Australische Segler-Familie

13. November 2019 21:40; Akt: 13.11.2019 21:40 Print

Gretas Gastgeber führen ein Insta-Leben

Klima-Aktivistin Greta Thunberg segelt mit einem australischen Paar nach Europa. Kurios: Der 32-jährige Riley Whitelum hatte bis vor kurzem keine Ahnung vom Segeln.

Traumhaft schön: Das Leben von Greta Thunbergs Gastgebern lässt einem vor Neid erblassen. (Video: Wibbitz/Instagram)
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Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg befindet sich seit Mittwochnachmittag auf der Rückreise nach Europa. «Wir segeln nach Hause», schrieb die 16-Jährige hocherfreut zu einem Foto, das sie auf dem Katamaran La Vagabonde zeigt. Auf dem Bild posiert Thunberg mit ihren Gastgebern: dem 32-jährigen Riley Whitelum und seiner 26-jährigen Partnerin Elayna Carausu. Die beiden Australier haben eigentlich mit Klima-Aktivismus wenig am Hut – sie sind Instagramer.

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Die beiden haben für ihr Leben auf Social Media alles aufgegeben. Der aus Adelaide stammende Whitelum hatte schon immer den Traum gehabt, um die ganze Welt zu reisen. 2013 setzte er seinen Plan um: Ohne Ahnung vom Segeln zu haben kaufte er drei Italienern in Monopoli, Italien, den Katamaran La Vagabonde ab. Das Trio hatte das Schiff als Investition erworben, um es an Touristen zu vermieten. Das Geschäft lief aber schlecht und so konnte Whitelum den Katamaran zu einem guten Preis kaufen.

Drei Insta-Accounts mit 600'000 Followern

Sein Abenteuer begann er im Jahr 2014 in einem Blog zu schildern. Dort erzählte er, wie er ohne Studium seine eigene Firma im Bereich Telefonie gegründet hatte. Gleichzeitig investierte er sein Geld in eine Ölbohrinsel.

Auf seiner Reise durch Griechenland lernte er wenig später Elayna Carausu kennen. Die junge Frau trat damals mit ihrer Gitarre in Bars auf. Heute haben die beiden einen zehn Monate alten Sohn, Lenny – und alle zusammen fast 600’000 Follower auf Instagram und auf dem Youtube-Kanal «Sailing La Vagabonde».

Ein glückliches Leben mit 800 Dollar pro Monat

Die junge Familie segelt um die Welt und kommt mit 800 Dollar pro Monat für Lebensmittel aus. Sie verkauft zudem T-Shirts ihrer eigenen Marke. Elayna Carausu will demnächst eine Linie mit Bademode namens Vaga Bella Swim auf den Markt bringen. Die Badekleider werden aus recycelten Fischernetzen hergestellt.

Whitelum und Carausu segeln nach eigenen Angaben fast emissionsfrei. Sie benutzen den Motor ihres Bootes kaum, die Batterien laden sie mit Sonnen- und Windenergie auf. Kein Wunder, fühlte sich Greta Thunberg angesprochen, als die Australier ihr anboten, mit ihnen CO2-frei von New York nach Spanien an die Weltklimakonferenz zu reisen.

(kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • franz am 13.11.2019 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Emissionsfrei?

    Sie segelt auf einem Kunststoffboot mit Kunststoffsegeln zusammen mit jemanden der Geld in eine Ölbohrinsel investiert. Alles sehr umweltfreundlich - Greta träum weiter.

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  • a. müller am 13.11.2019 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ölbohrinsel

    Gleichzeitig investierte er sein Geld in eine Ölbohrinsel." was und greta fährt echt bei so einem mit? Also schämt dich Greta

  • Normaldenker am 13.11.2019 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Durchgekaut

    Ich bin zu müde um dieses durchgekaute Thema erneut zu kommentieren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Benni am 14.11.2019 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Hype für Träumer u. Naivlinge

    Diese mediengesteuerte Aktionen beeindrucken schon bald niemand mehr. Auch die Greta-Partei (Grüne) werden bald die Realität zur Kenntnis nehmen müssen. Der nicht wirklich nachweislich anthropologische Klimawandel löst bei vielen Panik aus und beeinträchtigt offensichtlich das Denkvermögen. Resümee: Die Gebühren und Finanzierungen unnötiger Massnahmen lassen das Klima kalt...

  • Groning am 14.11.2019 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    insta

    und schon wieder wird das "arme" Mädchen ausgenutzt, einfach lächerlich das Ganze..

    • Findnicht am 14.11.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Groning

      Arm ist Greta schon lange nicht mehr. Ihr eigener Vater und andere verdienen mit ihr ein Heidengeld. Es wird hart werden für sie, wenn sie eines Tages realisieren wird, dass sie nur vorgeschoben wurde und sich das Weltklima in keiner Weise ändern wird.

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  • Farsight am 14.11.2019 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    ich mag die Greta

    denn irgendwann wird die Menschheit in den Abgrund blicken und sich fragen wieso denn niemand etwas gemacht hat- doch da waren doch welche- aber die wurden ausgelacht. Die Ernüchterung wird wohl so ähnlich sein wie in Deutschland 1945- einfach gibt es dann nichts mehr aufzubauen.

    • asdf am 14.11.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      was genau macht sie denn?

      sie schwänzt die Schule und hält emotional aufgeladene Reden inkl. Beschuldigungen etc. Ich habe noch nie gelesen, dass Greta z.B. Gruppen organisierte die Müll aus dem Meer, von Stränden oder aus Wäldern rausfischen und ordnungsgemäss entsorgen/recyceln. Typisch für diese Generation, nur motzen und fordern, aber wenn's dann um die eigentliche Arbeit geht, dann sollen andere aktiv werden.

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  • Ruth am 14.11.2019 09:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Manipulation

    Es wäre ein Leichtes gewesen unser 16 jähriges Kind bewusst so zu manipulieren und Szenarien einzutrichtern, dass es keine Zukunft mehr sehen könnte. Aber nein, wir nehmen unsere Verantwortung wahr und erziehen unsere Kinder lange vor dem #me too# sowie dem Greta-Hype nachhaltig und leben es auch vor: Ferien in der Schweiz/CO2-neutrale Heizung/thermische Wassererwärmung ... aber alles im vernünftigem Mass. Sein Kind derart zu verängstigen ist ein extremer Missbrauch. Schaut lieber wie und was sie konsumieren und verzichtet selber auf Exzesse!

  • Chris W am 14.11.2019 08:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Traum mit Unterhaltungswert

    Ich bin selbst Segler und verstehe die Begeisterung von Greta und den jungen Australiern gut. Aber was genau ist daran jetzt so ökologisch und nachhaltig?

    • Weiss nichts am 14.11.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Chris W

      Weil Wind kein CO2 produziert? Nur so eine Vermutung.

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