Internationale Fahndung

02. Oktober 2011 21:47; Akt: 03.10.2011 09:26 Print

Gaddafi-Sprössling fühlt sich unschuldig

Weil er als Vorsitzender des libyschen Fussballverbands Gegner mit Waffen eingeschüchtert haben soll, ist Al Saadi Gaddafi zur Fahndung ausgeschrieben. Der Sohn des gestürzten Machthabers ist empört.

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Hält die internationale Fahndung für politisch motiviert: Muammar Gaddafis Sohn Al Saadi hält sich zurzeit in Niger auf. (Bild: Keystone)

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Der Sohn des früheren libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi, Al Saadi Gaddafi, hat die internationale Fahndung nach ihm als politisch motiviert bezeichnet. Er bedaure die Entscheidung von Interpol, ihn auf die Liste der weltweit meistgesuchten Verdächtigen zu setzen, und weise alle Anschuldigungen gegen ihn zurück, schrieb der Gaddafi-Sohn in einer E-Mail, die dessen Anwalt am Sonntag weiterleitete.

Ihm wird unter anderem vorgeworfen, in seiner Zeit als Vorsitzender des libyschen Fussballverbands Gegner mit Waffengewalt eingeschüchtert zu haben. Al-Saadi befindet sich derzeit in Niger unter Hausarrest, wohin er nach der Eroberung von Tripolis durch die Rebellen geflohen war.

(ap)