Tod von Ex-Präsident

02. Dezember 2018 01:02; Akt: 02.12.2018 01:29 Print

Air Force One holt Bushs Leichnam ab

«Eine besondere Ehrung» lässt US-Präsident Donald Trump seinem Vorgänger zukommen: Die Präsidentenmaschine bringt den Leichnam George H. W. Bushs nach Washington.

Der frühere Präsident der USA bekommt ein Staatsbegrägnis.
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US-Präsident Donald Trump lässt den Leichnam des verstorbenen US-Präsidenten George H. W. Bush in Texas von der Air Force One abholen. Trump sagte beim G-20-Gipfel in Buenos Aires, er würde zunächst mit der Boeing 747 zurück nach Washington fliegen.

Die Präsidenten-Maschine werde dann nach Houston geschickt, um Bushs Leiche in die US-Hauptstadt zu bringen. Trump nannte die Geste «eine besondere Ehrung, die er sehr verdient hat». Trump wollte noch am Samstagabend aus Argentinien abreisen.

Ex-US-Präsident George Bush ist tot

Der Leichnam Bushs soll von Montag an im US-Kapitol in Washington aufgebahrt werden. Das teilten der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und die Vorsitzenden der oppositionellen Demokraten in den beiden Kammern, Chuck Schumer und Nancy Pelosi, mit. Am Montag um 17 Uhr Ortszeit sei eine Zeremonie beider Kammern des US-Parlaments geplant. Danach könnten Bürger bis Mittwoch Abschied vom Ex-Präsidenten nehmen.

Flaggen auf halbmast

Trump hatte den kommenden Mittwoch wegen Bushs Tod zum Nationalen Trauertag erklärt. Bundesbehörden bleiben an dem Tag geschlossen. Trump hatte ausserdem angeordnet, die Flaggen am Weissen Haus, an allen öffentlichen Gebäuden in den USA und an US-Vertretungen sowie Militärbasen im Ausland für 30 Tage auf halbmast zu setzen.

Auch die US-Börsen New York Stock Exchange und Nasdaq sollen am Mittwoch wegen des Todes des früheren US-Präsidenten geschlossen bleiben. Wegen des Gedenkens an Bush fände an diesem Tag kein Handel an den Aktienmärkten statt, teilten die beiden Börsenbetreiber am Samstag mit.

Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, sagte am Samstag, Donald Trump und First Lady Melania Trump würden an der Trauerfeier für Bush in der Nationalen Kathedrale in Washington teilnehmen. Ein Staatsbegräbnis in den USA erstreckt sich über mehrere Tage.

George H. W. Bush war von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten. Am Freitagabend war er im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Houston gestorben.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • El Tambor am 02.12.2018 06:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein ehrenvoller Mensch

    "Sein" Golfkrieg verursachte 185000 Opfer. Darunter viele Tausend Zivilisten! Und das Ganze wurde «auf einem Berg von Kriegspropaganda verkauft», wie die Untersuchung des Journalisten Joshua Keating ergab. Darum überhäuft ihn des Lobes!

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  • So Einer am 02.12.2018 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine Meinung

    Bisschen viel Theater um einen ehemaligen Präsidenten der vor 30 Jahren gerade mal 4 Jahre im Amt war!

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  • Doktor am 02.12.2018 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch so

    Wirklich viele Ehrungen für einen Kriegsverbrecher.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martial2 am 02.12.2018 20:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer hätte sowas gedacht?

    Ach wie grosszügig ist Mr. Trump, man kann ihn nur loben, ein solcher *feinfühliger Mensch*!

  • Kero am 02.12.2018 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WWII Veteran/Greatest Generation

    Trotz allen Verfehlungen von George H. W. Bush ist anzumerken, dass ein weiterer Zeitzeuge des 2. Weltkrieges von uns gegangen ist. Der Vorgenannte diente als Pilot im Pazifik und kämpfte für unsere Freiheit. RIP.

  • Mir wird Schlecht!! am 02.12.2018 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schauspieler Trump

    Mister Präsident scheint neuerdings auch im Schaulspielhaus der Wertschätzung aufzutreten. Egal wie viele Tote der Kriegsbefehl dieses toten Präsidententen gekostet hat- the Show must go on!

  • M/S am 02.12.2018 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nachdenklich

    Wen Bush nochmal gewählt worden währe, währe sein sohn an 9/11 vileicht nicht Präsident gewesen wo währe die Welt wohl heute?

  • oemu am 02.12.2018 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bush der Weise?

    Beim Bush Junior waren es die angeblichen Masenvernichtungswaffen. Bei seinem nun verstorbenen Vater waren es die angeblichen Gräueltaten der irakischen Armee in einer Neugeborenen-Station. Hat sich alles als grosse Lüge heraus gestellt, um einen Krieg mit Aber-Tausenden zivilen Opfern zu führen. Ich werde wegen ihm keine Träne vergiessen.