Irak

13. Juni 2011 11:58; Akt: 13.06.2011 11:59 Print

Attentäter raste mit Auto in Polizeigebäude

Bei einer Serie von Anschlägen sind im Irak mindestens 14 Menschen getötet worden.

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Polizisten untersuchen nach dem Bombenanschlag in Basra das zerstörte Polizeigebäude.

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Drei Polizisten und eine Zivilperson wurden am Montag bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Basra, 550 Kilometer südöstlich von Bagdad, in den Tod gerissen. Der Attentäter raste mit einem Auto durch das Eingangstor eines Polizeigebäudes, wo er das Fahrzeug in die Luft sprengte, wie die Polizei mitteilte. 24 Menschen wurden verletzt. Die Polizei hatte zunächst fünf Tote gemeldet, dies aber später korrigiert.

In Mossul im Norden des Landes wurden bei zwei Autobombenanschlägen sechs Menschen getötet und 52 weitere verletzt. Beide Bomben detonierten am Samstag nacheinander in kurzem Abstand. Mindestens eine von ihnen zielte offenbar auf eine Polizeipatrouille. Unter den Toten waren nach Angaben eines Mitglieds des Provinzrats zwei Polizisten.

In einem Dorf in der Nähe von Tikrit in der Mitte des Landes stürmten acht Bewaffnete in der Nacht zum Samstag das Haus eines Lehrers und töteten dessen drei Söhne und die Tochter. Anschliessend flüchteten die Täter in einem Kleinbus, wie ein Sprecher der Provinz Salahuddin sagte. Die Behörden versuchten zu ermitteln, ob es sich um eine Tat Aufständischer oder um einen Stammeskonflikt handelte.

(ap)