Einladung aus Nordkorea?

17. September 2019 04:41; Akt: 17.09.2019 05:51 Print

Für Trump ist ein Besuch bei Kim noch zu früh

Noch seien die Gespräche zwischen Washington und Pyongyang «nicht weit genug gediehen», um einen Besuch zu rechtfertigen, sagte der US-Präsident.

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Sind für ein nächstes Treffen noch nicht so weit: US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un. (Archivbild) (Bild: Keystone/Susan Walsh)

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US-Präsident Donald Trump hat für die weiteren Verhandlungen zum nordkoreanischen Atomwaffenprogramm einen Besuch in dem ostasiatischen Land zunächst ausgeschlossen. Die Gespräche seien nicht weit genug gediehen, sagte Trump am Montag im Weissen Haus.

Er könne sich einen solchen Besuch zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen, sagte er auf die Frage eines Journalisten. Auch ein Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un in den USA wäre demnach möglich. Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Kim Trump jüngst in einem Brief nach Pyongyang eingeladen haben soll.

Nordkoreas Aussenministerium hatte am Montag erklärt, der Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA werde von Sicherheitsgarantien abhängig sein. Eine Woche nach einem bedingten Gesprächsangebot von Vize-Aussenministerin Choe Son-hui hiess es, die «kommenden Arbeitsgespräche werden eine Gelegenheit sein, die über den künftigen Weg des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA entscheidend» seien.

Bald Neuverhandlungen

Die Gespräche seien möglich, «falls Drohungen und Hürden, welche die Sicherheit unseres Systems gefährden und unsere Entwicklung behindern, jenseits aller Zweifel beseitigt sind», wurde der Leiter der für die USA zuständigen Abteilung des nordkoreanischen Ministeriums zitiert. Neue Verhandlungen mit den USA könnten «in ein paar Wochen» erfolgen.

Trump und Kim hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Im Februar war ein Gipfeltreffen der Beiden in Vietnam gescheitert. Sie konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pyongyang und bei den Gegenleistungen der USA nicht einigen.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ene mene Muh am 17.09.2019 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Je nach Strategie

    Wir müssen noch abwarten, ob wir den Drohnenangriff in SA eventuell doch noch ihm in die Schuhe schieben müssen.

    einklappen einklappen
  • Pirat2222 am 17.09.2019 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu früh

    Trump kommt erst in Januar 2021 (nach seiner Amtszeit) mit den Bauplänen für seine Geldanlage bei Kim.

  • Zürcher am 17.09.2019 08:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Taktik

    Herr Trump wird Ganz wie bisher dabei nur an sich selbst denken. Er wirdmedienwirksam erst mit Kim eine Lösung präsentieren und dann den Konflikt mit dem Iran lösen. Das sichert seine Wiederwahl.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lani am 19.09.2019 05:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wartet nur

    Greta wird ech beiden die Ohren lang ziehen !

  • Curdin am 18.09.2019 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fakenews

    Hört mal auf mit diesen irreführenden Mutmassungen! Da setzt man einfach ein Fragezeichen nach dem Titel und schon ist man von Fakenews befreit!

  • Autoexperte am 18.09.2019 03:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit

    Frank Reh aus Sicherheitsgründen kann man in einem noch bestehenden Krieg nicht in Feindesland die USA trennte die Sicherheits nicht gewähren aber ein feiner Zug von Nordkorea

  • A.N am 18.09.2019 00:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht verzagen Kim fragen

    Besser spät als nie. Dachte ich in der Ausbildung, war der einzige.

  • Picard am 18.09.2019 00:05 Report Diesen Beitrag melden

    Trump's Besuch bei Kim noch zu früh

    @Tatort.Gemeinsam wollen sie "die Welt beherrschen" .Ob sie es auch können ist eine andere Frage.Aber die beiden sind leider nicht die einzigen Kreaturen dieses Planeten.Denken Sie an Duterte aus den Phillipinen,den Diktatorfreund aus Brasilien,die diversen religiösen Bonzen aller Religionen,und dann noch die absurde Lage der katholischen Kirche.2 alte,debile und schwankende unglaubwürdige "Päpste"in Rom .Der eine der 2013 vor den Wölfen flüchtete,und der andere an der Macht im Vatikan , der sich als Apologet der NWO-Religion positioniert.Das ist eigentlich das unerträglchste .