Fall Kampusch – Teil 5

20. Februar 2012 07:46; Akt: 11.04.2012 14:34 Print

Der Druck auf Dauerlügner Ernst H. nimmt zu

von K. Leuthold/F. Burch - Ernst H. widerspricht seinen ersten Aussagen von 2006 drei Jahre später komplett. Auch seine neue Geschichte ist widersprüchlich – doch von der Justiz wurde er noch nie befragt.

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Am wird Chefinspektorin Margit Wipfler von ihren Kollegen der Bundespolizeidirektion Wien befragt. Die Polizistin berichtet von ihrer , dem besten Freund des verstorbenen Priklopils. H. reagiert anders als erwartet: Er begegnet den beiden Polizisten mit dem Satz: Die Polizistin meint, nicht richtig verstanden zu haben und fragt noch einmal nach. : «Hot ers umbrocht?» Wipfler erklärt im Amtsvermerk, weder den Namen Kampusch noch den Tod Priklopils bis dahin erwähnt zu haben. Im Jahr 2009 wird H. seine Aussage erneut vorgehalten. Polizeibeamtin Wipfler hatte damals bereits den gehabt, dass H. mit der Tat seines Freundes in Verbindung stehe. H. bestätigt Wipflers Aussage und gibt an, in geraten zu sein. In einem Schlussbericht Ende November 2009 wird H.s noch einmal festgehalten. wird Ernst H. erstmals gefragt, was er mit der Aussage «Hot ers umbrocht?» gemeint habe. H. behauptet, Priklopil könnte Kampusch umgebracht haben - nur hatte bisher keiner den Namen Kampusch erwähnt. Im Herbst 2009 gibt H an, gemeint zu haben, Kampusch sei eine Priklopils. Am behauptet H., nichts mit dem Namen Kampusch anfangen zu können. H. gab im November 2009 an, von der Entführung gewusst zu haben. Der . Ernst H. wird während einer Vernehmung am mit einer Aussage Kampuschs konfrontiert: Er sei «ärger» als Wolfgang Priklopil. Dafür dass sie ihn nicht kennt, ist die Aussage erstaunlich. H. hat dazu «keine Erklärung». Die Ermittler kommen am Schluss der Befragungen im Herbst 2009 zu einem : H. soll Kampusch «zumindest seit Mai 2004» kennen. Auch dürfte er von der Entführung gewusst haben. Für das Team rund um ist zudem klar, dass H. bereits vor seinem ersten Kontakt mit Chefinspektorin Wipfler von Kampusch wusste. Im November 2009 gibt Ernst H. zu, er habe in seinen bisheringen Aussagen der vergangenen drei Jahren . Die neue Version kommt kurz nach dem . Ab November 2009 ist nicht mehr Dr. Schillhammer sein Verteidiger, sondern Staranwalt Manfred Ainedter. Ende August 2006 tönte H.s ganz anders: Priklopil sei verzweifelt, weil er von der Polizei wegen eines Verkehrdeliktes auf der Flucht sei. H. sagte, er habe am Tag der Flucht mit Priklopil geredet - um Priklopil zu beruhigen. Priklopil sei gefahren und in einer Kontrolle geraten, lautet H.s Aussage am 24. August 2006. Dabei habe sein Freund weder den Namen Kampusch noch die Entführung erwähnt. H. will bis dahin zwischen seinem Freund und dem geflüchteten Mädchen kennen. Die Ermittler halten H. vor, gesagt zu haben, dass er am Tag der Flucht mit Priklopil den ganzen Nachmittag sprach. Dass nur Geschäftliches am Nachmittag des 23. August 2006, während der Flucht durch Wien, gesprochen wurde, . Im ist alles anders: Priklopil soll zugegeben haben, Natascha Kampusch, das Mädchen, das H. Monate zuvor gesehen hatte, entführt zu haben. In der neuen Version heisst es, Priklopil habe gebeichtet, ein Vergewaltiger und Entführer zu sein. H. gibt bei der Einvernahme an, damals erlitten zu haben. Am Abend der Flucht, nachdem die zwei Freunde stundenlang durch Wien gefahren waren, liess H. seinen besten Freund , aussteigen. H. findet das nicht aussergewöhnlich und betont, seinem Freund noch eine Tafel Schokolade mitgegeben zu haben. Der Wechsel in seinen Aussagen betrifft nicht nur der «Lebensbeichte» des Priklopils, sondern auch den in den Tagen nach Kampuschs Entführung. In der Version 2009 heisst es nun, die Transaktionen hätten fiskalische Gründe gehabt. Die Transaktion stand bereits im Mittelpunkt der Ermittlungen. Vor allem, weil sich Priklopil am Tag nach der Entführung eine schwere Handverletzung im Verlies zuzieht. Es ist «nicht plausibel», dass er unter diesen Unständen vorhabe, ein Auto zu kaufen. Die Erklärung, dass Priklopil mit dem geborgten Geld einen Porsche kaufen wolle, sei , erkennen die Ermittler im Oktober 2009. H. sagt am im Verhör beim Landespoliziekommando Burgenland Priklopil habe keine Selbstmordabsichten gehabt habe - auch nicht, nachdem er einen Abschiedsbrief von seinem Freund bekommen hatte. Den Zettel mit der Aufschrift «Mama» präsentierte H. am 30. August 2006. Die Pressekonferenz organisierte seine Schwester für ihn. Den Text für die Pressekonferenz will H. verfasst haben. Der Entführer habe sich von seiner Mutter verabschieden wollen, schrieb aber einzig das Wort . Dass er den Zettel erstsmals zeigte - und das noch an einer Presseveranstaltung und nicht bei der Polizei - erklärt H. damit, dass er den Zettel später der Mutter des Verstorbenen übergeben wollte. Die Schrift auf dem Zettel ist zittrig, das einzige Wort «Mama» in geschrieben. Die Mutter von Wolfgang Priklopil ist vom angeblichen Abschiedsbriefes ihres Sohnes negativ überrascht: Das sei , sagt sie. Ein graphologisches Gutachten vom bestätigt den Verdacht von Frau Priklopil: Die Schrift auf dem Mama-Zettel weist «übereinstimmende graphische Merkmale» mit der Schrift von Ernst H. auf. Ernst H. holte nach Priklopils Tod ungehindert Material aus dem Hause des Täters - während die Polizei noch ermittelte. H. erklärte, er habe eine von der Mutter Priklopil erhalten. Frau Priklopil dementiert diese Aussage. In einer Befragung am 18. Oktober 2009 erklärt Ernst H. von der Mutter seines Freundes Priklopil für das Haus an der Heinestrasse 60 in Starsshof erhalten zu haben. H. lässt die Mutter des Täters und seine Geschwister das Verlies besuchen. Im , Wochen nach Kamspuschs Entführung, arbeite die beiden Männer mit einem Bagger auf Priklopils Grundstück. H. erklärt, nur eine wenig «geübt» zu haben. H. gab am 13. November 2009 zu Protokoll, dass er Priklopil gefragt habe, wo «sich das Mädchen» befinde, worauf der Entführer vom Verlies berichtet habe. Nur, Kampusch hauste nach Polizeiakten bereits seit Jahren nicht mehr im Keller. Die Polizisten betrachten im November 2009 H.s Aussagen als widersprüchlich. Doch zu einer Aussage vor der Justiz kommt es nie. H. wurde bis heute . Für seinen Auftritt in der ARD-Doku «3096 Tage Gefangenschaft» im Januar 2010 bekam Ernst H. .

