München

09. Juli 2019 09:02; Akt: 09.07.2019 09:02 Print

Mann mit Wolfsmaske gesteht Vergewaltigung

In München ist eine Elfjährige vergewaltigt worden. Die Tat hat sich Ende Juni ereignet. Der Verhaftete soll jetzt gestanden haben.

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Nach der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens von einem mit Wolfsmaske verkleideten Mann in München hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 43 Jahre alten gebürtigen Münchner, teilten die Ermittler Ende Juni mit.

Laut Informationen von «Bild» (Bezahlartikel) soll der Mann, der weiter in einer geschlossenen Psychiatrie sitzt, über seinen Anwalt ein Geständnis abgelegt haben.

Auf die Spur des Verdächtigen seien die Ermittler durch einen DNA-Treffer gekommen. Der Mann ist demnach einschlägig wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft, nach seiner letzten Verurteilung zu vier Jahren und elf Monaten Haft sei bereits seine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet worden.

Der Mann schweigt zu den Vorwürfen

Die Auflagen seien aber gelockert worden, zuletzt habe er ab November 2018 in einer psychiatrischen Wohngemeinschaft gelebt.

Das Kind war Dienstagnachmittag, 25. Juni um 16.30 Uhr, auf dem Weg von der S-Bahn zu seinem Zuhause im Stadtteil Obergiesing von dem Angreifer geschnappt, mit Gewalt ausgezogen und vergewaltigt worden.

Die Staatsanwaltschaft kündigte an, Haftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit Vergewaltigung und Nötigung zu beantragen.


(20 Minuten/afp)