Reportage

04. März 2011 14:11; Akt: 06.03.2011 11:24 Print

Auf dem langen Marsch nach Europa

von Fabrizio Gatti - Unzählige Flüchtlinge haben sich auf den Weg nach Europa gemacht. Starjournalist Fabrizio Gatti besuchte den Elendstrek der letzten Hoffnung im Winterfrost des türkisch-griechischen Grenzgebietes.

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Die gefrorene Erde zerbricht unter dem Gewicht der Schritte. Es ist so dunkel, dass man nicht sieht, wohin man geht. Nur das Rascheln der Füsse und die Sterne eines klaren Himmels begleiten den Marsch. Und die Kälte, eisige Kälte. Zehn Grad unter Null, heute Nacht. Divine Kitomba, 22 Jahre alt, geflüchtet vor dem Krieg im Kongo, ist in den Fluss gefallen, der die Türkei von Griechenland trennt. Im Treibsand hat sie ihre Schuhe verloren. Sechs Stunden später ist sie immer noch klatschnass. Ihre Jeans ist an ihre Beine gefroren. Winzige Reifkristalle hellen ihre Haut auf, ihre Ellbogen und ihre Strumpfhosen, die an den Spitzen kaputt sind.

Auch die 20-jährige Rose Kapinga ist ausgerutscht. Bis zu den Hüften stand die im achten Monat Schwangere im Wasser. Gerettet hat sie ihr Ehemann Jules Kaita, 21 und Leichtathletik-Champion. Weitere 13 Rücken gehen in einer Reihe und schnauben Dampf. Die Vordersten haben eine handvoll weisser Lichter entdeckt. Ein Schwarm Strassenlaternen. Es ist die Ortschaft Lykofos. Auf Grieschisch bedeutet der Name «Licht der Wölfe», das Zwielicht.

Divine, Rose, Jules und die anderen Afrikaner haben keine Ahnung, wo sie sind. Sie tauchen wie Geister inmitten der ersten Häuser auf. Sie zittern wie frisch geworfene Lämmer. Sie sind lebendig nach Europa gekommen. Aber niemand ist da, um sie aufzuwärmen. Sie sind nicht die ersten. Sie werden nicht die letzten sein. Und trotzdem schlafen alle. Geschlossene Tore, stille Strassen. Noch sind sie aber nicht in Sicherheit. Die fünf Afrikaner, die in den letzten Wochen erfroren sind, glaubten schon, es geschafft zu haben. Sie hatten sich hingesetzt, um in den menschenleeren Feldern auf den Tag zu warten. Sie schliefen ein. Für immer.

Tripolis profitiert weiterhin von Flüchtlingen

Diese jungen Frauen und Männer sind wenige Stunden vor Ausbruch der Unruhen aus Libyen geflüchtet. Noch wissen sie nicht, dass andere Ausländer wie sie von den Libyern oder von Söldner-Milizen getötet worden sind. Sie folgen dem Weg, den im vergangenen Jahr schon fast 100 000 Flüchtlinge auf der Flucht aus Afrika gegangen sind. Der Beweis, dass Tripolis nie aufgehört hat, vom Immigranten-Verkehr zu profitieren.

Die Wochenzeitschrift «L'Espresso» hat sich dem Migranten-Strom an der Grenze zur Europäischen Union angeschlossen. Das Abkommen zwischen dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und Muammar al-Gaddafi im Sommer 2008 hat die Geschäfte der Schlepper keineswegs blockiert. Es hat lediglich das Problem weiter nach Osten verschoben: in die Türkei und nach Griechenland. Und nun, nach dem Einsturz der Jamahirya ist das auch der erste Notausgang.

Zweitwichtigster Knotenpunkt im Flüchtlingsverkehr

In der letzten Woche haben asiatische, europäische und afrikanische Arbeiter mit Fähren die Route zurückgelegt, die von der befreiten Stadt Benghazi nach Izmir führt, dem grossen türkischen Hafen. Die gleiche Route, welche die Libyer im letzten Jahr ausnutzten, um Illegale auf die andere Seite des Meeres zu bringen. Damit umgingen sie die Sperre, die für fast zwei Jahre die Landung von Schiffen auf Lampedusa verhinderte. Die Mittel sind immer die gleichen: Fischerboote, Frachter sowie Linienschiffe. Izmir ist eine einfache Anlaufstelle. Von hier aus gelangt man auf dem Landweg nach Griechenland.

