Philippinen

27. Juli 2019 05:17; Akt: 27.07.2019 05:17 Print

Acht Tote bei zwei Erdbeben

Eingestürzte Häuser, Risse, zahlreiche Verletzte und mehrere Todesopfer: Dies ist die Bilanz nach zwei Erdbeben, die am Morgen die Philippinen erschüttert haben.

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Bei zwei Erdbeben sind auf den Philippinen acht Menschen getötet und rund 60 weitere verletzt worden. Die beiden Erdstösse der Stärke 5,4 und 5,9 ereigneten sich am frühen Samstagmorgen in einem Abstand von knapp vier Stunden, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Sie erschütterten die Provinz Batanes, eine dünn besiedelte Inselgruppe im Norden der grössten philippinischen Insel Luzon. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

Das erste Beben ereignete sich um 04.15 Uhr Ortszeit, als die meisten Menschen noch schliefen. Viele Bewohner strömten auf die Strassen. Philippinische Medien veröffentlichten Bilder von eingestürzten Häusern und Rissen in Strassen.


Einem Behördenvertreter zufolge wurden acht Menschen getötet und rund 60 weitere verletzt.

Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im April wurden mindestens elf Menschen bei einem Beben in der Region nördlich der Hauptstadt Manila getötet.

(afp)