Isle of Wight

12. November 2019 16:40; Akt: 12.11.2019 16:40 Print

Drei Schweizer von sinkender Jacht gerettet

Vor der Küste von Südengland verlor die Jacht von drei Schweizern das Ruder. Das Boot begann schliesslich zu sinken. Rettungskräfte eilten sofort herbei.

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Die Küstenwachen von Ventnor und Cowes mussten am Montag zu einer sinkenden Jacht ausrücken. Das zwölf Meter lange Boot, auf dem sich drei Schweizer befanden, war am Mittag zwischen dem britischen Festland und der Isle of Wight mit einer Boje kollidiert, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die drei Schweizer hatten von Portsmouth nach Cowes übersetzen wollen, als das Unglück passierte.

Das Boot blieb schliesslich an der Ankerkette der Boje am Eingang zum Hafen von Cowes hängen. Dabei verlor es das Ruder. Weil die Jacht gleichzeitig westwärts driftete, geriet immer mehr Wasser ins Boot. Die Schweizer setzten daraufhin einen Notruf ab. Mehrere Rettungsboote und Schiffe eilten zu Hilfe, darunter auch ein Katamaran und zwei Autofähren.

Sinkende Jacht wurde von Schiffsrouten weggezogen

Zwei der Schweizer konnten schnell in Sicherheit gebracht werden. Zwei Rettungskräfte begaben sich schliesslich mit einer Pumpe auf die sinkende Jacht. Doch schnell wurde klar, dass bereits zu viel Wasser eingedrungen war. Es stand schon bis zum Navigationstisch.

Weil die Jacht zu sinken drohte, wurden alle Personen in Sicherheit gebracht. Die Schweizer blieben lokalen Medien zufolge unverletzt. Mit einem Tau wurde das havarierte Boot von den Schiffsrouten, die zum und vom Hafen Cowes weg führten, weggezogen. Vor Gurnard sank die Jacht schliesslich ganz, nur der Mast ragt noch aus dem Wasser.

(vro)