«Glückliches Mädchen»

24. September 2019 08:38; Akt: 24.09.2019 17:25 Print

Donald Trump verspottet Greta auf Twitter

Am Klimagipfel in New York wären sich Trump und Greta Thunberg fast begegnet. Der Augenblick reichte, damit sich der US-Präsident eine Meinung über die Klimaaktivistin bildet.

Klimaaktivistin begegnete am Rand des UNO-Klimagipfels dem US-Präsidenten. (Video: Tamedia)
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In einer hoch emotionalen Rede beim Klimagipfel in New York hat die Aktivistin Greta Thunberg den Staats- und Regierungschefs mangelnde Handlungsbereitschaft vorgeworfen. Im Publikum sassen auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron und zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs.

Überraschend nahm auch US-Präsident Donald Trump teil. Er kam aber zu spät und verpasste Thunbergs Rede – und er blieb auch nur wenige Minuten.

Versteinerte Mine

Als Trump kurz zu den anwesenden Journalisten trat, stand die schwedische Klima-Aktivistin im Hintergrund und beobachtete den Auftritt des Präsidenten – zuerst neugierig, dann mit bösem Blick und versteinerter Mine. Trump bekam nichts mit.

Gretas hässige Blicke am UN-Klimagipfel

Trump seinerseits schien Greta Thunberg zu ignorieren. Ihre Rede hinterliess aber Spuren, denn wenig später verhöhnte der US-Präsident die 16-Jährige: «Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen!», schrieb er offenbar ironisch auf Twitter.

Trump gilt als mächtigster Bremser beim Kampf gegen den Klimawandel. Nach seinem Amtsantritt hatte er den Ausstieg aus dem zentralen Pariser Uno-Klimaabkommen verkündet - und das als Staatschef des Landes mit dem zweithöchsten Ausstoss von klimaschädlichen Gasen.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • vAl am 24.09.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Peinlich

    Bei Gretas Auftritt hat ich den Eindruck dass ein Verstörtes Kind eine Rede hielt, die ihr vorgekaut wurde

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  • Eva am 24.09.2019 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es braucht Zeit

    Ich denke die Greta Hysterie kann auch nach hinten los gehen. Die Jugend hat ein Recht auf die Zukunft, doch es braucht Lösungen und keine bösen Blicke. Die Leidtragenden sind, wenn Jobs verloren gehen und keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden, sind wiederum die Jugend.

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  • Rene Adam am 24.09.2019 07:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig Deuten

    Es gibt ein anderes Video wo 3 Sekunden mehr Bildmaterial vorhanden ist und dort sieht man das Greta am anfang schön Lächelt, aber sobald Donald ihr keines Blickes würdigt geht ihr Gesichtsausdruck in Hass über. Das ihr Donald keine Aufmerksamkeit witmed macht sie hässig oder sogar neidisch, das sie nicht im mittelpunk steht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Arbeiter 75 am 25.09.2019 07:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bringt gar nichts

    Global gesehen verursacht die Schweiz co2 im Promille Bereich, ich persönlich bin nicht messbar. Das Einzige was Greta erreicht ist, dass für Leute wie mich alles teurer wird (co2 Abgaben), aber die Luft wird nicht besser bzw die Klimaerwärmung nicht aufgehalten. Darum kann ich diesen Hype nicht mehr hören und verachte diese Jungendtliche

  • FROST am 24.09.2019 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Greta geh nach Hause

    Am besten soll doch dieses Kind wieder nach Hause und ein "normales" Leben führen. Den Klimawandel können wir nicht aufhalten. Das ist ein normaler Zyklus der Erde. Wir steuern einfach auf eine Eiszeit zu und bevor die kommt wird's reichlich warm auf der Erde. Was vielleicht schlauer wäre als Geld zu verdienen mit dieser unaufhaltsamen Situation; wir sollten uns Gedanken machen wo man all die Klimaflüchtlinge unterbringt, denn diese Menschen brauchen vielleicht bald ein neues Zuhause weil z.B. die Insel auf der sie wohnen bald versinkt im Meer.

  • Dirk am 24.09.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Donald Trump verspottet Greta

    Wirklich ist ja schon gut aber es ist auch übertrieben die Menschheit hätte vor 50 Jahren anfangen sollen nicht erstattet man kann e nix mehr retten, solange die Chinesen und Amis nicht mit machen auch die Inder was nützt das. Man schickt ein junges Mädel vor PR sage ich nur was meint die kleine sie könne die Welt retten? Aber einem kleinen Mädchen hört man zu und schenkt Ihr Aufmerksamkeit, aber mal ehrlich bringt's das solange die Politiker für wenige Kilometer ins Flugzeug steigen oder auch manchmal Zweit Flugzeuge auf einmal weil es für eine nicht auf dem Weg liegt

  • P. Einlich am 24.09.2019 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schmetterlings Flügelschlag

    Immerhin, versucht Sie was zu ändern - mit 16. Was habt Ihr so erreicht? So viele hasskommentare, gegen eine 16 Jährige, die Beste Absichten hat. Ihr versteckt euch hinter der Anonymität im Internet & bewirkt nichts, nur Hohn gegen euch selbst. Kehrt in euch & fragt euch: wie würdet Ihr was verändern?

  • Mad Max am 24.09.2019 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    das Problem mit der Umwelt

    um es richtig zu lösen müsste man das System umkrempeln und die Karten neu mischen. Aber wie ich die Leute kenne würde das in einem 3. Weltkrieg enden. Dann sollte man nie ohne Geigerzähler aus dem Haus/Unterschlupf.