Flucht aus Libyen

04. März 2011 14:11; Akt: 06.03.2011 11:23 Print

Auf dem langen Marsch nach Europa, Teil II

von Fabrizio Gatti - Um nach Europa zu gelangen, überqueren derzeit unzählige Flüchtlinge den Grenzfluss zwischen der Türkei und Griechenland. Starjournalist Fabrizio Gatti war vor Ort – bei minus zehn Grad.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Während zweier Wochen hat sich «L'Espresso» auf die Fährte der Schlepper gemacht, ohne je auch nur einer einzigen Patrouille zu begegnen. Was hingegen tagsüber gut passieren kann: Sobald Fremde das Sperrgebiet betreten, taucht ein Jeep der Armee auf. Die Inspektionen enden jedoch jeweils um 18 Uhr. Um diese Zeit kehren die griechischen Soldaten in ihre Kasernen zurück. Bis morgens um acht Uhr wird die Grenze ein Niemandsland. Jede Nacht hört man Schüsse in der totalen Finsternis. In einer Nacht sogar eine Salve einer Maschinenpistole. Mehr als Nachtsichtgeräte bräuchte es trockene Kleider, Decken und heissen Tee. Das würde weit weniger kosten.

Jules Kaita, seine Frau und die anderen halten an, um sich auszuruhen an der Kreuzung der Schnellstrasse, die von den Grenzübergängen zwischen Griechenland, der Türkei und Bulgarien zum Meer hinunterführt. Wer seinen Rucksack retten konnte, wechselt Schuhe und Hosen auf dem Beet zwischen den beiden Fahrbahnen. Divine hat alles im Fluss verloren. «Let's go!», sagt plötzlich eine Stimme. Thessaloniki liegt 351 Kilometer entfernt. Athen 850. Sie müssten sich Richtung Süden bewegen, aber sie gehen Richtung Norden. Sie suchen einen Polizeiposten, um sich zu stellen. Nach wenigen Schritten wird der schwangeren Rose das Gewicht ihres Bauchs zu schwer. Divine schleppt ihre baren Füsse über den Asphalt. Eine andere junge Frau aus dem Kongo, Yiliam Gilhig, 21-jährig, bricht in ihren nassen, wegen Lehm und Eis steifen Jeans zusammen. Der Polizeiposten ist noch zwei Stunden entfernt. Mittlerweile ist der Tag angebrochen. Jeder Grashalm, jeder Baum ist weiss wegen des Frostes. Kein Auto, das vorbeifährt, hält an. Nicht mal die Linienbusse.

Autofahrer, Buschauffeure und Taxifahrer sowie Bewohner der Gegend teilen den Standpunkt der Polizei: eine Solidaritätsgeste könnte eine Anzeige wegen Förderung der illegalen Immigration kosten. Auch wenn sie zu erfrieren drohen, die Immigranten, die soeben die Mariza überquert haben, müssen sich zuerst der Polizei stellen. Oder sie warten, dass sie von Polizisten aufgegriffen werden. Es ist so kalt, dass es dem Grossteil nicht einmal in den Sinn kommt, zu flüchten. Sie wählen die Festnahme. Jeden Morgen um halb neun Uhr fahren von den Haftanstalten von Soufli und Tycherò zwei Lastwagen ab, um die letzten Angekommenen einzusammeln.

Jede Woche werden Zehen amputiert

Oft ist es zu spät. «Viele Flüchtlinge haben Erfrierungserscheinungen», erklärt Thanasis Spyratos, 55-jährig, ehemaliger Manager bei Shell und jetzt Koordinator bei Médecins Sans Frontières (MSF). «Jede Woche müssen wir Menschen in Alexandroupoli für Zehen-Amputationen ins Spital einweisen.» Die Ärzte von MSF können die Patienten nur in den Haftanstalten von Soufli und Tycherò untersuchen. Flüchtlingen auf ihrem Marsch zu Hilfe zu eilen, ist nicht erlaubt.

Rose mit ihrem Bauch schafft es nicht mehr. Es ist erst sieben Uhr morgens. Sie müsste noch eine halbe Stunde in der Kälte ausharren. Ein Kind, das auf die Welt kommt, hätte aber eine kleine Gesetzesausnahme verdient. Man muss Rose, ihren Ehemann, Divine und Yiliam – die Schwächsten der Gruppe – in ein Auto laden und sie so schnell wie möglich ins nächste Spital bringen. Dieses liegt 54 Kilometer entfernt, in Alexandroupoli. Im Auto erzählt Jules Kaita, wer er ist: «Ich musste den Kongo wegen eines Radio-Interviews verlassen, das ich gegeben hatte.» Jules ist sicher, dass er an den Olympischen Spielen 2008 in China teilgenommen hätte, wenn er nicht hätte flüchten müssen. «Meine persönliche Bestleistung über 100 Meter liegt bei 10,45 Sekunden, über 200 Meter bei 21,36 Sekunden. Jetzt», sagt er, «hoffe ich auf Asyl in Europa. Ich möchte 2012 an den Olympischen Spielen in London teilnehmen.» Das grösste Hindernis für Jules ist, das es noch keine olympische Mannschaft der Flüchtlinge gibt. Es wäre eine schöne Geste, eine solche zu gründen.

