ausschuss übergeben, der vom Volkskongress gebildet wird.

Diskussion um Flugverbot

Die Diskussionen um eine Flugverbotszone über Libyen gingen am Montag weiter. Der Nationalrat aus Vertretern der «befreiten» Städte in Libyen hatte bereits mehrfach um ein solches Verbot gebeten.

Für die Arabische Liga ist eine Genehmigung vom UNO-Sicherheitsrat Voraussetzung für ein Flugverbot. Man werde eine solche Massnahme nicht pauschal unterstützen, sagte ein Sprecher der Liga der Nachrichtenagentur AP. «Wir werden kein unilaterales Vorgehen unterstützen und keine Einmischung des Auslands in die inneren Angelegenheiten Libyens tolerieren.»

24-Stunden-Luftüberwachung

Grossbritannien und Frankreich bemühten sich um ein UNO-Mandat für eine Flugverbotszone. Grund für die Vorbereitung einer Resolution des Sicherheitsrates seien Berichte, wonach der libysche Machthaber Muammar Gaddafi Kampfhelikopter gegen Zivilisten einsetze, sagte der britische Aussenminister William Hague am Montag in London.

In Paris und in New York hiess es, die Vorbereitungen würden in enger Abstimmung mit den USA und mit Deutschland erfolgen. Diplomaten sagten, die Unterstützung der Vetomächte Russland und China für den militärischen Schritt sei schwierig, aber nicht unmöglich zu gewinnen.

Die Nato begann am Montag mit einer 24-Stunden-Luftüberwachung Libyens, wie der US-Botschafter bei der Nato mitteilte. Dadurch wolle das Bündnis ein besseres Bild der Lage in Libyen bekommen. Bisher hatte die Nato ihre Awacs-Überwachungsflugzeuge lediglich zehn Stunden pro Tag eingesetzt.

USA schliessen Eingreifen nicht aus

US-Präsident Barack Obama betonte, dass die USA und ihre Verbündeten angesichts der anhaltenden Kämpfe in Libyen noch immer ein militärisches Eingreifen erwägten. Die USA stünden an der Seite des libyschen Volkes. Die US-Regierung schloss auch Waffenlieferungen an die Rebellen nicht aus.

Auch am Montag hatte die Luftwaffe von Gaddafi Städte und Stellungen der Aufständischen angegriffen. Am Boden setzten Regierungstruppen Panzer ein. Die Regimegegner gerieten zunehmend unter Druck.

(sda)