Rom

12. August 2019 09:57; Akt: 12.08.2019 10:00 Print

Glühende Flugzeugteile prasseln auf Stadt nieder

Kurz nach dem Start vom Flughafen in Rom musste eine Boeing 787 wieder umkehren. Das Flugzeug hatte diverse Teile verloren.

5 bis 10 Zentimeter grosse Flugzeugteile prallten auf die Erde. (Quelle: Facebook/Twitter/Wibbitz)
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Beschädigte Dächer und zerstörte Autos – aber zum Glück keine Verletzten. Auf die italienische Insel Isola Sacra in Fiumicino prasselte am Samstag ein glühender Metallhagel nieder. Der Grund: eine kurz zuvor gestartete Boeing 787 der Norwegian Airlines.

Wie der «Corriere della sera» schreibt, musste das Flugzeug mit 298 Passagieren aufgrund eines technischen Defektes wieder umkehren. Die Maschine war erst kurz zuvor von Rom nach Los Angeles gestartet. Das Flugzeug verlor Fragmente von etwa 5 bis 10 Zentimetern, die durch das Falltempo zu glühen begannen.

Bürgermeister fordert Änderung

Die nationale Agentur für Flugsicherheit hat nach dem Vorfall eine Untersuchung eingeleitet. Ein Ermittler wurde auch nach Fiumicino geschickt, um die am Boden verursachten Schäden zu untersuchen.


Der Bürgermeister von Fiumicino fordert nun eine Anpassung der Flugroute. Esterion Montino schreibt auf Facebook: «Wir müssen jetzt alle zusammen an einen Tisch sitzen, um das Problem anzugehen und die Menschen zu schützen.» Laut Montino wurde die Strecke ursprünglich gewählt, als das Gebiet um den Flughafen noch unbewohnt war.

Die Norwegian Airline gab bislang noch keine Stellungnahme ab. Auf Anfrage heisst es nur: «Das einzige Detail, das wir momentan haben, ist, dass das Flugzeug nach Rom zurückkehren musste.»

Auch von Boeing gab es kein Statement. Das Unternehmen kämpft in diesem Jahr mit technischen Problemen. Innert kürzester Zeit stürzten zwei Boeings 737 Max ab und 346 Menschen kamen ums Leben.

(fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Venom am 12.08.2019 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na sowas

    Flugzeugteile die durch das Falltempo zu glühen begangen?Dachte das Flugzeug sei gerade gestartet und nicht aus dem All zurückgekehrt. Es dürfte sich wohl um Triebwerkteile gehandelt haben.

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  • Dr.Schnaggler am 12.08.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bin auch laie

    Das wär mir aber jetz neu ... dann müssten ja Fallschirmspringer die aus 10km springen alle verglühen. Können eigentlich nur Triebwerks Teile sein.

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  • schumaku am 12.08.2019 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Physik und so...

    Die 787 war über Isola Sacra zwischen etwa 600 ft (CA. 150 m) und 1550 ft (472 m) im Steigflug (Quelle: Flightradar24). Aus dieser Höhe beginnt gar nichts zu Glühen - viel mehr kamen diese Fragmente schon sehr heiss aus dem Triebwerk.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Alti Pfanna am 12.08.2019 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das war wohl nichts

    Physik: ungenügend. ...setzen!

  • AZU;POE am 12.08.2019 16:33 Report Diesen Beitrag melden

    Physikkeule

    Lustig wie jetzt mit Physik und Fensterplatz argumentiert wird. Wahrscheinlich von den gleichen welche uns erzählen wollen, dass es am 9/11 physikalisch möglich war, wie die drei Hochhäuser im freiem Fall zusammenstürzten.

    • Wissender am 12.08.2019 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @AZU;POE

      Wieso, die Boeing befand sich bereits im Orbit, und die fallenden Teile begannen beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu glühen. Passiert bei jeder Rakete oder Satellit.

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  • Quentin Hapsburg am 12.08.2019 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kurze Recherche

    die Boeing 787-8 der Norwegian wurden mit Triebwerken aus dem Hause Rolls Royce ( Trent Serie) bestückt. Die Triebwerke und dessen Komponenten wurden in Deutschland gefertigt. in anderen Modellen der Serie kommen auch Triebwerke von General Electric zum Einsatz jetzt könnte man sich überlegen ob damals bei RR ein Fehler passierte oder die Wartung der Maschine einfach mangelhaft ist. die Maschinen der Boeing 787 Serie sind ja schon seit gut 10 Jahren im Dienst und es wahr nie ein Fall zu verzeichnen wo Passagiere in Lebensgefahr waren.

    • Rolf am 12.08.2019 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      Weitere Recherchen

      Weitere Recherche hätte ergeben, das ein Boing Mitarbeiter in der Washington Post ein Interview gegeben hat , mit der Aussage, dass der Dreamliner sehr ungenügende Qualität in der Produktion hat und er nie mit einer 787 fliegen würde.

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  • The Observer am 12.08.2019 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Erschreckend...

    Es stellt sich die Frage, woher das alles kommt. Man bedenke, dass die Anzahl aktiver Airbusse und Boeings sich in etwa die Waage halten. Aber wenn solche Vorfälle auftreten, liest man nur den Namen Boeing. Werden die Airbusse streger geprüft, besser zusammengesetzt, besser gewartet oder warum hört man eher seltener von Airbus-Problemen. Das letzte grosse Problem bei Airbus waren mal die Fittings aufgrund zu schwachen Materials und der hohen Schubkräfte der Triebwerke. Aber Airbus hatte noch vor einem Unfall reagiert.

    • Rolf am 12.08.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      @The Observer

      Stimmt, und die SWISS hat leider für Ihre Langstrecke 777 gekauft unter Anderem ist die Lüftung sehr laut...

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  • alright am 12.08.2019 15:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fensterplatz

    Das passiert wenn man in Physik einen Fensterplatz hat. Solange sich das Flugzeug nicht im Weltall befunden hat, beginnt da ausser bei Triebwerkteilen, die schon während dem Betrieb geglüht haben, beim herunterfallen gar nichts zu glühen.