Klimagipfel in New York

14. August 2019 16:01; Akt: 14.08.2019 19:25 Print

Jetzt sticht Greta Thunberg in See

Für die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist Fliegen ein No-go. An den Klimagipfel in New York reist sie mit dem Schiff.

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Heute ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg zu ihrer Segel-Reise über den Atlantik aufgebrochen. Dies war unter anderem auch vom Wetter abhängig. Die Bedingungen waren aber gut genug, sodass die Hochseejacht am späten Nachmittag in Plymouth in See stechen konnte.

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Das Team um die 16-jährige Thunberg ist gegen 16 Uhr Schweizer Zeit aufgebrochen – eine bis zwei Stunden später als ursprünglich geplant. In der Hafenstadt in Südwestengland stürmte und regnet es zuvor. Die Organisatoren setzen auf etwas besseres Wetter am späteren Nachmittag.

Zwei Wochen auf See

Die beiden Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi wollen Thunberg mit dem Spezialboot Malizia über den Atlantik bringen. An Bord befinden sich auch Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise soll rund zwei Wochen dauern.

Thunberg fliegt grundsätzlich nicht, weil Flugzeuge immense Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen ausstossen. Die Schwedin will ihren Kampf für einen beherzteren Einsatz der Politik gegen die Klimakrise auf der anderen Seite des Ozeans auf eine neue Ebene heben.

Im September wird sie am Uno-Klimagipfel vieler Staats- und Regierungschefs in New York teilnehmen. Im Dezember steht dann in Chile die Weltklimakonferenz an. Rund um diese beiden zentralen Termine will sie an Klimaprotesten teilnehmen und Betroffene der Klimakrise sowie andere Aktivisten und Entscheidungsträger treffen.

(sda)