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Die erste Reaktion von Ernst H.*, als ihm zwei Polizisten am späten Abend des 23. August 2006 vom Tod seines besten Freundes Wolfgang Priklopil berichten wollten, hatte ihn schon verdächtigt gemacht: «Hot ers umbrocht?», fragt er, als Chefinspektorin Margit Wipfler ihm die traurige Nachricht überbringen wollte. Die Polizistin war perplex. Der Mann, der vor ihr stand, «zuckte merklich zusammen», wirkte auffallend nervös und hatte Schweissausbrüche. Daraufhin informiert sie H., den Geschäftspartner des Verstorbenen, «dass es sich hier um eine der wichtigsten Amtshandlungen in Österreich handelt» (siehe Bildstrecke, Dokument 1, 2 und 3).

Wenige Tage später berichtet Wipfler über das skurrile Treffen: «Da sich Ing. H. im Zuge der Fragen immer aufgebrachter verhielt, machte ich ihn darauf aufmerksam, dass er im Moment noch immer ‹Zeuge› sei, wenn er sich so weiter präpotent verhält, sich dieser Umstand in der Minute ändern kann und er festgenommen wird.» Seine «verwunderliche» Äusserung «Hot ers umbrocht?» sei aus dem Nichts gekommen, gab Wipfler weiter zu Protokoll (siehe Bildstrecke, Dokument 4) - denn bis anhin hatte sie weder den Name Kampusch noch den Inhalt der Amtshandlung verraten. Ernst H. wird von da an mehrmals ins Visier der Ermittlern geraten.

