Terror-Attacken in Belgien

22. März 2016 20:31; Akt: 23.03.2016 05:08 Print

Attentäter versteckten Bomben im Koffer

Anschläge am Flughafen und in der U-Bahn erschüttern Brüssel. Alle Neuigkeiten erfahren Sie im Live-Ticker.

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Die belgische Verkehrsministerin Jacqueline Galant hat nach Vorwürfen an den Sicherheitsmassnahmen auf den Flughäfen ihren Rücktritt eingereicht. (15. April 2016) In Belgien läuft die Suche nach Terroristen weiter: Belgische Polizisten bei einer Razzia im Brüsseler Stadtteil Etterbeek. (9. April 2016) Das eigentliche Ziel Frankreich wurde auf Brüssel verlegt: Der Flughafen Zaventem in Belgien nach den Anschlägen. (23. März 2016) Im Verhör hat der gefasste Mohamed Abrini zugegeben, der gesuchte «Mann mit Hut» zu sein. Er war somit der dritte Attentäter vom Flughafen Zaventem. Der «Mann mit Hut» wurde von mehreren Überwachungskameras gefilmt. Während der Flucht hat er seine Jacke ausgezogen und entsorgt. Brahim (l.) und Khalid El Bakraoui: Die Niederlande hätten gewusst, dass die Brüder gesucht werden, sagte Justizminister Ard van der Steur am 2016 in Den Haag. Rechtsextreme und Hooligans stürmen Gedenkmarsch für die Opfer: Die belgische Polizei stellt sich vor die Gedenkstätte an der Place de la Bourse in Brüssel. (27. März 2016) Der «Marsch gegen die Angst» ist eigentlich nicht bewilligt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga umfasste die Hooligan-Gruppe um die 450 teils alkoholisierte Menschen. Rechtsextreme laufen über die Blumen am Gedenkplatz. Sie skandierten «Belgische Hooligans. Wir sind hier zu Hause»: Mehrere Hundert Hooligans haben teilweise vermummt das Gedenken gestört. Wegen unklarer Sicherheitslage mahnte der belgische Innenminister, den Marsch nicht durchzuführen: Trotzdem versammelten sich am Sonntagnachmittag mehrere Hundert Menschen. «Der Mann mit dem Hut» (r.) wurde seit den Attentaten am Dienstag gesucht. Nun sei er von dem Taxifahrer identifiziert worden, der die Terroristen zum Flughafen brachte. Der Flughafen Brüssel-Zaventem war eines der zwei Anschlagsziele der Terror-Attacken am Dienstag: Menschen entfernen sich nach dem Anschlag zu Fuss vom Flughafen Brüssel-Zaventem. (22. März 2016) Der Ausnahmezustand in Brüssel hält an: Ein Bombenexperte untersucht ein verdächtiges Objekt im Schaerbeek-Viertel. (25. März 2016) Anti-Terror-Razzien in Brüssel: Zwei Ermittler zielen mit ihren Gewehren auf verdächtige Personen. Drei Polizisten schieben Wache im Brüsseler Stadtteil Schaerbeek. (25. März 2016) Ein Polizist überwacht die Festnahmen. (25. März 2016) Spezialkommandos kommen zum Einsatz, da die Gefahr besteht, dass eine Bombe explodieren könnte. (25. März 2016) Auch in Deutschland – wie hier beim Bahnhof in Giessen – ist es zu Festnahmen gekommen. (25. März 2016) Schweigeminute von Helferinnen und Helfern am Karfreitagabend in der belgischen Hauptstadt. (25. März 2016) Noch immer sind die Fenster des Brüsseler Flughafens nach dem Bombenanschlag vom Dienstag zetrümmert. (25. März 2016) Polizisten bereiten sich am Karfreitag vorsichtig auf ihre Einsätze vor. US-Aussenminister John Kerry ist in Brüssel eingetroffen, um Gespräche zu führen, wie man den Terror wirksam bekämpfen könnte. Dabei lässt es sich der ranghohe amerikanischen Politier nicht nehmen, Feuerwehrleuten und Polizisten für ihren grossen Einsatz zu danken. Die Ermittler schlagen an drei Orten zu: Ein Polizist in Schaerbeck. (24. März 2016) Bei der Razzia in Schaerbeck kamen Helikopter und