Auf dieser Route könnte ein neues Szenario entstehen. Denn mit den aktuellen Normen wird die Türkei der zweitwichtigste Knotenpunkt im Flüchtlingsverkehr, nicht nur von Asien nach Europa. Auch von Afrika aus führt der Weg mittlerweile hier vorbei. Die Regierung in Ankara, historische Alliierte Gaddafis, entschied, sich den afrikanischen Märkten zu öffen, indem die Visumspflicht für fast alle Länder aufgehoben wurde. Wer gültige Papiere und genug Geld hat, kann direkt nach Istanbul fliegen und Libyen umgehen. Nach zwei Stunden im Bus oder in einem Taxi legt man sein Schicksal in die Händer von Schleppern, die einem über den Fluss Mariza führen.

Dieses trübe Wasser markiert die Geschichte zwischen Ost und West, zwischen Moslems und Christen. Türkei und Griechenland, zwei feindliche Armeen, die sich bewaffnet und mit geladenen Gewehren gegenüberstehen. Hundert Meter Strömung und Angst. Acht, zehn Körper auf kleinen Gummibooten, die eigentlich nur für vier Personen gedacht sind, mit Seilen von Ufer zu Ufer gezogen. Gummibote, in der gleichen Nacht aufgeblasen - und dann wieder zusammengefaltet. Dann ein langer Fussmarsch von zwölf bis 15 Stunden durch gepflügte Felder und solchen mit Minen. Die Zahl der Landungen auf der griechischen Uferseite sind nach dem Abkommen zwischen Italien und Libyen exponentiell gestiegen. Seit 2010 sind es mehr als 300 Personen pro Tag – jeden Tag. Macht über 9000 pro Monat.

Frauen aus Südamerika

Gemäss Schätzungen der europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Aussengrenzen, Frontex, kommen drei Viertel der Illegalen über diesen Weg in die EU. Früher kamen hier nur afghanische und pakistanische Flüchtlinge durch. Heute, dank der Zusammenarbeit von libyschen und türkischen Schleppern entlang der Mariza, begegnet man Immigranten aus ganz Afrika, aus Algerien, Tunesien, Marokko, Mauretanien, Senegal, Eritrea, Äthiopien, Somalia, Kongo, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Nigeria, Mali, Liberia.

Der Fluss ist ein offenes Tor; sogar für Frauen aus Südamerika, die in Europa Arbeit suchen. Wie Rosa Aurora Valera Cruz, 26-jährig, die sich Ende Januar in Santo Domingo auf die Reise machte mit Fotos ihrer Freundinnen, einem Brief für den Freund, einem Flyer einer Tanzschule, ihrem Krankenkassenausweis, einem Rückwechsel, um Möbel zu kaufen und einem Gebetsbüchlein. Die Tasche von Rosa Aurora ist zusammen mit Hunderten weiteren Rucksäcken in einem ehemaligen Schützengraben der Armee in Peplos, vier Lastwagenstunden von der Grenze entfernt, zurückgelassen worden. Dort verstecken die Schlepper ihre Kunden, bevor sie sie in den doppelten Böden der Lastwagen Richtung Athen verstecken.

18 Millionen Euro pro Monat

Die Mariza zu überqueren kostet 2000 Euro. Die türkischen Schlepper verdienen für jede Überfahrt mindestens 16 000 Euro. Die Überfahrt dauert zwischen zwei und vier Minuten. 600 000 Euro Verdienst pro Nacht. 18 Millionen Euro pro Monat. Es ist besser, die Sache auf Distanz zu verfolgen. Bevor sich die Schlepper dem Fluss nähern, laden sie ihre Pistolen. Beim ersten Geräusch könnten sie schiessen. Ihre Geschäfte bewegen sich auf höchstem Level.

«L'Espresso» hat herausgefunden, dass die Gummiboote von einem Stützpunkt der türkischen Armee unweit von Kuplu starten. Direkt gegenüber dem Landungsstrand: ein Überwachungsturm und eine Baracke mit einem bequemen Zugang zum Wasser. Früher oder später wird die Regierung in Ankara der EU Rechenschaft schulden. Der Verdacht, dass die Türkei die Immigration ausnützen will, um die Entscheide in Brüssel zu beeinflussen, ist offensichtlich. Genau so hat es Gaddafi über Jahre gemacht. Eine Erpressung. Griechenland ist dem Druck nicht mehr gewachsen. Hunderte von Immigranten, Männer, Frauen, Minderjährige werden zusammengepfercht wie Tiere in Schuppen, die in Haftanstalten umgewandelt werden. Sie lassen sie frei nach einer Aufenthaltsdauer, die von wenigen Tagen bis zu sechs Monaten dauern kann, mit der Pflicht das Land innert 30 Tage zu verlassen. Eine Aufenthaltsbewilligung liegt nicht drin, auch nicht für Menschen, die Asyl beantragen. Der einzige Weg ist die Reise fortzusetzen, selbstverständlich Richtung Westen, Richtung Italien.

