Thailand

20. Februar 2011 09:24; Akt: 20.02.2011 09:29 Print

Autobombe verletzt 19 Menschen

Muslimische Separatisten haben in Thailand bei einem Angriff auf einen Massagesalon mehrere Menschen verletzt. Zwölf Autos wurden zerstört.

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Sicherheitskräfte untersuchen den zestörten Wagen. (Bild: AFP)

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Eine Autobombe hat im Süden Thailands mindestens 19 Menschen verletzt. Der Sprengsatz explodierte am Samstagabend vor einem Massagesalon in Narathiwat rund 750 Kilometer südlich von Bangkok, berichtete die Polizei am Sonntag.

Zunächst hatten Unbekannte das Feuer auf eine Karaoke-Bar in der Nähe des Massagesalons eröffnet. Als Soldaten und Schaulustige zusammenliefen, detonierte der Sprengsatz in einem geparkten Auto. Zwölf weitere Autos wurden zerstört.

Die Behörden verdächtigen muslimische Separatisten, die in der Region seit Jahrzehnten aktiv sind. «Diese Attacken sollen die Einheimischen einschüchtern und davon abhalten, mit den thailändischen Behörden zu kooperieren», sagte der Sprecher des Büros für interne Sicherheit im südlichen Thailand, Oberst Banphut Phonpian.

Muslimische Separatisten kämpfen in den drei südlichsten Provinzen Narathiwat, Pattani and Yala für mehr Autonomie im überwiegend buddhistischen Thailand. Seit 2004 kamen mehr als 4300 Menschen ums Leben.

(sda)