Grossbritannien

09. Juli 2018 12:16; Akt: 09.07.2018 12:16 Print

Dominic Raab ist der neue Brexit-Minister

Die britische Premierministerin May ernennt Dominic Raab zum neuen Brexit-Minister. Der bisherige Bau-Staatssekretär und Europaskeptiker soll nun die Gespräche in Brüssel führen.

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Der 44-jährige Dominic Raab ist der neue Brexit-Minister und gilt als Europaskeptiker. (Bild: AFP/Niklas Halle'n)

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Kurz nach dem Rücktritt des britischen Brexit-Ministers David Davis hat Premierministerin Theresa May einen Nachfolger ernannt: Der 44-jährige Dominic Raab, bislang Staatssekretär im Bauministerium, solle künftig das für den EU-Austritt Grossbritanniens zuständige Ressort führen, teilte Mays Büro am Montag mit. Sein Vorgänger Davis hatte in der Nacht aus Protest gegen Mays Brexit-Kurs seinen Rücktritt erklärt.

Davis hatte der Regierungschefin vorgeworfen, die Verhandlungsposition ihres Landes in Brüssel zu schwächen und das Votum der Wähler zugunsten des EU-Austritts nicht vollständig umzusetzen. Die von May angestrebte Beibehaltung einer engen wirtschaftlichen Anbindung an die Europäische Union nach dem Brexit wollte Davis nicht mittragen.

Es wird nun dem neuen Brexit-Minister Raab zufallen, die Pläne der Premierministerin in den schwierigen Verhandlungen mit der EU durchzusetzen. Raab gilt als Europaskeptiker und überzeugter Brexit-Befürworter.

(kko/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • CHer am 09.07.2018 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    wahre Grösse zeigen

    Wenn die EU wirklich ein wertebasiertes Friedensprojekt ist, dann sollen sie jetzt zeigen, wie grossherzig und freundlich sie gegenüber den austretenden Briten sind. Es gab für die EU bisher keine bessere Möglichkeit, wahre Grösse zu zeigen. Aber leider wird es so sein, dass die kleinkarierten Funktionäre den Briten möglichst heftig gegen das Schienbein treten wollen. Das einzige, was die EU wirklich kann, ist schikanieren und Andersdenkende diffamieren.

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  • Captain Hindsight am 09.07.2018 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles wird besser....

    Lustig, wenn es sich nicht um die eigene Wirtschaft handelt, welche an die Wand gefahren wird.

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  • pee steiner am 09.07.2018 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bye bye britain

    was ist denn das problem? ... die wollten doch austreten und dann doch wieder zum alten empire werden? so a la MBGA. ... ist wohl dich nicht so einfach, wie sich das märchen geträumt hatte. aber nigel wirds nich stören, der bekommt ja schliesslich eine fette rente aus der EU!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Auch schweizer am 10.07.2018 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    EU ist nicht fehlerlos..

    Ist jedoch Aaa und wird von Jahr zu Jahr besser.

  • Reini am 10.07.2018 08:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    EU ist nicht alleine Europa!!

    Die Idee EU ist eine schöne. Das System scheint halt ein bisschen unvorteilhaft für die einzelnen Staaten . Ich pers. finde es sehr schade, dass man die Länder nicht Länder sein lassen kann. Deshalb ist Europa so toll zu besuchen. Dass man die Clubmitglieder besser stellen will wie die "anderen", ist hier nur zu verständlich. Jedoch lebt Europa eben nicht allein auf der Welt.... Bitte mehr Fingerspitzengefühl !!!

  • Mani Motz am 10.07.2018 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    EU-Austritt pur

    Die Briten sollen die Abstimmungsergebnisse umsetzen, austreten und der Welt zeigen, dass es geht.

    • Kurt O am 10.07.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Mani Motz

      Die EU wäre froh, wenn sie die unentschlossenen Briten endlich los wäre. Der Schaden für die EU-Länder hält sich in Grenzen. Wenn das Königreich jedoch den harten Brexit ohne Nachfolgeverträge mit der EU durchzieht, dann gute Nacht Britannien.

    • Öko Logisch am 10.07.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

      Sinkendes Schiff

      Die Briten zeigen aktuell vor allem, wie sich die Regierung nach und nach selbst zerlegt. Da braucht es keine Maßnahmen aus Brüssel, die bekommen das ganz alleine hin. Wenn man der Welt zeigen will wie es nicht geht, sind sie auf einem guten Weg. Dieses Jammerspiel von knallhartem Austrittsgebaren mit möglichst weichem Abfedern geht so etwas von in die Hose, da bleibt der von vielen erhoffte Dominoeffekt aus. Aber tönt nur weiter "Die EU geht unter". Leckgeschlagen ist nur das britische Boot.

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  • Brexit am 10.07.2018 02:05 Report Diesen Beitrag melden

    Brexit richtig so!

    Brexit ist richtig, eine Loslösung macht ökonomisch Sinn und wird UK mittel bis langfristig besser stellen. Ich kann den Unmut der Eu zwar verstehen, aber vielleicht wäre es an der Zeit vor der eigenen Tür zu wischen. Reformen anzupacken, Demokratisierung und Föderalismus stärken.

  • Little Britain am 09.07.2018 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Stefan Raab wäre passender

    Na ja, die Britten hätten besser Stefan Raab genommen.. ein richtiger Komiker könnte die glaubwürdigkeit der Britischen Regierung nur verbessern... so "Putin ist an allem Schuld".. Die Briten..zusammen mit den USA auf der ganzen Welt für Chaos sorgen aber die Sicherheit und der Wohlstand des eigenen Volkes geht den Sirs &Lords etc am allerwetesten vorbei.