Eingriff in US-Wahlkampf

13. Juli 2018 19:06; Akt: 13.07.2018 19:07 Print

12 Russen wegen Hacking-Angriffen angeklagt

Zwölf russischen Geheimdienstmitarbeitern wird vorgeworfen, Dokumente gestohlen und veröffentlicht zu haben. Dabei handelt es sich auch um E-Mails von Hillary Clinton.

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US-Sonderermittler Robert Mueller hat in der Russland-Affäre um Donald Trump Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstler erhoben. Ihnen werde vorgeworfen, mit Hacking-Angriffen in die Präsidentschaftswahl 2016 in den USA eingegriffen zu haben.

Das sagte der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein am Freitag in Washington. Rosenstein steht den Ermittlungen Muellers vor.

Computer von Hillary Clinton wurde gehackt

Konkret seien die Computer der US-Demokraten und des Wahlkampflagers von Donald Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gehackt worden. Mit den Anklagen gegen die Geheimdienstler geht die US-Justiz davon aus, dass russische Militärs hinter den Hackingangriffen stecken, die unter den Begriffen «DCLeaks» und «Guccifer 2.0» bekannt geworden waren. Bisherige Annahmen, dahinter könnten Amerikaner beziehungsweise ein rumänischer Hacker stecken, seien damit hinfällig.

Die Anklage kommt nur wenige Tage, bevor Trump am Montag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gipfel in Helsinki zusammenkommen wird.

(sda)