«Schreibt lieber über euren Sexy-Berluscone!»

Der Fotograf Giovanni Cocco, der mich begleitet, ist bei den zwölf anderen Afrikanern geblieben. Er geht mit ihnen weiter. Um 08.39 Uhr erscheint der Lastwagen des Polizeipostens von Soufli. Ein Kastenwagen ohne Fenster. Die griechische Polizei und Armee tolerieren seit jeher Handel und Händler jeglichen Typs entlang der Mariza. Aber nicht einen Fotografen. Das Gleiche gilt wohl auch für die Türken. Giovanni wird festgehalten. Es ist unsere zweite Festnahme in drei Tagen. Jede Ausrede ist gut: «Ihre Präsenz kann eine diplomatische Krise mit der Türkei auslösen.» «Wir wollen wissen, ob sie eine Genehmigung der Regierung in Athen haben.» Die originellste Entschuldigung kam von einem kahlgeschorenen Polizisten mit modischer Sonnenbrille: «Statt hierher zu kommen, würdet ihr besser über euren Sexy-Berluscone schreiben!» Gelächter unter Polizisten und Soldaten. Dann weiter zum Polizeiposten, persönliche Durchsuchung, Begegnung mit dem diensthabenden Hauptmann und schliesslich unsere Freilassung.

Die nächste Nacht ist eine weitere Chronik von Kälte und Anstrengung. Von den Strassen von Lykofos hört man ein markerschütterndes Gewimmer. Eine grosse Gruppe Afrikaner hat den Fluss um Mitternacht überquert. Sie erzählen, dass der Grossteil durch die Sahara nach Libyen gelangt ist. Von Tripolis und Benghazi sind sie mit dem Schiff nach Syrien gefahren und dann mit einem anderen Schiff nach Izmir. Schliesslich Istanbul. Seit 21 Uhr sind sie zu Fuss unterwegs. Es ist kurz vor sechs Uhr, als sie das erste Dorf erreichen. Unter ihnen, Dieng Makhtar, Kameramann und DJ in Senegal. Die Gruppe ist schon auf dem Gipfel des Hügels. Eine junge Frau ist zurückgeblieben und ruft zwischen den Häuserzeilen: «Flüchtling! Müde! Bitte!» Worte, die auf Französisch ein Gejammere erzeugen, das sich reimt. Auch sie ist in den Fluss gefallen. Sie ist völlig durchnässt. Ihre schwarzen Haare sind mit Eis verkrustet. Sogar ihre Stimme zittert vor Kälte. Minus acht Grad, heute.

Die Lichter bleiben aus

Sie ist keine 30 Jahre alt. Um sich um sie zu kümmern, ist lediglich ein nigerianisches Mädchen zurückgeblieben. Trotz ihrer Rufe und dem Stöhnen bleiben sämtliche Lichter hinter den Fenstern des Dorfes ausgeschaltet, die Türen geschlossen. «Bitte, ich komme aus der Elfenbeinküste, ich bin ein Flüchtling, ich schaffe es nicht mehr. Helft mir!», sagt sie und zeigt einen Ausweis des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge UNHCR.

So ist es jede Nacht. Auf der Strasse sind Adel Tahib Mohammed, 33-jährig, und seine 32-jährige Frau Azen Mubarak Mohammed, die ihre Hände und Füsse mit Henna dekoriert hat. Denn für die beiden ist die Ankunft in Europa ein grosser Tag. Ahmed Safrah, 25, Amina Abdou Mohamed, 20, und Mouna Ayman, 23, ein eleganter Mantel und ein süsses Gesicht. Sie alle sind Somalier und seit eineinhalb Jahren unterwegs. Sie haben Mogadischu gesehen, den Bürgerkrieg, die Flüchtlingslager in Kenia, den Sudan. Sie haben die Sahara durchquert, die Gefängnisoase von Kufra, Tripolis. Sie haben Libyen über den Hafen von Benghazi verlassen, als der Umsturz in Tunesien und in Ägypten bereits begonnen hatte. «Wir sind in Libyen ein Jahr lang blockiert geblieben», erzählt Adel Tahib, «die Libyer waren zu uns Afrikanern immer sehr hart. Das Erste, was du denkst, wenn du nach Libyen kommst, ist, wie komme ich hier schnellstmöglich wieder weg.»

