Waffenvernichtung

24. Juli 2014 22:28; Akt: 24.07.2014 22:52 Print

Alle syrischen Chemiewaffen im Ausland

Die aus Syrien gebrachten Chemiewaffen - rund 1300 Tonnen - befinden sich nun alle in Vernichtungsanlagen. In den nächsten Tagen werden Chemiewaffenfabriken unschädlich gemacht.

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Syrien besitzt nach offiziellen Angaben keine Chemiewaffen mehr. (Bild: Keystone/AP/Petros Karadjias)

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Das teilte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die den Abtransport der Giftgasvorräte aus dem Bürgerkriegsland überwacht, am Donnerstag mit. Demnach werden 600 Tonnen Chemikalien auf einem Schiff der US-Marine im Mittelmeer unschädlich gemacht. Der Rest wird in Spezialanlagen in Finnland, Grossbritannien und den USA zerstört.

Das syrische Regime von Präsident Baschar al-Assad hatte im September 2013 mit der Weltgemeinschaft vereinbart, seine Chemiewaffen abzugeben und im Ausland vernichten zu lassen.

Der OPCW-Exekutivrat habe auch über die Zerstörung von zwölf ehemaligen Chemiewaffenfabriken in Syrien entschieden, hiess es. Sieben werden dem Erdboden gleichgemacht und fünf unterirdische Einrichtungen werden versiegelt, um sie dauerhaft unzugänglich zu machen. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten 60 Tage beginnen.

(sda)