Eine komplette neue Version zum Tod Priklopils

Als Ernst H., für den die Unschuldsvermutung gilt, am 24. August 2006 mit seiner Reaktion konfrontiert wird, hat er eine Erklärung bereit: Er habe von der Flucht von Natascha Kampusch in den Nachrichten gehört und beim Anblick der Polizisten den Verdacht geäussert, «er» habe «sie» umgebracht. Nur: Zuvor hatte H. bereits zu Protokoll gegeben, Priklopil habe ihn kurz nach dem Mittag angerufen, in Panik, weil er wegen eines Verkehrsdelikts vor der Polizei auf der Flucht war. Mit anderen Worten: Nach dieser Version konnte H. unmöglich eine Verbindung zwischen seinem Freund Priklopil und dem Fall Kampusch machen.

Drei Jahre nach der Flucht, im Jahr 2009, wird dieser auffallende Widerspruch erkannt. Ernst H. gerät in Bedrängnis und wechselt seinen Verteidiger. Das Team rund um Staranwalt Manfred Ainedter stampft eine neue Version aus dem Boden: H. soll von Kampusch sehr wohl gewusst haben. Priklopil soll seinem Freund im Auto eine «Lebensbeichte» abgelegt haben. Darum habe er zunächst gefragt, ob er «sie» umgebracht habe. Doch auch diese Version ist löchrig: Wenn Priklopil seinem Geschäftspartner H. von Nataschas Flucht erzählt hätte – und H. ahnen konnte, dass das Mädchen womöglich auf einem Polizeiposten betreut wird -, dann kann er nicht angenommen haben, dass sie tot ist.

Das ehemalige Mitglied der Kampusch-Evaluierungskommission, Johann Rzeszut, erachtete eine weitere Erklärung für H.s Aussage für naheliegend: Um Zweifeln am Selbstmord Priklopils zu begegnen, könnte H. gemeint haben «Hat er sich umgebracht?» - um die Ermittlungen auf einen Selbstmord seines Freundes zu lenken.

Massiven Erklärungsbedarf hat Priklopils Freund H. jedenfalls zu jenem Beweggrund, aus dem er am 30. August 2006 durch seine Schwester eine Pressekonferenz organisieren liess, bei der er eine - wie er zuletzt zugeben musste – inhaltlich wahrheitswidrige, von seiner Schwester verfasste schriftliche Erklärung verlas und ergänzend hinzufügte, zur Beantwortung weiterer Fragen nicht zur Verfügung zu stehen.

Eine Geldtransaktion löst weiteren Anfangsverdacht aus

Rätsel gibt auch eine Überweisung zwischen den beiden Freunden auf: H. überwies am 13. März 1998 – elf Tage nach Kampuschs Entführung - Wolfgang Priklopil einen Betrag von 500 000 Schilling (umgerechnet etwa 45 000 Franken), von dem Priklopil einen Teil von 460 000 Schilling über ein Konto auf dem Namen seiner Mutter Waltraud Priklopil am 23. März an H. zurück überwies. H. erklärte die merkwürdige Transaktion damit, dass Priklopil sich das Geld bei ihm ausgeborgt habe mit der Absicht, einen Sportwagen der Marke Porsche zu kaufen.

H.s Aussage wurde schnell hinterfragt: Einerseits galt Priklopil in seinem Umfeld als ausgesprochener «BMW-Freak». Zudem hatte der Entführer erst kürzlich einen BMW 850 gekauft, sein «Traumauto». Die Staatsanwaltschaft Wien griff im Dezember 2009 daher eine These auf, die von Polizeioberst Franz Kröll und seinen Kollegen im polizeilichen Assistenzteam der Evaluierungskommission bereits seit dem Frühjahr 2008 vertreten worden war. In einem staatsanwaltschaftlichen Bericht an das Justizministerium wird festgehalten: «Es wäre daher mangels einer anderen plausiblen Erklärung und aufgrund der zeitlichen Nähe der Transaktion anzunehmen, dass der Geldfluss in einem Zusammenhang mit der Entführung der Natascha Kampusch stand. Dass der Grossteil des Geldes zurückgezahlt wurde, stünde dem nicht entgegen, denn es könnte sich um eine Vorauszahlung gehandelt haben, die abzüglich der ‹Spesen› zurückgefordert wurde, als es nicht zur Übergabe des Opfers kam.»

