Am 27. Jahrestag

03. Dezember 2011 19:10; Akt: 03.12.2011 19:27 Print

Heftige Proteste der Opfer von Bhopal

Die Überlebenden der Giftgaskatastrophe im indischen Bhopal haben 27 Jahre nach dem Desaster demonstriert. Die Polizei ging gegen die Protestierenden vor.

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Tausende Überlebende des Chemieunglücks von Bhopal haben am Samstag zum 27. Jahrestag der Katastrophe demonstriert. Sie fordern höhere Entschädigungen. Bei den Protesten wurden auch Bahnlinien blockiert.

Bei dem Unglück 1984 in einem Werk der Firma Union Carbide traten giftige Gase aus, die rund 15 000 Menschen töteten und bei Zehntausenden bleibende Schäden hinterliessen. Aktivisten fordern von Dow Chemicals, das Union Carbide 2001 übernahm, insgesamt 8,1 Milliarden Dollar an Entschädigung für mehr als 500 000 Menschen.

Die indische Regierung hat sich nach ihrer Ansicht 1985 mit einer viel zu geringen Entschädigung zufriedengegeben, als sie 470 Millionen Dollar akzeptierte, nachdem sie zuvor 3,3 Milliarden Dollar gefordert hatte.

Die Proteste arten aus
(Video: Youtube/Star News)

Dow Chemicals weigert sich, mehr Entschädigungen zu bezahlen
(Video: Youtube/IBNLive)

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pino am 05.12.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich!!!

    was wäre wohl passiert wenn eine Indische Firma in den Staaten sowas verursacht hätte?

  • Daniel am 04.12.2011 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Respektlosigkeit

    940 Chf pro Opfer? Soviel ist also ein Mensch wert? Hinzu kommt dass es nicht wie 20 Minuten berichtet 15000 sondern mehr als das Doppelte an Todesopfern gegeben hat. Die Zahl der Todesopfer wird laufend nach unten "korrigiert".

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pino am 05.12.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich!!!

    was wäre wohl passiert wenn eine Indische Firma in den Staaten sowas verursacht hätte?

  • Daniel am 04.12.2011 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Respektlosigkeit

    940 Chf pro Opfer? Soviel ist also ein Mensch wert? Hinzu kommt dass es nicht wie 20 Minuten berichtet 15000 sondern mehr als das Doppelte an Todesopfern gegeben hat. Die Zahl der Todesopfer wird laufend nach unten "korrigiert".