Trotz drohendem Bankrott

15. Dezember 2011 03:17; Akt: 15.12.2011 08:08 Print

662 Milliarden Dollar für die Verteidigung

1,8 Milliarden Dollar fürs Militär – pro Tag: So viel will das US-Repräsentantenhaus im nächsten Jahr ausgeben. Der Entwurf wird heute dem Senat vorgelegt.

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2004 gab die USA noch 437 Milliarden für die Rüstung aus - 2012 sollen es 662 Milliarden sein. (Bild: Keystone)

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Das US-Repräsentantenhaus hat am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit einem Gesetzentwurf für milliardenschwere Verteidigungsausgaben zugestimmt. Nach letzten Änderungen zur Vermeidung eines Vetos des Weissen Hauses sprachen sich die Abgeordneten in einer Sitzung am späten Abend mit 283 zu 136 Stimmen für ein Jahresbudget in Höhe von 662 Milliarden Dollar aus.

Der Entwurf, der heute Donnerstag dem Senat vorgelegt werden soll, räumt dem Präsidenten Barack Obama weiterhin das Recht ein, Terrorverdächtige vor Zivilgerichte zu stellen. Die Ausgaben sind für militärisches Personal, für Waffensysteme, für die Einsätze im Irak und in Afghanistan sowie für Programme zur nationalen Sicherheit vorgesehen.

(ap)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patriotin am 15.12.2011 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    Und das Volk kriegt Essensgutscheine...

    ...passt doch wunderbar. Und dann werden aber Schweizer Banken für die Steuerhinterziehung von US-Bürgern verantwortlich gemacht. Würde meine Steuern auch nicht mehr bezahlen wollen, wenn man sieht, was die dann mit dem Geld machen!

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  • compos mentis am 15.12.2011 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wettrüsten beginnt wieder

    Wenn ein CEO einer fast bankrotten Firma so plant und mit Geld schleudert steht bereits mit einem Bein im Knast. Gewisse Staatsführer knebeln einfach das Volk und holen es sich wieder. Schöne Zeiten

  • Mike K. am 15.12.2011 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Well done....

    Wenn ihr schon dabei seid, bitte noch einige MIA für zusätzliche F-22 einplanen :-). In den USA ist die Armee der verlängerte Arm der Aussenpolitik wie auch eine Stütze der Wirtschaft. Ausserdem muss man immer einen militärisch-technologischen Vorsprung gegenüber Russland, China, Indien und Europa finanziert werden. Also, ihr kriegt von mir both thumbs up! Well done guys! Cheers

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike K. am 15.12.2011 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Well done....

    Wenn ihr schon dabei seid, bitte noch einige MIA für zusätzliche F-22 einplanen :-). In den USA ist die Armee der verlängerte Arm der Aussenpolitik wie auch eine Stütze der Wirtschaft. Ausserdem muss man immer einen militärisch-technologischen Vorsprung gegenüber Russland, China, Indien und Europa finanziert werden. Also, ihr kriegt von mir both thumbs up! Well done guys! Cheers

  • C. Djuric am 15.12.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht den USA nicht so schlecht...

    Es geht den Amis nicht so schecht, wie es die meisten meinen. Falls es tatsächlich zum Engpass kommen würde, dann würden sie einfach mehr und mehr Geld drucken und wenn das immer noch nicht hilft, dann würden sie alle ihre Schulden abschreiben! Wie!? Ganz einfach, sie rufen ihre Gläubiger an und sagen ihnen, dass sie nichts mehr zurückbekommen und das die USA keine Schulden mehr bei denen hätten! Was passiert!? Nichts! Wer legt sich schon mit so einer Militär- und Atommacht an!? Niemand! Aus diesem Grund wird vor allem das Militär ständig aufgerüstet, modernisiert und mit Geld vollgepumpt!

  • C. Geisseler am 15.12.2011 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    und Europa?

    Vergleicht man das US-Budget mit dem entsprechenden Jahresbudget von Italien, Frankreich, Deutschland und UK (ca. 202 Mia) ist die Zahl der USA schon beinahe beruhigend.

  • Ich Selbst am 15.12.2011 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschaft

    Jetzt mal ganz ohne persönliche Meinung zu den Kriegen, sondern nur aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet: Die USA macht das richtig. Der Verteidigungs- und Rüstungszweig ist ein gigantischer Teil der US-Wirtschaft. Würde man das Budget massiv kürzen hätte man ein paar Milliarden mehr, das ist aber im Verhältnis zu den Staatsschulden eh nur ein Fliegenschiss. Die Wirtschaft hätte aber gigantische Probleme, Arbeitslosenzahlen würden durch die Decke brechen und eine Volkswirtschaft sässe auf Investitionsgüter, die man nicht einfach irgendwo anders einsetzen kann.

    • auch ich selbst am 15.12.2011 15:17 Report Diesen Beitrag melden

      @Ich selbst

      Wenn Sie Ihr Kind in einem Krieg verlieren, schalten Sie dann ihre persönliche Meinung zu Kriegen auch aus? Dass wirtschaftliche Interessen als Argument herangezogen wird, ist leider Teil einer breit akzeptierten Meinung. Sie bleibt aber äusserst bedauerlich.

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  • S. Poors am 15.12.2011 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind sie jetzt die Ratingagenturen ?

    Die USA downgraden, aber schnell.

    • Launisch's am 15.12.2011 11:19 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      Meine Rede...!!!!!

    • empty()set am 15.12.2011 12:34 Report Diesen Beitrag melden

      Vielen Dank ...

      ... für Ihre Expertise. Könnten Sie jedoch ein wenig ausführen, weshalb auf Grund der Rüstungsausgaben die USA heruntergestuft werden sollten?

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