Vor Karibik-Inseln

26. Dezember 2013 04:07; Akt: 27.12.2013 14:23 Print

17 Flüchtlinge sterben bei Bootsunglück

50 Flüchtlinge haben mit einem Boot von Haiti aus versucht in die USA zu gelangen. Vor britischen Karibik-Inseln sank das Boot. 33 Insassen überlebten das Unglück.

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Ein Flüchtlingsboot mit 50 Insassen ist vor den Turks- und Caicosinseln gekentert. (Bild: Screenshot)

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Bei einem Bootsunglück in der Karibik sind am Mittwoch 17 Flüchtlinge aus Haiti ums Leben gekommen. Ihr Boot sei gekentert, als es von einem Polizeischiff auf die Turks-und-Caicos-Inseln geschleppt wurde, teilte die Regierung des britischen Überseegebietes mit.

33 Bootsinsassen wurden gerettet und in ein Internierungslager für Flüchtlinge gebracht. Unter ihnen waren auch zwölf Frauen und ein Kind.

Bei der Suche nach Leichen und Überlebenden vor der Küste der Insel Providenciales wurden die örtlichen Behörden von einem Helikopter der US-Küstenwache unterstützt. Nach mehreren Stunden wurde die Suche in der rauen See eingestellt, die Behörden rechneten nicht mehr mit weiteren Überlebenden.

Riskante Überfahrt

Die 33 geretteten Haitianer sollen nach Angaben der Behörden so rasch wie möglich in ihre Heimat zurückgebracht werden.

Jedes Jahr wagen Hunderte von Haitianern die gefährliche Überfahrt übers offene Meer, um der Armut in ihrer Heimat zu entkommen. Meistens versuchen sie, in die Bahamas oder die USA zu gelangen.

Im November kamen beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor den Bahamas rund 30 Haitianer ums Leben. Im Mai 2007 waren beim Kentern eines Flüchtlingsschiffes vor den Turks-und-Caicos-Inseln mehr als 60 Menschen gestorben.

(sda)