Polizisten wollen Flüchtlinge nicht sehen

Auch sie sind über Izmir und Istanbul gekommen. Sie marschieren seit zwölf Stunden. Bei der Bushaltestelle nach Thessaloniki verlangsamen sie das Schritttempo. Aber ohne Passierschein weigert sich der Buschauffeur sie mitzunehmen. Kurz darauf erscheint der Kastenwagen der Polizei. Eben wurden vom Platz von Lagyna, dem Nachbardorf, zehn Afrikaner mitgenommen. Mouna hinkt, aber er will Athen erreichen. Die anderen würden sich lieber im Haftzentrum von Tycherò stellen, das nunmehr fünf Kilometer entfernt ist. Sie haben nasse Schuhe und Hosen. Die beiden Polizisten im Lastwagen tun so, als würden sie die Flüchtlinge nicht sehen und fahren weiter. «Gehen wir zur Polizei», drängt Adel Tahib, «eine weitere Nacht in dieser Kälte wäre gefährlich.»

In der letzten Nacht erscheint aus dem Nichts der 53-jährige John Kabue Nyaga, ehemaliger Buchhalter der Michell Shipping Co. aus Nairobi. Er ist von Athen gekommen, wo er seit 2007 wohnt. Er verliess Kenia nach der Unterdrückung der Opposition und hat in Griechenland Asyl beantragt, ohne je eine Antwort zu erhalten. Er ist auf der Suche nach seiner Frau, Jane Njoki Kabue, 46. In einem Umschlag stecken ein paar Fotos der Frau mit ihren Daten. «Jane hat den Fluss in der Nacht zum 20. September überquert», erzählt ihr Ehemann. «Sie wollte nachreisen, weil ich nach einem Unfall mit dem Moped im Spital lag. In jener Nacht hat mich der türkische Schlepper angerufen und gesagt, sie habe den Fluss überquert. Ich habe ihn bezahlt, wie abgemacht. Aber sie ist in Athen nie angekommen. Was passiert im Fall eines Unfalls?»

Kein Schild, keine Nummer, keine Blume

Es ist besser, ihm die Antwort zu ersparen. Wer die Leiche von Familienangehörigen sucht, die ertrunken sind, wird nie fündig. Die griechische Polizei geht davon aus, dass sämtliche Flüchtlinge Moslems sind. Wenn sie Leichen aus der Mariza fischen, überstellt sie diese der islamischen Gemeinde von Sidirò, einem Bergdorf, mit der sie einen entsprechenden Vertrag hat. Dort oben werden die Leichen nicht auf dem Friedhof mit den anderen Griechen begraben. Sie werden in ein Gemeinschaftsgrab in einem nahegelegenen Waldstück gebracht. Kein Grabstein, kein Name, nichts deutet auf das Grab hin. Die Leichen zu lokalisieren ist unmöglich. Der Regen hat alle Spuren gelöscht. In Sidirò sieht man nur die letzten 135 Haufen Erde, alleine 49 davon wurden seit Anfang Jahr ausgehoben. Dazu kommen die 70 Kadaver auf der türkischen Seite. Aber kein Schild, keine Nummer, keine Blume.

Vier Stunden Fussweg vom Fluss, rund um die schlammverschmutzen Fotos von Rose Aurora Cruz Valera, blühen hingegen Farben. Hunderte zurückgelassene Pullover, Jeans, Jacken, Zahnbürsten, Fotos, Mützen, Strümpfe. In diesen Feldern haben die Flüchtlinge ihre Kleider gewechselt. Im Gebüsch blieben auch zwei Schuhe der Grösse 26 zurück, ein grüner Schal mit Tom und Jerry, ein rosa Strumpfhöschen und vier Schwimmflügel der Grösse «small». Neun Tage nach seinem härtesten Wettkampf kommt ein E-Mail aus Athen von Jules Kaita: «Ich lege Wert darauf, dass du es weisst: Rose hat ein Mädchen geboren.»


Aus dem Italienischen übersetzt von Ronny Nicolussi.
© «L'Espresso»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tabea Müller am 04.03.2011 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    Menschen 2. Klasse

    traurig... einfach nur traurig...

  • Auchschweizerbürger am 06.03.2011 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nade

    Längerfristig müssen Perspektiven für alle Völker dieses Planeten bestehen. Die Immigrationsströme sind ein Problem, das in den Griff gekriegt werden muss. Andererseits ist es schon bewundernswert, wie die Bevölkerung des armen Tunesien sich um die Opfer der Flüchtlingsströme bemüht. Da tun mir gewisse Kommentatoren (@Bürger) hier leid.

  • Q.E.D. am 07.03.2011 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Werden sie auch wieder zurückgehen?

