22. Februar 2007 17:32; Akt: 22.02.2007 17:35 Print

Eine Prise Schwefel für den Teufel

Im März wird US-Präsident Bush eine Werbetour durch Lateinamerika machen. Der venezolanische Präsident Chavez hat für seinen Lieblingsfeind auch schon ein Geschenk vorbereitet.

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Der für seine populistischen Attacken bekannte Präsident Venezuelas hat sich einen neuen Gag ausgedacht, um dem amerikanischen Präsident eins auszuwischen. Mit Blick auf Bushs Lateinamerika-Reise zückte er eine Ampulle mit Schwefel, die er dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva zukommen lassen werde.

Bereits im September letzten Jahres hat Hugo Chavez an der UNO-Vollversammlung sein Faible fürs Diabolische bewiesen. «Gestern war der Teufel hier, genau hier» sagte der venezolanische Präsident und deutete dabei auf das Renderpult, von dem US-Präsident Bush zum Auftakt der UNO-Vollversammlung 24 Stunden zuvor seine Rede gehalten hatte. «Und es riecht hier noch immer nach Schwefel», fügte er hinzu und bekreuzigte sich dabei.

Anlässlich seiner Reise durch mehrere lateinamerikanische Staaten will George W. Bush im März die lateinamerikanischen Staatschefs zu einer engeren Zusammenarbeit animieren. Chavez seinerseits glaubt, dass Bush Lateinamerika in zwei Lager spalten wolle. Trotz des Knatschs zwischen den zwei Ländern ist Venezuela einer der wichtigsten Öllieferanten der USA.