Eric Swalwell

09. Juli 2019 02:13; Akt: 09.07.2019 02:38 Print

Erster Demokrat gibt auf

Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber lichtet sich: Eric Swalwell nimmt sich aus dem Rennen.

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Als erster Bewerber gibt der US-Abgeordnete Eric Swalwell sein Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur auf. Der Kalifornier verkündete am Montag, nicht länger Teil des breiten Bewerberfelds für die Demokraten zu sein.

Er hatte bereits zuvor angedeutet, aus dem Rennen aussteigen zu wollen, falls er die nächste US-weit im Fernsehen übertragene Debatte verpassen könnte. Daran kann nur teilnehmen, wer bei Umfragen und Spenden bestimmte Werte erreicht hat.

Swalwell geht Biden an. (Video: Youtube/PBS NewsHour)

Der weniger bekannte Swalwell hatte bei einer TV-Debatte der Bewerber Ende Juni einen Seitenhieb gegen den Spitzenreiter in den Umfragen, Ex-Vizepräsident Joe Biden, gelandet. Mit Blick auf dessen fortgeschrittenes Alter hatte der kalifornische Abgeordnete lakonisch erklärt: «Joe Biden hatte Recht, als er vor 32 Jahren sagte, dass es an der Zeit ist, die Fackel an eine neue Generation von Amerikanern zu übergeben.» Bidens Antwort darauf war gewesen: «Ich halte noch an dieser Fackel fest.»

Warren sammelt über 19 Millionen Dollar

Fest im Sattel scheint dagegen Senatorin Elizabeth Warren zu sein. Sie sammelte im zweiten Quartal dieses Jahres 19,1 Millionen Dollar Wahlkampfspenden, wie ihre Kampagne am Montag bekanntgab. Ihr grösster Rivale beim Buhlen um Unterstützer aus dem linken Spektrum ist Bernie Sanders, Senator aus Vermont. Er hatte für das zweite Quartal 18 Millionen Dollar gemeldet.

Was die Wahlkampfspenden im zweiten Quartal angeht, muss sich Warren – Senatorin aus Massachusetts – lediglich Pete Buttigieg und Joe Biden geschlagen geben. Der Bürgermeister aus South Bend in Indiana hatte vor einer Woche erklärt, fast 25 Millionen Dollar Wahlkampfspenden eingenommen zu haben. Und Biden, Spitzenreiter in den Umfragen, sammelte seit der Bekanntgabe seiner Kandidatur Ende April 21,5 Millionen Dollar. Das Wahlkampfteam der ebenfalls hochgehandelten kalifornischen Senatorin Kamala Harris nahm im zweiten Quartal 12 Millionen Dollar ein.

Warren konnte ihre Wahlkampfspenden mehr als verdreifachen. In den ersten drei Monaten des Jahres sammelte sie sechs Millionen Dollar. Neben Bernie Sanders ist sie die einzige Kandidatin, die auf grosse Geldgeber verzichtet und stattdessen auf Kleinspenden setzt. Die 19,1 Millionen Dollar kamen von mehr als 384'000 Spendern.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hightower am 09.07.2019 07:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Money Money Money

    Es wird also nicht der beste sondern der zahlungskräftigste Kandidat gewinnen!?

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  • Andi S. am 09.07.2019 07:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rekorde in Sicht ?

    Bin mal gespannt, wieviel Geld dieses Mal im Spiel ist. Bei diesen Mengen kann es sein, dass Wahrheit nicht die höchste Priorität hat

  • Ich am 09.07.2019 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Demokraten werdens verbocken

    Ich freue mich auf Trumps Wiederwahl.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kein Trumpfan am 09.07.2019 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Sieger 2020 ist..

    .....Trump, alles Andere ist Gemüse. Ein Machtwechsel dauert in der USA meistens Ca 90% acht Jahre. Trump ist dick im Geschäft und wird's locker schaffen,(leider).

  • Lacher am 09.07.2019 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wieso sieht dass fast keiner?!?

    Trump wird auch 2020 Präsident bleiben da wette ich mein Gipfeli. ps: Die haben sowieso niemamd der sonst iergendwie unterstützbar würe, Bidden?? der gehört eingebuchted xD.

  • Die Freiheit am 09.07.2019 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bernie muss es schaffen

    Lets go Bernie!!!!

    • Texas am 09.07.2019 12:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Die Freiheit

      Unter Bernie wird deine Freiheit ein jähes Ende nehmen, denn Sozialismus lässt keine zu!!!!

    • TATONKA am 09.07.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Die Freiheit

      das wäre wohl das beste für alle auf unsere welt.

    • Philidor am 10.07.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Texas

      So ein Quatsch! B. S. ist nicht Stalinist. Die USA haben eine so gefestigte Demokratie, dass sie Extremisten aller Art erträgt, sogar den aktuellen "Präsidenten". Und Trump ist sicher extremistischer als Sanders.

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  • Mr. Blue am 09.07.2019 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Warren, Harris, Bernie & Co. bleiben

    Natürlich würde jeder x-beliebige Kieselstein den Präsidentenjob besser erledigen als Trump, aber im Wahlkampf zählt nun mal die Aufmerksamkeit und wie man sie generiert. Es ist einleuchtend, dass das einen Haufen Geld kostet. Schade ist das auch, weil es das, was es wirklich braucht, nämlich Verständnis, Rückgrat, Führungs- und Entscheidungskompetenz in den Hintergrund drängt der Amtsinhaber verwechselt das mit Grossmäuligkeit. Darum macht der Wahlkampf immerhin Hoffnung, dass es besser wird.

  • Ich am 09.07.2019 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Demokraten werdens verbocken

    Ich freue mich auf Trumps Wiederwahl.

    • Andy Honegger am 09.07.2019 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ich

      Ich nicht. Nochmals 4 Jahre Chaos, Unsicherheit und Handelskrieg stürzen die Welt ins Verderben.

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