Philippinen

15. Januar 2020 10:40; Akt: 15.01.2020 10:42 Print

Zwei Menschen sterben auf Flucht vor Vulkan

Der gefährliche Vulkan Taal auf den Philippinen treibt weiter die Bewohner der dicht besiedelten Gegend in die Flucht.

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Ein gefährlicher Vulkan auf den Philippinen treibt weiter die Bewohner der dicht besiedelten Gegend in die Flucht. Zwei Menschen starben auf der Flucht vor dem Vulkan Taal. Viele Menschen kamen in Notschlafstellen unter. Der Hahn ist mit Vulkan-Asche bedeckt. Für den Vulkan Taal südlich der Hauptstadt Manila galt auch am Mittwoch noch die Gefahrenstufe 4 von 5 - Neben Menschen starben auch viele Tiere. Einige Menschen blieben aber bei ihren Tieren und ihren Häusern, oder sie machten sich aus den vollen Evakuierungszentren auf den Weg zurück. «Unser Haus 18 Kilometer vom Taal Vulkan entfernt am Morgen nach dem Ausbruch», schreibt ein Leser-Reporter. Der Mann lebte sein gesamtes Arbeitsleben in Bern. Seit vier Jahren nennt er die Philippinen sein Zuhause. Sein Hause befinde sich ein paar Kilometer ausserhalb der Evakuationszone, sagt er auf Anfrage. Trotzdem habe er die Blitze und den stundenlangen Ascheregen gesehen. Eindrückliche Fotos zeigen den Nachthimmel über Tagaytay City. In den Aschewolken des Vulkans entladen sich Blitze... ...und lassen die Szenen apokalyptisch wirken. Seit Sonntag, 12. Januar 2020, spuckt der Vulkan Taal Asche und Rauch. Ein Leser-Reporter hat gerade zweieinhalb Wochen in den Philippinen verbracht. Er berichtet von Asche, die vom Himmel fiel... ...und gestrichenen Flügen. 6000 Menschen mussten die Umgebung verlassen. Die Aschewolke reicht bis zu einem Kilometer in die Höhe. Wegen des Ausbruchs mussten sämtliche Flüge von und nach Manila gestrichen werden. Die Warnstufe wurde von zwei auf vier erhöht. Auch Dutzende Touristen müssen das Gebiet verlassen. Der Vulkan befindet sich auf der Hauptinsel Luzon. Er ist bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Experten warnen nun, dass es zu einem plötzlichen Ausstoss von Dämpfen... ...und hohen Konzentrationen tödlicher Gase kommen könnte. In Talisay bedeckte die Asche bereits Autos. Der Ort befindet sich in der gleichen Provinz wie der Vulkan, nämlich in Batangas. Die Bewohner werden evakuiert. Die Eruption war von einem Erdbeben begleitet worden. Der Vulkan befindet sich südlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

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Für den Vulkan Taal südlich der Hauptstadt Manila galt auch am Mittwoch noch die Gefahrenstufe 4 von 5 - wie schon seit Sonntag. Noch immer könnte innerhalb von Stunden oder Tagen ein gefährlicher, explosiver Ausbruch kommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde haben sich bereits mehr als 53'000 Menschen in Sicherheit gebracht. Zwei Menschen starben bei der Evakuierung.

Einige Menschen blieben aber bei ihren Tieren und ihren Häusern, oder sie machten sich aus den vollen Evakuierungszentren auf den Weg zurück. Notfallhelfer, Polizei und Militär zogen durch die Städte. «Der Vulkan ist so unberechenbar, dass wir ihnen sagen, sie können nicht in der Stadt bleiben oder zu ihren Häusern zurück», sagte Danilo Manala, der Polizeichef von Agoncillo.

Zwei Menschen starben bei Evakuierung

Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 65 Jahre alte Frau und einen 27 Jahre alten Mann. Sie kamen nach Behördenangaben in den vergangenen Tagen während der Evakuierung durch Herzversagen ums Leben.

In der Region in der Nähe des Vulkans leben hunderttausende Menschen. Der Taal ist derzeit so gefährlich aktiv wie seit 40 Jahren nicht. Er spuckte Lava, und es gab einen heftigen Ascheregen. Der südostasiatische Inselstaat mit rund 100 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen.

(leg/sda)