Die Mariza und die grieschischen Häfen am ionischen Meer sind lediglich eine Etappe. Wir werden es in den nächsten Wochen sehen, mit den neuen Ankünften aus Nordafrika. Der italienische Innenminister Roberto Maroni spricht in der Öffentlichkeit nicht darüber. Aber neben den Versuchen in Lastwagen und Containern über die Häfen von Bari, Ancona und Venedig einzureisen, nehmen seit Monaten die Landungen in Kalabrien zu. Das ist die andere Front. Dutzende Immigranten verlassen fast jede Nacht Griechenland. Mitte Januar hätte eine Rekord-Ladung kommen sollen. Die Schlepper wollten die italienische Reaktion testen. Die türkischen Organisationen verlangen nicht ein Zahlung im Voraus, wie die libyschen Banden. Bezahlt wird nur, wenn die Reise erfolgreich war. Also ist es nötig, dass die Flüchtlinge nicht abgewiesen werden. Aber am Abend des 15. Januar verursachen starke Winde eine Katastrophe. Das türkische Schiff Hasan Reis geht 30 Meilen vor Korfu unter. An Bord sind 263 Afghanen, aufgeladen in Griechenland und auf dem Weg nach Kalabrien. Die griechische Küstenwache greift ein. 241 Menschen werden gerettet. Die übrigen 22 gelten seither als vermisst.

«Unsere Präsenz reicht zur Abschreckung»

Die grössten Glückspilze, wenn man das so sagen kann, sind jene, die Griechenland zu Fuss erreichen. Auf einer Länge von zwölfeinhalb Kilometern ist die Türkei nicht vom Grenzfluss von Griechenland getrennt. Die Regierung in Athen hat deshalb den Bau einer Betonmauer mit Stacheldraht in Auftrag gegeben – 22 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Seit vergangenem Herbst verstärkt Frontex hier die Schengen-Aussengrenze. «Die illegalen Grenzübertritte haben abgenommen», erzählt der 26-jährige Leutnant der griechischen Polizei, Georgios Tournakis. Sein rumänischer Kollege, Dumitru Chariuk, 32 und ein Hüne, ergänzt: «Unsere Präsenz reicht zur Abschreckung.»

Tagsüber mag das stimmen, entlang der zwölfeinhalb Kilometer. Nachts sieht es indessen anders aus. Die Überquerungen haben sich weiter nach Süden verschoben, dort wo der Fluss am gefährlichsten ist. Ein Helikopter und ein Überwachungsflugzeug fliegen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang mit auf die Felder gerichteten Wärmebildgeräten. Die wichtigsten Stützpunkte der griechischen Armee wurden überdies mit Nachtsichtgeräten ausgerüstet. Aber mehr als beobachten können weder die Soldaten in der Luft, noch jene am Boden. Nicht mal verdächtige Bewegungen werden kontrolliert.

Lesen Sie hier den zweiten Teil von Fabrizio Gattis Reportage!


Aus dem Italienischen übersetzt von Ronny Nicolussi.
© «L'Espresso»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bürger am 05.03.2011 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Keine "Fllüchtlinge"

    Leser B.F. hat absolut Recht, "Flüchtlinge" die 2000 bezahlen können sind wohlhabend. Ausserdem, wieso wird darüber überhaupt so gross berichtet? Was in diesen Ländern abgeht, geht uns doch überhaupt nichts an. Wir leben in Europa und die in Afrika. Wenn die Lage umgekehrt wäre und wir als Flüchtlinge unterwegs wären, würden die uns auch nicht helfen. Wir haben in der Schweiz genug eigene Probleme und müssen uns nicht auch noch mit Afrikaniscvhen herumschlagen. Also schön in Ruhe lassen und für uns schauen

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  • Arthur Sims am 06.03.2011 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Flüchtlinge

    Zwischen 1850 und 1914 verliessen rund 400'000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat. An einigen Orten in Nord- und Südamerika wurden sogar Schweizer Kolonien gegründet, die oft die Namen der Heimatorte von Ausgewanderten erhielten. In den USA gibt es 16 Städte und Dörfer, die den Namen 'Lucerne' tragen. WANN HOLEN WIR ENDLICH DIE 400000 SAMT NACHFAHREN ZURÜCK?

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  • Jessica am 05.03.2011 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Abenteuertouristen

    Ich beschreibe sie als Abenteuertouristen, es sind nicht Flüchtlinge. Sie fliehen meistens nicht vor Krieg und Hunger, sie suchen einfach Arbeit in einem westlichen Land um Geld nach Hause senden zu können. Doch diese Art von Arbeit gibt es in der EU nicht mehr, denn Nichtqualifizierte habe keine Chance einen Job zu erhalten. Sie arbeiten dann eben als Drogenhandel oder im Rotlichtmillieu. Die Kosten für die Schlepper können sie in diesem Alter nicht selber verdient haben, es sind Familienclans die diese 'Reisen' bezahlen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pissde Coque am 08.03.2011 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Stoppen!

