Puerto Rico

07. Januar 2020 15:17; Akt: 07.01.2020 15:20 Print

Erdbeben lässt berühmtes Naturdenkmal einstürzen

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat die karibische Insel Puerto Rico erschüttert. Ein vorangegangenes Beben zerstörte einen bei Touristen beliebten Natur-Hotspot.

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Eines von Puerto Ricos Naturwundern wurde durch ein Erdbeben beschädigt. Ein schwebender Fels, der an der Südküste als Punta Ventana bekannt ist, stürzte am Montag infolge eines Bebens der Stärke 5,8 ein.

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Eine 22-jährige Anwohnerin sagt gegenüber dem «Miami Herald», dass sie schockiert gewesen sei, als sie den zerstörten Felsen sah. Ein Ort, den sie als Kind immer besucht hatte, war einfach verschwunden. «Es ist zu traurig. Das war eine der grössten touristischen Attraktionen Guayanillas».

Mehrere Nachbeben

Der Erdbebendienst USGS berichtete am Montag über eine Serie von mehr als 15 kleineren Erdbeben und Nachbeben in den Gewässern im Südosten von Puerto Rico. Da auf der Insel der Dreikönigstag gefeiert wurde, waren viele Regierungsbüros und Unternehmen geschlossen.

Am Dienstag wurde die Insel erneut von einem Erdbeben, diesmal der Stärke 6,6, erschüttert. Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben. Das Zentrum des Bebens habe in etwa zehn Kilometern Tiefe in der Nähe der Stadt Indios im Südwesten der Insel gelegen, berichtete USGS. Einige Küstengebiete wurden vorsorglich evakuiert – obwohl keine Tsunamiwarnung galt.

Auf der gesamten Insel fiel der Strom aus, berichtete die Zeitung «El Nuevo Día». Nach Angaben der Energiebehörde AEE hatten sich die Kraftwerke automatisch abgeschaltet. In der Gemeinde Guayanilla, in der Indios liegt, seien mehrere Gebäude eingestürzt, sagte ein Sprecher der Zeitung.

(kat/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ueli am 07.01.2020 15:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohje, die armen Influencer

    Ach du meine Güte, was machen denn jetzt blos all die Influencer, Reiseblogger und anderen Social Media Spamer ohne ein Foto von dort? Muss dann wohl künftig alles gephotoshoppt werden. Um das Naturdenkmal ist es natürlich sehr schade. Beeindruckend, was die Natur alles entstehen lässt.

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  • PP am 07.01.2020 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natur reguliert sich selbst

    Die Natur wird sich erholen können, wenn nicht mehr so viele Touristen anreisen.

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  • Pomm Fritz am 07.01.2020 15:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naturgewalten

    Greta lass stecken. Für einmal sind nicht die Autos Schuld.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Reverend Bert Lamarr am 13.01.2020 13:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kündigt Unheil an

    Die Zersrörung dieses Naturdenkmales bedeutet das nahende Ende der Welt! Tuet Busse, ihr Sünder, ihr Leute allüberall! Sonst ist es ganz zu spät!

  • KickerOnFire am 08.01.2020 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    3D Drucker

    soll einzelne Puzzle-Teile ausdrucken. Dann mit Kran alles zusammenbauen. Fertig.

  • Nubo am 08.01.2020 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Der Lauf der Natur...

    Habt ihr das Martinsloch schon gesehen? Auch das wird vermutlich nicht bis in alle Ewigkeit zu sehen sein. Auch wenn es uns vermutlich überdauern wird... Löcher entstehen und verschwinden. Jammern hilft da nix.

    • Jasmine am 08.01.2020 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      nein danke

      Wieso sollte sich jemand für Martins Loch interessieren. Bin in einer glücklichen Beziehung.

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  • De Ätti am 08.01.2020 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    zappenduster

    Und wieder einmal mehr zeugt ein Gretabashing (welches überhaupt nichts mit einem Thema zu tun hat) wie es um das Niveau solcher Beiträge steht. Ich habe das Licht meines Bildschirms darum soeben an die Hellikeit solcher Beiträge angepasst.

  • Genervt am 08.01.2020 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Hört auf mit Greta

    Ich finde die Greta ja auch doof, aber hört doch mal auf, diese zu thematisieren, wenn es gar nicht um sie geht. So hält man sie in den Medien unnötig "am leben" und lässt gar nicht zu, dass sie kein Thema mehr ist.

    • Rüdiger am 08.01.2020 10:40 Report Diesen Beitrag melden

      schon wichtig

      Könnte ja sein, dass Greta bald auch in sich zusammen bricht. Bei dem Druck, der auf sie lastet.

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