Herzattacke

06. November 2019 21:02; Akt: 07.11.2019 09:59 Print

17-Jähriger stirbt nach nächtelangem Gamen

Die Eltern des Thailänders Piyawat Harikun warnen vor den Folgen des übermässigen Computerspielens. Ihr Sohn starb an einer Herzattacke.

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Der 17-jährige Piyawat Harikun aus Thailand starb wegen einer Herzattacke, verursacht durch nächtelange Game-Sessions. Er war laut einem Bericht des «Mirror» während seiner Schulferien jeweils die ganze Nacht wach geblieben und hatte Battle-Games auf seinem PC gespielt.

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Sein Vater hatte ihn am Montagnachmittag aufgefunden, nachdem er kollabiert und von seinem Stuhl gefallen war. Er hatte noch versucht, seinen Sohn wiederzubeleben, doch jede Rettung kam zu spät. Harikun war tot. Auf seinem Pult standen stapelweise Take-away-Boxen und leere Softdrink-Flaschen.

«Er versprach, zu reduzieren»

Mediziner haben inzwischen die Leiche des 17-Jährigen untersucht und eine Herzattacke als Todesursache festgestellt. Sie vermuten, dass die Ursache dafür seine übermässigen und konstanten Game-Sessions waren.

Der Vater gab laut Bericht zu, dass sein Sohn süchtig nach Computer-Spielen gewesen sei. Er und die Mutter von Harikun sprechen nun eine Warnung an andere Eltern aus. Sie sollen ihre Kinder vor der Spielsucht bewahren. «Mein Sohn versprach mir, dass er das Zocken reduzieren würde, aber es war schon zu spät. Er starb, bevor er sich ändern konnte. Dieses Alarmsignal sollte andere Eltern dazu aufrufen, strikter mit ihren Kindern zu sein.»


(kat)