US-Politiker

16. März 2011 10:13; Akt: 16.03.2011 19:33 Print

Einwanderer mit Wildschweinen verglichen

Ein republikanischer Abgeordneter im US-Staat Kansas hat landesweit für Empörung gesorgt: Er hat illegale Einwanderer mit Wildschweinen verglichen.

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Die Bürgerrechtsorganisation LULAC reagierte empört auf die Vergleiche des Abgeordneten Virgil Peck: Einwanderer versuchen aus Mexiko in die USA zu gelangen. (Bild: Keystone)

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«Wenn das Erschiessen der Wildschweine funktioniert, haben wir vielleicht eine Lösung für unser Problem mit illegaler Einwanderung gefunden», sagte Virgil Peck am Montag in einer Diskussion über die Kontrolle der Wildschweinpopulation im Budgetausschuss des Repräsentantenhauses von Kansas.

Die hispano-amerikanische Bürgerrechtsorganisation LULAC nannte Pecks Kommentar abscheulich und forderte ihn zum Rücktritt auf. Solche Äusserungen «haben keinen Platz in unserer Debatte», sagte der demokratische Abgeordnete Charles Gonzalez aus Texas.

Am Dienstag entschuldigte sich Peck und nannte seine Äusserung bedauernswert. Einen Rücktritt lehnte er jedoch ab. Seine Wähler seien über die illegale Einwanderung besorgt und er habe als jemand aus dem Südosten von Kansas gesprochen, sagte Peck gegenüber der Zeitung «Lawrence Journal-World».

(sda)