Spezialeinheiten der Polizei zum Einsatz. (24. März 2016) Die Polizei wird auch durch die Armee unterstützt: Strassenkontrolle in Brüssel. (24. März 2016) Mourad Laachraoui, der Bruder eines der Selbstmordattentäter vom Flughafen hat dessen Tat verurteilt. Er sei «betroffen» und «niedergeschlagen» angesichts der von seinem Bruder Najim Laachraoui verübten Gewalttat, sagte er vor Journalisten. (24. März 2016) Ein belgischer Polizist durchsucht eine Wohnung in Maelbeek nach dem Doppel-Anschlag in Brüssel. (22. März 2016) Die belgischen Behörden bestätigen, dass gegen ihn ein internationaler und europäischer Haftbefehl erlassen worden sei: Ein von Interpol publiziertes Foto des Selbstmordattentäters Khalid El Bakraoui. (Publiziert 23. März 2016) Herausoperiert: Diese Schraube und dieses Stück Stahl bohrten sich in den Körper eines Opfers. (24. März 2016) Auch dieses Stück Stahl wurde in einem Körper eines Opfers gefunden. Er hat sich am Flughafen in die Luft gesprengt: Ibrahim El Bakraoui wurde im Juni in der Türkei verhaftet. Der Hauptverdächtige der Attentate von Paris, Salah Abdeslam wird zu einer Anhörung gebracht: In diesem Polizeiwagen soll er zum Gericht gefahren worden sein. (24. März 2016) Zwei Autos der Polizei, in einem soll Abdeslam sitzen, verlassen das Gefängnis in Brügge. (24. März 2016) Metro-Attentäter Khalid El Bakraoui hatte auf Video-Überwachungsbildern laut belgischen Medien einen Begleiter: Video-Standbild zeigt Menschen, die sich vom Anschlagsort in der Station Maalbeek wegbewegen. (22. März 2016) Einer der Terroristen von Brüssel war im Juni in der Türkei gefasst und nach Belgien abgeschoben worden, gab der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bekannt. In ganz Belgien ist eine Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge vom Tag zuvor abgehalten worden. König Philippe und Königin Mathilde haben den internationalen Flughafen von Brüssel besucht und Helfer getroffen. Im belgischen Viertel Anderlecht nahm die Polizei einen Verdächtigen fest, der an den Anschlägen beteiligt gewesen sein soll. Die Selbstmordattentäter vom Flughafen Zaventem und der Metro-Station Maalbeek sind identifiziert: Die Staatsanwaltschaft bestätigt, es handle sich um die Brüder Ibrahim (l.) und Khalid El Bakraoui. Nach ihm wurde bereits zuvor gefahndet: Beim dritten identifizierten Attentäter soll es sich laut Medienberichten um Najim Laachraoui handeln. Hier fand die Polizei einige Stunden nach den Anschlägen einen weiteren Sprengsatz mit Nägeln, Chemikalien und eine IS-Flagge: Wohnhaus im Zentrum Brüssels. (23. März 2016) Ein Tag nach dem Terror transportieren Männer einen Leichensack aus der Metro-Station Maalbeek ab. (23. März 2016) Ein bewaffneter Soldat bewacht den Eingang zum Brüsseler Hauptbahnhof. (23. März 2016) Eine Frau mit Blumen und ein Soldat bei einer Absperrung bei der Metro-Station Maalbeek. (23. März 2016) Grosse Anteilnahme: Ein Schild mit der Aufschrift «Ich bin Brüssel» und Kerzen auf dem Place de la Bourse. (23. März 2016) Auf dem Place de la Bourse im historischen Zentrum von Brüssel legen die Menschen Blumen nieder und zünden Kerzen an. (22. März 2016) Belgien trauert: «Je suis Bruxelles» steht auf einer Karte. (22. März 2016) In Dubai leuchtet das höchste Gebäude der Welt in den Farben der Europäischen Union. (22. März 2016) Fahndung nach einem mutmasslichen Attentäter: Ein Helikopter der belgischen Polizei kreist am Abend über der belgischen Hauptstadt. (22. März 2016) Zu Ehren der Toten und aus Solidarität zu den nördlichen