Obama in Denver

09. Juli 2014 16:46; Akt: 09.07.2014 16:46 Print

Der Präsident sitzt nicht auf dem hohen Ross

Der US-Präsident gibt sich volksnah – und tierfreundlich: Bei einem Besuch im US-Bundesstaat Colorado begrüsste er ein «Pferd» per Handschlag.

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Nach seinem Chipotle-Debakel hat der US-Präsident Barack Obama einen neuen Versuch gestartet, sich unters Volk zu mischen. Nach einem Treffen mit fünf Bürgern im Restaurant Wazee Supper Club in Denver flanierte ein gut gelaunter Obama durch den Ort. Während seines Spaziergangs begrüsste er einen Mann in Pferdemaske.

Sichtlich amüsiert ging der Präsident auf den Pferde-Mann zu und schüttelte ihm die Hand, berichtet der «Business Insider».

Warum der Mann die Maske trug und ob diese eine politische Bedeutung hat, ist unklar. Die Aufmerksamkeit des Präsidenten hat er durch seine Verkleidung auf jeden Fall erregt.

Billard, Bier und ein Gorilla

Nach seinem spontanen Spaziergang schaute Obama im Wynkoop Pub vorbei, so «abc News». Dort genehmigte er sich auf die Rufe der Pub-Besucher – «Gebt dem Mann ein Bier!» – ein kaltes Bier.

Der Gerstensaft scheint zusätzlich gewirkt zu haben: Obama posierte mit einer Gorilla-Statue und liess sich auf ein Billard-Spiel mit dem Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, ein. Dabei witzelte Obama gegenüber der anwesenden Presse: «Habt ihr gesehen, wie viele Kugeln er noch auf dem Tisch hat?» Ob der Gouverneur den US-Präsidenten absichtlich gewinnen liess, ist nicht bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass in den USA eine Pferdemaske für Aufsehen sorgt: Während des Hurrikans Sandy im Jahre 2012 joggte ein Mann mit einer Pferdemaske durch die menschenleeren Strassen Washington DCs (siehe Video).

(cfr)