Militante Islamisten

20. September 2014 18:38; Akt: 20.09.2014 19:28 Print

Al-Sisi sagt Unterstützung im Kampf gegen IS zu

Um der Gewalt im Irak und in Syrien ein Ende zu setzen, will ägyptens Präsident Al-Sisi die internationale Gemeinschaft unterstützen. Dafür sei eine breit «umfassende Strategie» nötig.

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Ägyptens Präsident Abdel-Fattah Al-Sisi bei einem Treffen mit US-Aussenminister John Kerry am 13. September 2014 in Kairo. (Bild: AFP/Brendan Smialowski)

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Der ägyptische Präsident Abdel-Fattah Al-Sisi will im Kampf gegen die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat jede notwendige Unterstützung geben. In einem Interview der Nachrichtenagentur AP konkretisierte Al-Sisi am Samstag nicht, wie diese Unterstützung aussehen könnte, schloss aber offenbar die Entsendung ägyptischer Soldaten in den Irak aus.

Die irakischen Truppen reichten für die militärische Bekämpfung des ISaus, sagte Al-Sisi. «Es geht nicht um Bodentruppen aus dem Ausland», erklärte der Präsident in seinem ersten Interview mit einem ausländischen Medium seit seinem Amtsantritt im Juni. Benötigt werde eine «umfassende Strategie», mit der alle militanten Gruppen im Nahen und Mittleren Osten bekämpft werden sollten, nicht nur die Terrormiliz Islamischer Staat.

Schon letztes Jahr gewarnt

Er habe vor den Gefahren durch den Terrorismus in der Region bereits im vergangenen Jahr gewarnt, fügte er hinzu. Andere hätten das erst realisiert, als IS-Kämpfer in diesem Jahr grosse Teile des Iraks erobert hätten.

Zum Vorgehen gegen islamische Fundamentalisten der Muslimbruderschaft in Ägypten sagte der Präsident, deren Unterstützer könnten wieder politisch aktiv werden, wenn sie der Gewalt abschwören.

(sda)