Klima-Aktivistin

30. Dezember 2019 16:14; Akt: 30.12.2019 16:14 Print

Gretas Vater sorgt sich um seine Tochter

Greta Thunbergs Vater findet den Hass, der seiner Tochter entgegenschlägt, bedenklich. Das sagte er einem Radiosender der BBC.

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Greta Thunbergs Vater sorgt sich um seine Tochter, die zur bekanntesten Klima-Kämpferin wurde. «Greta ist zwar glücklicher, seit sie Aktivistin ist, aber ich sorge mich um sie, weil ihr so viel Hass entgegenschlägt. Auch werden viele Falschmeldungen über sie verbereitet», sagte Svante Thunberg in einem Interview mit dem BBC-Radiosender 4's Today. Greta, die das Asperger-Syndrom hat, eine Variante des Autismus, litt einige Jahre an Depressionen, bevor sie in den Klimastreik zog. «Sie hörte auf zu sprechen und zur Schule zu gehen», erklärte ihr Vater. «Es war ein Albtraum für unsere Familie, als sie dann auch nichts mehr essen wollte.» Mehrere Dinge hätten zu ihrer Depression geführt, darunter auch ihre fast krankhafte Sorge um das Klima.

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Ungewöhnlicher Familienalltag der Thunbergs

Wie eine Ermittlerin kontrolliere sie ab und zu die Quittungen der Familie, um zu sehen, ob die Eltern irgendetwas Unnötiges gekauft haben, gestand die Tochter in früheren Interviews. Der Familienalltag der Thunbergs ist nicht gerade alltäglich. Weil Gretas Schwester Beata an einer starken Geräuscheintoleranz leidet, könne die Familie nie zusammen essen, sagte einst ihre Mutter.

Greta kann bald selbstständig reisen

Svante Thunberg sagt, seine Tochter habe durch die verbesserte klimabewusste Haltung der Eltern Energie gewonnen. Er selber lebe heute vegan. «Der Klimakampf hat Greta zum Positiven verändert. Obwohl sie so viele Hasskommentare einstecken muss.» Seine Tochter gehe mit der Kritik unglaublich gut um, sagt er: «Ehrlich gesagt, ich weiss nicht, wie sie das macht, aber sie lacht meistens darüber.» Er hoffe, dass sich in Zukunft für die Familie alles wieder beruhigen werde. Er glaubt, dass Greta wieder zur Schule gehen möchte. Seine Tochter werde zum Glück immer selbstständiger, sagt der Vater: «Bald wird sie allein Reisen können, da sie in Kürze 17 Jahre alt wird.»


(leg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Böller Kudi am 30.12.2019 17:03 Report Diesen Beitrag melden

    Finde noch vieles Bedenklich

    Ich finde es bedenklich das man ein Kind nicht mehr beschützt als Eltern.

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  • Andre Wegmüller am 30.12.2019 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer die Anderen

    Vielleicht sollte er sich mal Gedanken machen, wieso dies der Fall ist...

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  • leser am 30.12.2019 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    blöde Eltern

    Das kommt Gretas Vater reichlich spät in den Sinn,dass diese krankhafte Sorge mit Depressionen um den Planeten Erde sehr schädlich für seine Tochter ist,und sie dennoch dermaßen ins Rampenlicht stellt.Er handelt da sehr Egoistisch zum Leidwesen seiner Tochter,die diesem Druck gar nicht gewachsen ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Maximiliane Melcher am 31.12.2019 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Greta ist doch nicht das Ziel

    Es gibt hier tatsächlich noch Leute, die diese orchestrierte Propaganda der Greta zuschreiben. Wir haben nichts gegen Greta. Wir haben aber etwas gegen die Lügen und Falschmeldungen mit denen man uns Tag für Tag zutextet. Wir hätten auch nichts gegen eine sachliche Diskussion; es wird uns aber gesagt, dass die Wissenschaft sich einig sei, was ebenfalls eine Lüge ist. Hat doch mit der instrumentalisierten Greta nichts zu tun. Sie tut mir leid.

  • Max Mexx am 31.12.2019 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Propaganda Maschinerie

    Greta ist doch nicht das Problem. Das Problem sind die machtgierigen internationalen Organisationen und die Drehbuch schreibenden NGO's hinter der Kulisse. Die wollen Geld verdienen mit diesem genialen Businessmodell. Greta ist das heilige Gesicht gegen aussen. Alles schön orchestriert und geplant, wie man das halt so macht, wenn man uns manipulieren will. Fakten Fehlanzeige, Wissenschaftlicher Konsens Fehlanzeige. Wir sollen glauben, wie bei einer Religion.

  • Pragmatiker am 31.12.2019 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach!

    Die Klimaerwärmung ist ein Naturphänomen und Greta ist ein Personenkult. Beides gilt es auseinander zu halten!

  • Mirjam am 31.12.2019 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Warum immer nur Co2?

    Warum wird immer nur über das Co2 geschrieben? Was ist mit den anderen Umweltproblemen wie Müllentsorgung im Meer, Bienensterben, etc.? Wer profitiert davon? Natürlich die Politik mit Co2 Steuern, die überhaupt nichts bringen. Der Dreck wird einfach ins Ausland verlagert. Bäume pflanzen würde mehr bringen für das ganze Ökosystem und die Co2 Beseitigung. Schon mal überlegt, von wem die sogenannten Wissenschaftler bezahlt werden? Ja genau, von der geldgierigen Elite, den Grossfirmen und vom Staat. Es wird nur immer veröffentlicht, was dem Geldgeber Profit bringt. Greta tut wenigstens was!

  • Leser am 31.12.2019 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Kernproblem ist

    dass man aus einem politischen Anliegen einen unglaublichen Personenkult fabrizierte und es kommt nie gut wenn Ikonen und Ideale wichtiger werden als die Sache selbst und genau das passierte mit Greta! Hinter ihr stehen millionenschwere Macher und inszenier-wütige Eltern. Alleine schon dass der der Vater davon spricht, dass sich Greta jetzt glücklicher fühle. Es geht bei Umweltanliegen einfach nicht darum ob sich Greta glücklicher fühlt es geht um Fakten!!