6 statt 2 Flüge

16. August 2019 11:26; Akt: 16.08.2019 14:37 Print

Ist Gretas Segeltrip doch nicht so klimafreundlich?

Greta Thunberg reist derzeit mit einem Segelboot nach New York. Für ihren Segeltörn erntet sie nun Kritik.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg befindet sich zurzeit auf einem Segelboot in Richtung USA. Ihr Ziel: Sie will in New York am UNO-Klimagipfel teilnehmen. Passend dazu wählte die 16-Jährige für ihre Reise ein möglichst klimafreundliches Transportmittel.

Umfrage
Leben Sie klimabewusst?

Doch nun kommt Kritik auf. Wie Taz.de schreibt, soll Greta durch ihren Segeltrip von Grossbritannien in die USA mehr Treibhausgasausstoss verursachen, als wenn sie geflogen wäre.

Sechs klimaschädliche Flüge

Der Grund für die Annahme: Etwa fünf Mitarbeiter würden die Yacht zurück nach Europa segeln. Doch dafür müssten sie laut Andreas Kling, Pressesprecher von Thunbergs Skipper Boris Herrmann, erst in die USA fliegen. Und auch Herrmann werde für die Rückreise das Flugzeug nehmen. Die Reise mit dem Segelboot löse folglich sechs klimaschädliche Flüge über den Atlantik aus. Wäre Greta mit ihrem Vater geflogen, wären nur zwei Flüge nötig gewesen, um nach New York zu gelangen.

Wie Taz.de weiter schreibt, hätte ein Flug von New York nach Hamburg dem Emissionsrechner der Organisation Atmosfair zufolge eine Klimawirkung von rund 1800 Kilogramm Kohlendioxid. Das sei mehr als drei Viertel dessen, was jedem Menschen pro Jahr zusteht, wenn die Erderwärmung bei 2 Grad gestoppt werden soll.

Greta Thunberg sticht in See

(mon)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lisa am 16.08.2019 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Perfekt

    Jetzt brauchen wir Ottonormalverbraucher kein schlechtes Gewissen mehr zu haben wenn wir mehrmals pro Jahr in die Ferien jetten. Oder doch nicht?

    einklappen einklappen
  • Xandi666 am 16.08.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Ökologischer Fussabdruck

    Eigener ökologischer Fussabdruck riesengross, aber politisieren, könnte bei den Grünnen Politik machen. Zuerst vor der eigenen Haustüre wischen

    einklappen einklappen
  • Sanz am 16.08.2019 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Zeit und Geld mit 16

    Die hat aber Zeit und Geld in ihrem Leben. Ich hatte Tage, wo ich kein Geld hatte, um mir Z Mittag zu kaufen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jimmy am 16.08.2019 22:51 Report Diesen Beitrag melden

    Hin oder Her, hier geht es um weit reichende Symbo

    Auch wenn Sie geflogen wäre, wäre Sie schlecht dagestanden in den Medien. So regt Sie wenichstens zum Denken an. Soll ja viel mehr eine Symbolische Message sein. Oder glaubt echt jemand das Sie mit dem gesparten Co2 Ausstoss die Welt rettet?

  • Frank am 16.08.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Vorführeffekt

    Wenn man etwas weiter denkt macht ihre Aktion Sinn. Sie zeigt, dass es möglich ist ohne Flug nach Amerika zu kommen. Wenn aufgrund des Vorführ-Effektes sich vielleicht 1000 Leute überlegen, dass sie eigentlich in ihren Urlaub auch ohne zu fliegen reisen könnten (z.B. aus Mitteleuropa nach Italien, Griechenland, Spanien, Portual) lohnt es sich. Davon ausgehend, dass weltweit 100 Mio Leute von der Aktion gehört haben (in Realität sind es sicher viel mehr) müsste sich also nur 1 von 100'000 dafür entscheiden und schon haben haben wir die 1000 Leute zusammen.

  • HomerIII am 16.08.2019 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ikone Greta

    Was mich beeindruckt, ist die offene Berichterstattung von 20min. Greta wird von den Eltern schamlos instrumentalisiert. Der Vater ein gescheiterter Schauspieler, die Mutter eine erfolglose Sängerin. Irgendwie haben sie jedoch erkannt, dass mit der Klimahysterie viel Kohle gemacht werden kann, unterstützt von einem schwedischen PR-Profi. Es geht einzig und allein ums Kommerzielle, ums Money. Greta selber tut mir grundsächlich leid, dass sie derart missbraucht wird.

  • BärnerBär am 16.08.2019 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    Klimaschutz geht anders

    Wusste ich es doch! Hauptsache man verkauft sich gut. Alle sind irgendwie inkonsequent. Wer es aber zugibt, wird von den Klimaideologen als Klimaleugner gebrandmarkt. Scheinheilig und verlogen.

  • Petra am 16.08.2019 17:31 Report Diesen Beitrag melden

    Überbevölkerungsexplosion

    Klima retten wir nur in dem diese Überbevölkerungexplosion endlich reduziert wird.P.S. Ich verhüte 100 %.