    Dass Flüchtlinge kommen werden, ist so gut wie sicher. Viel beunruhigender ist jedoch, ob sie nach der Krise die Schweiz auch wieder freiwillig verlassen werden wie Grüne und SP behaupten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pissde Coque am 08.03.2011 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Stoppen!

    Die Schengen-Aussengrenze muss dicht gemacht werden! Mit allen Mitteln! Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler hier erneut für einen halben Kontinent von Wirtschaftsüchtigen aufkommen muss. Da werden Milliarden in fragwürdige Hilfsprojekte im Ausland verheizt und niemand verlangt von der Politik Aufklärung über die Verluderung von Mitteln. Das muss aufhören!

  • didier am 07.03.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Flüchtlinge vs. Wirtschaftsflüchtlinge

    Man muss solche Flüchtlinge grundsätzlich kritisch betrachten, die sich Schlepper leisten können. Oft sind dies reine Wirtschaftsflüchtlinge, denn die wahren Flüchtlinge sind körperlich und finanziell oft zu schwach, um dies auf sich zu nehmen. Die Behörden sollten deshalb gezielt Wirtschaftsflüchtlinge abweisen.

  • Q.E.D. am 07.03.2011 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Werden sie auch wieder zurückgehen?

    Dass Flüchtlinge kommen werden, ist so gut wie sicher. Viel beunruhigender ist jedoch, ob sie nach der Krise die Schweiz auch wieder freiwillig verlassen werden wie Grüne und SP behaupten.

  • martin am 06.03.2011 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wir müssen helfen

    Ich finde wir Schweizer müssen diesen armen Leuten helfen. Ich habe noch Platz zuhause und kann sicher 5 Personen aufnehmen. Die Schweiz ist reich und kann sich das leisten diesen Flüchtlingen zu helfen. Wir müssen alle auf vieles verzichten, meistens Sachen die wir gar nicht brauchen. Ich finde den Gedanken schön einen Menschen geholfen zu haben, dafür dieses Jahr kein neues Auto zu kaufen. Ich denke die Schweiz kann ohne Probleme 30'000 Flüchtlingen aufnehmen. Grüsse Martin

    • eiei am 07.03.2011 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Linksgrüne Träumereien...

      So schön dies auch wäre, das sind leider linksgrüne Träumereien.Wir müssen anfangen, diejenigen Flüchtlinge aufzunhehmen, die wirklich Flüchtlinge sind und nicht blindlings jeden.

    einklappen einklappen
  • Arthur Sims am 06.03.2011 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Flüchtlinge

    Zwischen 1850 und 1914 verliessen rund 400'000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat. An einigen Orten in Nord- und Südamerika wurden sogar Schweizer Kolonien gegründet, die oft die Namen der Heimatorte von Ausgewanderten erhielten. In den USA gibt es 16 Städte und Dörfer, die den Namen 'Lucerne' tragen. WANN HOLEN WIR ENDLICH DIE 400000 SAMT NACHFAHREN ZURÜCK?

    • Denken am 06.03.2011 19:14 Report Diesen Beitrag melden

      Ja das wäre schon lange Zeit

      Ja das wär schon lange Zeit dafür. Nicht erst halb Afrika zu uns zu holen!

    • T. Hinterwald am 07.03.2011 05:20 Report Diesen Beitrag melden

      Damals war weniger Überbevölkerung

      Hmm, Du willst tatsächlich noch knappere Platzverhältnisse und noch mehr Stellenlose hier in der kleinen Schweiz? Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder doch? Die könnten dann ja alle in Deinem Vorgarten Zelten. Oder wie stellst Du dir das vor? Man kann sich sein eigenes Grab auch selbst schaufeln!

    • Tim am 07.03.2011 19:43 Report Diesen Beitrag melden

      Alle Amerikaner

      Wann kommen/gehen eigentlich die 300 Millionen Amerikaner wieder züruck nach Europa oder Afrika, wo sie ursprünglich hergekommen sind? Sorry, aber Sie vergleichen Äpfel mit Birnen...

    • Arthur Sims am 08.03.2011 11:22 Report Diesen Beitrag melden

      Völkerwanderungen haben unsere Welt gestaltet. Son

      Klar ist unsere Bevölkerungsdichte mit 172 Personen pro Quadratkilometer einiges höher als in zB. Lybien mit 50 Personen pro Quadratkilometern. Dafür werfen wir Schweizer jedes Jahr 3 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weg, die gar nie zum Kunden gelangen. Das sind 38 Kilo pro Einwohner. Also 8.5 Prozent unseres Jählichen Nahrungsmittelkonsumes. Was wir selber wegwerfen nicht mitgerechnet. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir uns fürchten davor unsere Luxusprobleme zu verlieren. Vielleicht gänge es uns mit etwas Menschlichkeit wieder besser.

    einklappen einklappen