    Die Schengen-Aussengrenze muss dicht gemacht werden! Mit allen Mitteln! Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler hier erneut für einen halben Kontinent von Wirtschaftsüchtigen aufkommen muss. Da werden Milliarden in fragwürdige Hilfsprojekte im Ausland verheizt und niemand verlangt von der Politik Aufklärung über die Verluderung von Mitteln. Das muss aufhören!

  • didier am 07.03.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Flüchtlinge vs. Wirtschaftsflüchtlinge

    Man muss solche Flüchtlinge grundsätzlich kritisch betrachten, die sich Schlepper leisten können. Oft sind dies reine Wirtschaftsflüchtlinge, denn die wahren Flüchtlinge sind körperlich und finanziell oft zu schwach, um dies auf sich zu nehmen. Die Behörden sollten deshalb gezielt Wirtschaftsflüchtlinge abweisen.

  • Q.E.D. am 07.03.2011 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Werden sie auch wieder zurückgehen?

    Dass Flüchtlinge kommen werden, ist so gut wie sicher. Viel beunruhigender ist jedoch, ob sie nach der Krise die Schweiz auch wieder freiwillig verlassen werden wie Grüne und SP behaupten.

  • martin am 06.03.2011 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wir müssen helfen

    Ich finde wir Schweizer müssen diesen armen Leuten helfen. Ich habe noch Platz zuhause und kann sicher 5 Personen aufnehmen. Die Schweiz ist reich und kann sich das leisten diesen Flüchtlingen zu helfen. Wir müssen alle auf vieles verzichten, meistens Sachen die wir gar nicht brauchen. Ich finde den Gedanken schön einen Menschen geholfen zu haben, dafür dieses Jahr kein neues Auto zu kaufen. Ich denke die Schweiz kann ohne Probleme 30'000 Flüchtlingen aufnehmen. Grüsse Martin

    • eiei am 07.03.2011 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Linksgrüne Träumereien...

      So schön dies auch wäre, das sind leider linksgrüne Träumereien.Wir müssen anfangen, diejenigen Flüchtlinge aufzunhehmen, die wirklich Flüchtlinge sind und nicht blindlings jeden.

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  • Arthur Sims am 06.03.2011 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Flüchtlinge

    Zwischen 1850 und 1914 verliessen rund 400'000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat. An einigen Orten in Nord- und Südamerika wurden sogar Schweizer Kolonien gegründet, die oft die Namen der Heimatorte von Ausgewanderten erhielten. In den USA gibt es 16 Städte und Dörfer, die den Namen 'Lucerne' tragen. WANN HOLEN WIR ENDLICH DIE 400000 SAMT NACHFAHREN ZURÜCK?

    • Denken am 06.03.2011 19:14 Report Diesen Beitrag melden

      Ja das wäre schon lange Zeit

      Ja das wär schon lange Zeit dafür. Nicht erst halb Afrika zu uns zu holen!

    • T. Hinterwald am 07.03.2011 05:20 Report Diesen Beitrag melden

      Damals war weniger Überbevölkerung

      Hmm, Du willst tatsächlich noch knappere Platzverhältnisse und noch mehr Stellenlose hier in der kleinen Schweiz? Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder doch? Die könnten dann ja alle in Deinem Vorgarten Zelten. Oder wie stellst Du dir das vor? Man kann sich sein eigenes Grab auch selbst schaufeln!

    • Tim am 07.03.2011 19:43 Report Diesen Beitrag melden

      Alle Amerikaner

      Wann kommen/gehen eigentlich die 300 Millionen Amerikaner wieder züruck nach Europa oder Afrika, wo sie ursprünglich hergekommen sind? Sorry, aber Sie vergleichen Äpfel mit Birnen...

    • Arthur Sims am 08.03.2011 11:22 Report Diesen Beitrag melden

      Völkerwanderungen haben unsere Welt gestaltet. Son

      Klar ist unsere Bevölkerungsdichte mit 172 Personen pro Quadratkilometer einiges höher als in zB. Lybien mit 50 Personen pro Quadratkilometern. Dafür werfen wir Schweizer jedes Jahr 3 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weg, die gar nie zum Kunden gelangen. Das sind 38 Kilo pro Einwohner. Also 8.5 Prozent unseres Jählichen Nahrungsmittelkonsumes. Was wir selber wegwerfen nicht mitgerechnet. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir uns fürchten davor unsere Luxusprobleme zu verlieren. Vielleicht gänge es uns mit etwas Menschlichkeit wieder besser.

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