Schrieb H. Priklopils Abschiedsbotschaft?

Der ominöse Geschäftspartner von Priklopil hatte den Ermittlern auch zu erklären, warum er mit dem Entführer am Tag von Kampuschs Flucht fünf Stunden durch Wien fuhr, immer wieder die Position wechselnd, und die beiden ihre Handys ausschalteten. In weiteren Einvernahmen kam es zudem zu verschiedenen inhaltlichen Widersprüchen.

Der Zeuge H., der auf dem besten Weg war, Verdächtiger zu werden, versuchte den Befreiungsschlag: Wenige Tage nach Priklopils Tod präsentierte er – nach einer auffälligen Aufforderung durch seine Schwester dies zu tun - einen Zettel, einen Metro-Bon, mit der Aufschrift «Mama», den er angeblich von Priklopil als Abschiedsgruss an seine Mutter erhalten habe und den H. der Frau hätte geben sollen. Gemäss H. sei Priklopil danach aus seinem Auto gestiegen, ohne Handy, ohne Geld und bei den Bahngleisen, 20 Kilometer von seinem Haus entfernt. Fragen zur Suizidgefährdung soll Priklopil laut H. entkräftet haben: «Er hat schon viel lockerer gewirkt und sagte, er werde die Nacht hinter einer Plakatwand verbringen» (siehe Bildstrecke, Dokument 29, 30, 32).

H. wusste vermutlich von der entführten Natascha

Die Angaben des Zeugen H. hielten die Ermittler für unglaubwürdig. Priklopil könne nicht «lockerer» gewirkt haben, wenn er kurz zuvor einen Abschiedsbrief mit zittriger Schrift begonnen habe. Ein Handschriftenvergleich, den der damalige SOKO-Leiter Franz Kröll anordnete, brachte später Erstaunliches ans Licht: «Bei der detaillierten schriftvergleichenden Gegenüberstellung zwischen den Vergleichsschriften von Wolfgang Priklopil und dem fraglichen Schriftzug ‹Mama› konnten keine nennenswerten graphischen Übereinstimmungen festgestellt werden.» Hingegen gleiche die verbundene Schreibweise «den Vergleichsschriften des Ernst H. und die detaillierte Vergleichsanalyse erbrachte einzelne aufzeigenswerte graphische Übereinstimmungen».

Im Mai 2009 hielt das Ermittlerteam um Polizeioberst Kröll im Zuge der geführten Erkundigungen den Verdacht gegen Ernst H. dahingehend für bestätigt, «dass er Natascha Kampusch zumindest seit Mai 2004 nicht nur kannte, sondern durch verschiedene Umstände auch davon Kenntnis hatte, dass diese durch Wolfgang Priklopil entführt wurde» (siehe Bildstrecke, Dokument 13).

H. war nach Kampuschs Flucht im Haus

Die Tatsache, dass H. Priklopils Haus in der Heinestrasse 60 in Strasshof bei Wien während der polizeilichen Untersuchungen unbehindert betreten und nicht mehr eruierbare Gegenstände mitnehmen konnte, ist unerklärlich. In einem Verhör im November 2009 gab H. an, von Frau Priklopil mündlich konkludent eine Vollmacht bekommen zu haben. Fest steht, dass in dem Haus des Nachrichtentechnikers Priklopil kein PC und kein elektronisches Speichergerät sichergestellt wurde. (siehe Bildstrecke, Dokument 36).

Der ehemalige Richter Johann Rzeszut bestätigt im Interview mit 20 Minuten Online: «Auf der Ebene des polizeilichen Assistenzteams der Evaluierungskommission war es der Meinungsstand, dass H. über das Tatgeschehen um Natascha Kampusch eingeweiht war.» Rzeszut schreibt selbst in einem Brief im Juli 2009 an die damaligen Bundesministerin für Justiz Claudia Bandion-Ortner, dass H. «wiederholt an unterschiedlichen Orten gemeinsam mit Wolfgang Priklopil und dem Tatopfer angetroffen worden» sei.

Wer schützt H.?

«Die Widersprüche sind zahllos in den Aussagen dieses Geschäftspartners», sagt Rzeszut», «man kann ihm kein Wort glauben». Dass er «bis heute, auch 14 Jahre nach der Tat, nie justiziell vernommen wurde, das ist für mich nicht nachvollziehbar», meint Rzeszut weiter.

