Grossbritannien

03. März 2011 10:49; Akt: 03.03.2011 10:56 Print

Die geheime UFO-Bedrohung

Neu enthüllte Dokumente aus Grossbritannien zeigen, wie UFOs die Behörden in den 60er und 70er Jahren beschäftigten. Mittendrin eine Gruppe Studenten.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am frühen Morgen des 4. September 1967 wurde die englische Polizei überflutet mit Anrufen verwirrter Bürger. Alle wollten sie UFOs am südbritischen Himmel gesichtet haben. Laut den Berichten flogen sechs perfekt angeordnete fliegende Untertassen von der Insel Sheppey in Richtung Bristol Kanal.

Haufenweise Polizisten, Bombenexperten, die Armee und der Geheimdienst rückten sofort aus, um die Flugobjekte zu suchen. Sie wurden schliesslich von den Bombenexperten geöffnet und erst dann als Imitationen entlarvt. Auch die Urheber des Scherzes wurden erst später ermittelt: Eine Gruppe junger Ingenieur-Studenten.

Der britische «Telegraph» hatte Einblick in die erst jetzt veröffentlichen, geheimen «UFO-Akten» der britischen Regierung. Demnach waren die fliegenden Untertassen sogar im britischen Oberhaus auf der Traktandenliste. 1979 fand die erste und einzige Debatte über UFOs in einem britischen Parlament statt.

Auch bei den Vereinten Nationen und der CIA fanden die UFO-Gerüchte offenbar Gehör. Der Präsident von Grenada, Sir Eric Gairy, verlangte bei der UNO gar eine Diskussion bei der Vollversammlung. Das Jahr 1978 solle das «Jahr der UFOs» werden.

Wie die Akten weiter preisgeben, sei es immer wieder zu UFO-Meldungen in Grossbritannien gekommen. Eine ausserordentliche Häufung registrierten die Behörden in den Wochen vor dem 11. September. Ein Mann sei, nachdem er ein merkwürdiges Flugobjekt gesehen habe, von Aliens entführt worden.

(aeg)