Karfreitag

29. März 2013 05:07; Akt: 29.03.2013 16:39 Print

Dutzende Kreuzigungen auf den Philippinen

An Karfreitag wurde gemäss Bibel Jesus ans Kreuz genagelt. Wie jedes Jahr haben viele gläubige Filippinos nach seinem Vorbild gebüsst für ihre Sünden.

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In einem umstrittenen Karfreitagsritual haben sich auf den Philippinen dutzende Menschen an Kreuze nageln lassen. Sie wollen damit an die Leiden Jesu erinnern und Sünden sühnen.

Hunderte Menschen geisselten sich selbst mit Peitschen. Auch die Selbstkasteiung ist als Sühne für begangene Sünden gedacht. Die katholische Kirche verurteilt das Ritual. Rund 80 Prozent der etwa 94 Millionen Menschen auf den Philippinen sind Katholiken.

Am Karfreitag gedenken Christen der Leidenszeit und des Todes Jesu. Nach der biblischen Überlieferung wurde der Sohn Gottes an diesem Tag in Jerusalem verurteilt und auf dem Hügel Golgatha gekreuzigt.

(Video: Youtube/ronniemacaloni)

(bem/sda)