Wieso er von der Justiz konsequent nicht befragt wird, lässt laut Insidern nur zwei mögliche Erklärungen zu: Entweder wollen die Behörden die Pannen vertuschen und um jeden Preis die Einzeltätertheorie aufrechterhalten oder Ernst H. hat brisantes Beweismaterial, mit denen er sich seinen Schutz bei mächtigen Personen erschleichen kann.

Ernst H. nahm zum Fall keine Stellung. Sein Anwalt Manfred Ainedter sagte zu 20 Minuten Online: «Dazu können und wollen wir uns zurzeit nicht äussern.»

*Namen der Redaktion bekannt

(Video: Mathieu Gilliand/20 Minuten Online - Mitarbeit: Guido Grandt, Udo Schulze)

Lesen Sie am Dienstag Teil 6: «Margit W. – die Rolle der umtriebigen Schwester»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 20.02.2012 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange lebt Ernst H.* noch?

    Der Druck auf Ernst H.* nimmt zu. Bin gespannt, ob er jetzt noch dazukommt wirklich die Wahrheit zu sagen, oder dass er auch plötzlich angeblich "Selbsmord" begeht wie Oberst Kröll und Priklopil. Dann fehlt nur noch die Kampusch mit eiem theatralischen Selbstmord mit Tabletten, weil sie angeblich überfordert war von der Geschichte. Dann wird der Fall begraben und die wirklich Schuldigen können sich auf die Schultern klopfen.

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  • K. Kniepel am 20.02.2012 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Macht weiter!

    Endlich wird der Fall nachvollziehbar... Derrick hätte das schon lange gelöst, wäre er nicht in Pension gegangen ;)

  • guul am 20.02.2012 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    suspekt

    Der Ganze Fall Kampusch kam mir schon zu Beginn suspekt vor. Hier ist so ziemlich alles faul. Toller Artikel - freue mich auf den Teil 6!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sa Bü am 20.02.2012 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Noch etwas...

    NK engagiert sich in der Kinderhilfe auf Sri Lanka. So kann sie sehr vielen Kinder helfen, das steht in ihrer Macht und sie tut was sie kann. Gegen das organisierte Verbrechen kann sie nichts ausrichten, d.h.: entführte Kinder kann sie nicht retten, andere vielleicht schon.

  • Sa Bü am 20.02.2012 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    NK schrieb in ihrem Buch...

    ... dass sie kurz vor ihrer Flucht WP fragte, ob es ihm klar wäre, dass entweder sie oder er sterben müssten, wenn sie zu entkommen versuchte. Das war mir nicht logisch, weil wenn sie frei kommt dann ist sie in Sicherheit und er kommt in den Knast, oder taucht unter - Selbstmord wäre nicht die einzige Option gewesen! Doch im ersten Interview sagte sie, wie schwer es war, eine Entscheidung für sich zu treffen, wenn sie sicher sein konnte, dass ein Mensch dafür sterben müsste. Denke sie hat immer noch Angst und vertraut der Behörden nicht - wen wundert's?

  • Hans Christoffel am 20.02.2012 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange lebt Ernst H.* noch?

    Der Druck auf Ernst H.* nimmt zu. Bin gespannt, ob er jetzt noch dazukommt wirklich die Wahrheit zu sagen, oder dass er auch plötzlich angeblich "Selbsmord" begeht wie Oberst Kröll und Priklopil. Dann fehlt nur noch die Kampusch mit eiem theatralischen Selbstmord mit Tabletten, weil sie angeblich überfordert war von der Geschichte. Dann wird der Fall begraben und die wirklich Schuldigen können sich auf die Schultern klopfen.

    • Sa Bü am 20.02.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      Genau...

      so sehe ich es auch!

    einklappen einklappen
  • aus Wien am 20.02.2012 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Danke 20min!

    wer erinnert sich noch an den Fall Fritzl, als behauptet wurde, dass das kranke Kind "vor die Tür gelegt worden sei", mit einem Brief. Ich hatte damals ein ungutes "Bauchgefühl". Das Bauchgefühl hat am Ende immer Recht! Die Flucht von NK und die nicht-Weiterverfolgung des Todes von WP löste bei mir dasselbe Bauchgefühl aus. Bloss dass bei Fritzl das kranke Kind und die Blutuntersuchung Aufschluss gaben, das fehlt beim Fall NK. Mittlerweile liegt der Verdacht nahe, dass sogar die österr. Medien mit unter der Decke sind, so beharrlich, wie sie das Thema ausschweigen.

  • franziska am 20.02.2012 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    hmm.

    hat ja schon was dutroux mässiges... hab mir letztens reportagen dazu angesehn... ungeheuerlich..