Parlamentswahl im Iran

05. Mai 2012 09:12; Akt: 05.05.2012 09:54 Print

Ahmadinedschad verliert bei Stichwahl

Der amtierende iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad muss in der zweiten Runde eine Niederlage einstecken. Der Konservative Ali Laridschani holte sich die meisten Mandate.

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Mahmud Ahmadinedschad grüsst am 4. Mai in einem Wahllokal in Teheran wartende Journalisten. (Bild: Keystone)

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad muss bei der zweiten Runde der Parlamentswahl im Iran eine weitere Schlappe hinnehmen. Ein Bündnis von Konservativen um Parlamentspräsident Ali Laridschani sicherte sich die meisten Mandate, wie die Staatsmedien am Samstag berichteten.

In der Stichwahl ging es am Freitag um die letzten 65 der insgesamt 290 Sitze im Parlament. Laridschani ist der wichtigste innenpolitische Gegenspieler von Ahmadinedschad. Das Bündnis der Konservativen hatte sich bereits im ersten Wahlgang rund 70 Prozent der Mandate gesichert. Die Ergebnisse der Stichwahl sollen am Samstagabend veröffentlicht werden.

Das Parlament hat keinen Einfluss auf die Aussenpolitik oder die umstrittene Atompolitik des Landes. Hier entscheidet nach der Verfassung der religiöse Führer, Ajatollah Ali Chamenei. Aber wegen des veränderten Kräfteverhältnisses im Parlament wird es Ahmadinedschad im letzten Jahr seiner zweiten Amtszeit schwer haben, seine innenpolitischen und wirtschaftlichen Programme durchzusetzen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jokethepoke am 05.05.2012 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmm

    Ob der iran nun eine demokratie ist oder nichr bringt nicht viel solange es diesen religiösen führer gibt der hat ja eig. das sagen

  • marianne broennimann am 05.05.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Viele Wahrheiten!

    Ob es uns passt oder nicht und seinen konservativen Hardlinern ringsum, er hat in seinen Reden, die oft bewusst falsch übersetzt wurden, viel Wahres gesagt! Wenn das umgesetzt würde, käme vieles gut, aber ohne Beherzigung klappt es nicht. In dem System dort , ist er leider ein Einzelkämpfer, aber es ist für den Westen praktischer, alles zu verteufeln, statt besser zu handeln!

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  • t.ruther am 05.05.2012 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    demokratie?

    wass ich dachte der iran sei eine diktatur..?! studiert mal die iranische geschichte un dpolitik.. demokraticher als viele EU-Länder..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jokethepoke am 05.05.2012 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmm

    Ob der iran nun eine demokratie ist oder nichr bringt nicht viel solange es diesen religiösen führer gibt der hat ja eig. das sagen

  • t.ruther am 05.05.2012 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    demokratie?

    wass ich dachte der iran sei eine diktatur..?! studiert mal die iranische geschichte un dpolitik.. demokraticher als viele EU-Länder..

    • B.T. am 05.05.2012 18:31 Report Diesen Beitrag melden

      Ja sehr demokratisch

      Alle nicht konforment Parteien werden ausgeschlossen und die relevanten Dinge werden von den Mullahs diktiert. Abgesehen davon eine beieindruckende Demokratie! Ich dachte immer Ahmadinedschad sei ein Religionsfanatiker. Anscheinen ist das Gegenteil der Fall?! Am bessten mischt man sich in fremde Angelegenheiten nicht ein. Zumindest solange sie in "ihrem" Land bleiben und sich auch nicht im Ausland einmischen.

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  • marianne broennimann am 05.05.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Viele Wahrheiten!

    Ob es uns passt oder nicht und seinen konservativen Hardlinern ringsum, er hat in seinen Reden, die oft bewusst falsch übersetzt wurden, viel Wahres gesagt! Wenn das umgesetzt würde, käme vieles gut, aber ohne Beherzigung klappt es nicht. In dem System dort , ist er leider ein Einzelkämpfer, aber es ist für den Westen praktischer, alles zu verteufeln, statt besser zu handeln!

    • K. Rotte am 05.05.2012 15:00 Report Diesen Beitrag melden

      Viel Wahres gesagt?

      Stimmt. Und genau darum ist man in Israel etwas verunsichert.

    • P. Manheb am 05.05.2012 16:25 Report Diesen Beitrag melden

      Klar "Fr. Broennimann"

      @"Broennimann" Ach so, und all das was er gegen Israel gesagt hat, sollte man ihn umsetzten lassen?? Sehr Fragwürdig, was Sie da schreiben. P.S Seine Hetzereien gegen den jüdischen Staat wurden definitiv nicht falsch übersetzt. Wenn Sie die Sprache nur ein wenig verstehen würden, wüssten Sie das....

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