Venezuela

27. Mai 2010 14:17; Akt: 27.05.2010 14:26 Print

Chávez legt sich mit Pepsi an

Die venezolanischen Behörden ziehen gegen den Cola-Hersteller Pepsi zu Felde und drohen mit einer drakonischen Strafe.

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Grund für den Zwist: Das Pepsi-Gebäude in Caracas. (Bild: Keystone)

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Ein Bezirksbürgermeister der Hauptstadt Caracas will ein riesiges Werbeschild der Firma abbauen, die kürzlich vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez scharf angegriffen wurde.

Chávez wirft Pepsi vor, sich über Preiskontrollen hinwegzusetzen. Nun verhängte der Bürgermeister des Hauptstadtbezirks El Libertador, José Rodriguez, eine Geldbusse von umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro gegen das Unternehmen, wie die staatliche bolivianische Nachrichtenagentur am Mittwoch berichtete.

Zur Begründung erklärte Rodriguez' Büro, für das 1999 an einem Hochhaus angebrachte Schild liege seit 2003 keine ordnungsgemässe Genehmigung mehr vor. Pepsi, Hersteller des meistverkauften Softdrinks in Venezuela, wies die Vorwürfe zurück.

(ap)