Escort Girl

31. März 2011 17:11; Akt: 31.03.2011 17:57 Print

Heisse Kaz wollte Politik machen

Bei den Wahlen in Frankreich erreichte Sandra Kaz ein respektables Resultat. Das war allerdings bevor bekannt wurde, dass sie als Escort Girl gearbeitet hat.

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Als Kandidatin des Front National (FN) von Marine Le Pen bei den kantonalen Wahlen in Coudekerque-Branche am nördlichsten Zipfel Frankreichs politisierte Sandra Kaz am rechten Rand des politischen Spektrums. Privat gab sich die 32-Jährige bisher jedoch alles andere als konservativ. Auf zwei verschiedenen Webseiten bot sie unter dem Pseudonym «Angunn» ihre Dienste als Escort Girl an, wie der «Phare dunkerquois» berichtet.

Bei der Präsentation der Kandidatin vor den Wahlen hatte es noch geheissen, Kaz sei eine Literaturstudentin. Im Schreiben, das sie den Medien bei ihrer Kandidatur versandte, hatte sie zudem festgehalten, dass sie Schriftstellerin und Sängerin einer Rockgruppe sei. Die bleiche Kaz mit der pechschwarzen Mähne und ihren Piercings hatte bei Auftritten im Ledermantel auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie ein Gothic-Fan ist.

Bei den Leuten in Coudekerque-Branche kam das gut an. Im ersten Wahlgang der kantonalen Wahlen gaben dem Polit-Neuling 24 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme. Und am vergangenen Sonntag bei der Stichwahl gegen den gestandenen Sozialisten Joël Carbon vereinigte sie immer noch über einen Drittel der Stimmen auf sich.

Escort in Belgien, Massagen in Frankreich

Das war allerdings bevor etwas über Angunn bekannt wurde, der «jungen, kultivierten Frau, die viel gereist ist, sechs Sprachen spricht und Sie abends begleitet», wie sie auf einer einschlägigen Seite beschrieben wird. Laut der Seite, auf der Kaz mit blonden Haaren und Schlangen posiert, würde die 32-Jährige ihre Dienste in Belgien anbieten. Auf einer anderen Seite bietet Angunn jedoch auch Massagen in Frankreich an.

Seit der «Phare dunkerquois» diese dunkle Seite der Kaz publik gemacht hat, ist sie für Medien nicht mehr erreichbar. Kaz ist untergetaucht. Anrufe auf ihre Handynummer gehen ins Leere. Ob das mit der Politkarriere noch etwas wird, ist zu bezweifeln.

(rn)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Peter am 31.03.2011 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch OK - Bevölkerungsquerschnitt

    Ist doch nett mal einen anderen Beruf vertreten zu haben.

  • Priska Steiner am 31.03.2011 22:58 Report Diesen Beitrag melden

    Sonst noch welche Sorgen?

    wo ist das Problem bitte schön ? ich möchte je nicht wissen, was andere Politiker in ihrer freien Zeit so treiben. Ist doch jedem seine Privatsache. GEWISSE Leute würden besser anderen gewissen Leuten gegenüber etwas kritischer sein. Betr. dieser Frau ist das total daneben.

  • Helvetier am 31.03.2011 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch linkes Geheuchle

    Typisch Linke. Da sie gegen intelligente Menschen wie Kaz keine Argumente haben, versuchen sie es halt mit Diffamierung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sina More am 15.04.2011 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Konservative Partei unglaubwürdig

    Da sie bei einer konservativen Partei Mitglied ist/war, wirkt sie nun unglaubwürdig. Aber es ist nichts neues, dass vor allem konservative Politiker, welche sich gegen Prostitution aussprechen, privat die fleissigsten Kunden sind (siehe Republikaner in den USA). Wäre sie bei einer liberalen Partei gewesen, hoffe ich dass es kein Problem dargestellt hätte.

  • Priska Steiner am 31.03.2011 22:58 Report Diesen Beitrag melden

    Sonst noch welche Sorgen?

    wo ist das Problem bitte schön ? ich möchte je nicht wissen, was andere Politiker in ihrer freien Zeit so treiben. Ist doch jedem seine Privatsache. GEWISSE Leute würden besser anderen gewissen Leuten gegenüber etwas kritischer sein. Betr. dieser Frau ist das total daneben.

  • AlexKeller am 31.03.2011 20:38 Report Diesen Beitrag melden

    alter Hut

    ... und?! Und sind jetzt die Hinterwäldler so schockiert, dass sie sich nie mehr mit einer Frau in den Wahlkampf ziehen?! Ich möchte ja nicht wissen, wie viele Männer freiwillig heimlich den Gigolo Beruf nachgehen ... Meistens nur aus reiner Faszination!

  • MAMÜ am 31.03.2011 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Vivre Sandra Kaz!!

    Warum Nicht weiter Politik machen, vielleicht besser Kaz als all die modernen Manager die nur auf ihren momentanen Erfolg/Projekte schauen und vielfach das langjährig Erreichte zerstören,und uns zur Inneffizienz erziehen.

  • Helvetier am 31.03.2011 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch linkes Geheuchle

    Typisch Linke. Da sie gegen intelligente Menschen wie Kaz keine Argumente haben, versuchen sie es halt mit Diffamierung.