Nachbarn leuchtet der Eiffelturm am Dienstagabend in den Farben der belgischen Nationalflagge. Der belgische Premier Charles Michel (l.) und Belgiens Innenminister Jan Jambon sprechen zu den Medien. In ihren Gesichtern sieht man, wie tief der Schock sitzt. Passagiere verlassen in Eile den Flughafen. Sie sind alle schockiert. Grosse Trauer herrscht nach den Terrorakten in Brüssel und ganz Belgien. Eine Frau applaudiert und gedenkt auf diese Weise den Opfern. Eine Replik des Manneken Pis soll beweisen, dass sich die belgische Bevölkerung im Kampf gegen den Terror auflehnt. Ein Mann zündet auf den Strassen in der belgischen Kapitale eine Kerze an. Zerstörung in der Metro-Station Maalbeek: Die U-Bahn, in der sich die Explosion ereignet hat, ist komplett zerstört. (22. März 2016) Rauch steigt aus der Metro-Station Maalbeek auf. Berichte über eine weitere Explosion an der Zug- und Metro-Station Schuman haben sich nicht bestätigt. (Screenshot: Twitter) Zerstörung auch am Flughafen Brüssel-Zaventem. (Screenshot: Twitter) Die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini weint, als sie bei einer Pressekonferenz in Jordanien von den Anschlägen informiert wird. Zeugen haben am Flughafen in Brüssel zwei laute Explosionen gehört. (Screenshot: Twitter) Personen gehen nach der Explosion am Flughafen in Deckung und helfen einander. (Screenshot: Twitter) Personen werden aus einem Zug mitten auf der Strecke evakuiert und verlassen den Metro-Tunnel angeblich über die Station Schuman. (Screenshot: Twitter/Evan Lamos) Bei der Station Maalbeek sitzen Verletzte vor dem Eingang...(Screenshot: Twitter) ...und die Einsatzkräfte kümmern sich um sie. Das Gebiet um die Metro-Station Maalbeek an der Rue de la Loi wird abgesperrt. Hier die Metro-Station Maalbeek von einem anderen Winkel. Medien berichten von mehreren Toten und Verletzten am Flughafen. Ein Helikopter der belgischen Polizei fliegt über dem Gebiet der Metro-Station Maalbeek. (22. März 2016) Die Soldaten, die bereits in den Vortagen in Brüssel patrouilliert haben, sind nun in voller Kampfmontur zu sehen. Militärkräfte wurden in die Nähe der Rue de la Loi verlegt, wo sich auch die Metro-Station Maalbeek befindet. Die Explosionen haben Teile der Fensterwand zertrümmert: Leute entfernen sich nach den Explosionen vom Flughafengebäude. Feuerwehr und Sanität kümmern sich um ein Opfer in der Nähe des Flughafens Brüssel-Zaventem. (22. März 2016) Rauch steigt aus dem Gebäude des Flughafens. (Screenshot: Twitter) Teile der Fensterfront sind zertrümmert. (Screenshot: Twitter) Feuerwehr-Leute besprechen sich während ihrem Einsatz in der Nähe der Metro-Station Maalbeek. Eine Frau wird aus der Metro-Station Maalbeek evakuiert und versorgt. Europaweit sind die Flüge nach Brüssel annulliert oder werden umgeleitet. Hier die Anzeige in Frankfurt... ...hier vom Flughafen Rom-Fiumicino in Italien. Der Flughafen ist gesperrt, Flüge werden umgeleitet. (Screenshot: Twitter) Die belgischen Einsatzkräfte in der Nähe der Metrostation Maalbeek. Nach dem Anschlag in der Metro-Station Maalbeek wurden viele Strassen in der Gegend abgesperrt. Personen werden anscheinend aus Metro-Zügen mitten auf der Strecke evakuiert. (Screenshot: Twitter) Flüge nach Brüssel annulliert – der Flughafen in Frankfurt. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve spricht zu den Medien in Paris. Der Flughafen Zaventem airport nach dem Anschlag. Ein belgischer Polizist nimmt einen Tatverdächtigen fest.

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(pat)