Sturm in Schottland

17. Februar 2020 11:55; Akt: 17.02.2020 11:55 Print

Bei dieser Fahrt war ein starker Magen gefragt

Sturm Dennis hat in Grossbritannien für Überflutungen und Schäden gesorgt. Eine Fähre im Hafen von Ardrossan war den Böen schutzlos ausgesetzt.

Beim Anlegen im Hafen schaukelte die Fähre heftig.
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Dennis ist am Freitag auch über den Hafen der schottischen Gemeinde Ardrossan gefegt. Böen von knapp 130 km/h brachten das Schiff dabei kräftig ins Schwanken, wie ein Video eines Einheimischen zeigt. Trotz der beängstigenden Bilder ging er anschliessend selbst an Bord. Die See sei «ein bisschen rau» gewesen, sagte er später zu «BBC».

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Bei den unwirtlichen Bedingungen, die im Video zu sehen sind, versuchte die Crew im Hafen anzulegen. Keine einfache Aufgabe, weshalb sie später auch für ihre Arbeit gelobt wurde. Der Direktor des Fährbetriebs Calmac schrieb auf Twitter: «Alle Anerkennung für das Können unserer Kapitäne und etwas zum Nachdenken für jene, die Calmac dazu drängen, mehr Risiken einzugehen. Die Sicherheit unserer Passagiere und der Crew hat immer oberste Priorität.»

Bis Sonntagmittag zählte das britische Umweltamt eine Rekordzahl von fast 600 Flutwarnungen. Sturm- und Flutwarnungen gab es vom Süden Schottlands bis Wales im Südwesten von England. In Aberdaron, im südlichen Wales, wurden Windgeschwindigkeiten von 150 km/h gemessen.

British Airways und die Billigfluglinie Easyjet strichen am Sonntag Hunderte Flüge, am Vortag hatte Easyjet bereits rund 230 Flüge annulliert. Mehrere Sportveranstaltungen wurden ebenfalls vorsorglich abgesagt.

(vro/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • roland moser am 17.02.2020 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Seefahrt...

    ...die ist lustig...

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  • SP am 17.02.2020 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Kotz-Schiff

    Bei uns in der Sippe, wird immer noch manchmal eine Schiffsfahrt erwähnt, die wir in den 80er erlebten. Über 8m waren die Wellen, sagte der Kapitän. Die ganze Familie kotzte im Quartett. Als alle eine Minute hatten, wo nichts nach oben kam, schmuggelten wir uns in die Erste Klasse, die sich in der Schiffsmitte befand. Ich hatte noch Gleichgewichtsstörungen als ich auf festem Boden "stand" Bei uns in der Familie, ist es die Geschichte vom Kotz-Schiff...Ahoi ;)

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  • Blume40 am 17.02.2020 12:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Froh auf festem Boden zu sein

    Uiuiuiii das schwankt ja ziemlich

Die neusten Leser-Kommentare

  • McMilan am 18.02.2020 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Okran

    Schuld sind die Briten, weil sie mit BREXIT so ein Wirbel ausgelöst.

  • M.N.Z. am 18.02.2020 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    Orkan

    War auch schon auf einer Fähre von Dänemark nach Deutschland unterwegs. Windstärke 10, darüber liefen die Schiffe nicht mehr aus. Leider war das feine Buffet eingepackt. Wir stemmten uns an allem wo Niet und Nagelfest war.

  • Waldläuferin am 17.02.2020 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nur Himmel und Wasser

    Calais - Dover, es fuhr nur noch eine Fähre, also musste ich die nehmen. Ein Apotheker fragte erstaunt und leicht belustigt, ob ich das wirklich wagen wolle und gab mir eine Tablatte, gratis ;) Eine Phillipinin und ich waren wohl die Einzigen, welche diese Horror-Ueberfahrt geniessen konnten. Ein unvergessliches Erlebnis, solche Naturgewalten zu erleben!

  • Alex G. am 17.02.2020 20:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wahres Können

    Also ich bin kein Spezialist, aber das sieht meiner Meinung nach wie ein gelungenes Manöver aus, trotz den hohen Wellen. Chapeau! Das muss eine sehr gute Crew sein. Ich würde so etwas wahrscheinlich nicht ohne Folgeschäden überstehen :-)

  • Ueli am 17.02.2020 19:29 Report Diesen Beitrag melden

    Co2 sagt Danke

    Der reduziere CO2 Ausstoß ist super. Wenn das jetzt noch auf die Züge abgeleitet wird und diese auch mehr mit Strom fahren ist viel getan für die Umwelt.