New York

03. November 2019 10:22; Akt: 03.11.2019 10:22 Print

Trump erntet zum 2. Mal in einer Woche Buh-Rufe

Innerhalb einer Woche wurde der US-Präsident bereits zum zweiten Mal ausgebuht. Diesmal an einem Kampf-Wettbewerb in New York.

Trump erhielt bei seinem Auftritt in New York wieder zahlreiche Buhrufe.
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US-Präsident Donald Trump ist zum zweiten Mal binnen einer Woche in der Öffentlichkeit ausgebuht worden. Als Trump am Samstagabend mit seinen Söhnen Donald junior und Eric einen Kampf-Wettbewerb im New Yorker Madison Square Garden besuchte, reckte er die Faust und winkte der Menge zu. Er erntete in seiner Heimatstadt allerdings nicht nur Applaus und Jubel, sondern noch lautere Buh-Rufe.

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Ausserdem demonstrierten vor dem Gebäude einige Dutzend Gegner des umstrittenen Präsidenten. Sie hielten Plakate mit Aufschriften wie «Raus jetzt mit Trump/Pence» in die Höhe.
Am Sonntag vergangener Woche war Trump im Baseball-Stadion der Washington Nationales ausgebuht worden. Einiger seiner Gegner skandierten: «Sperrt ihn ein.» Damit wandelten sie einen Ausruf ab, der häufig bei Kundgebungen von Trump-Anhängern zu hören ist und sich gegen die frühere demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton richtet.

Angesichts der von den US-Demokraten eingeleiteten Amtsenthebungsuntersuchung gegen Trump wegen dessen Ukraine-Affäre wird der Ausruf von Kritikern zunehmend auf den US-Präsidenten angewendet. Die Demokraten werfen Trump gravierenden Amtsmissbrauch vor. Dabei geht es um die Bestrebungen des Präsidenten, Ermittlungen in der Ukraine gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden, dessen früher für eine ukrainische Gasfirma tätigen Sohn Hunter und die Demokratische Partei zu erwirken.

(vro/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ruedi Z am 03.11.2019 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gefährliche Tendenz

    Trump, Erdogan, Bolsonaro, Orban.... alles vom Volk gewählte Machtmenschen. Trump versucht nur das, was Erdogan und Orban schon gemacht haben: Das dumme Volk und die Opposition mundtot machen, bevor sie merken, dass sie den Volksverführern auf den Leim gegangen sind.

  • Roland Fae am 03.11.2019 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschäftsgebaren

    D. Trump war und ist auch als Geschäftsmann nicht zimperlich. Einer mir bekannten Person hat Herr Trump die letzte Zahlung von ca. 300'000 Dollar an die Baufirma meines Bekannten nicht geleistet, mit der Begründung er könne ja vor Gericht klagen, das käme ihn teurer zu stehen. So hält dich D. Trump an Verträge.

  • Dober am 03.11.2019 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bitte was?

    einen Kampf-Wettbewerb? echt jetzt? ein UFC Fight, der nicht gerade ohne war!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Michi am 03.11.2019 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst vor der eigenen Tür...

    Wir Europäer verurteilen Amerikaner? Echt jetzt? Und bei uns so, alles gut?

  • B. Witschi am 03.11.2019 22:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jasoeiner

    Bei ihm würde ich auch buhhhh rufen , wie konnte so einer nur an die macht gelangen, definitiv mit Geld... und verblendete Wähler....

  • thomas am 03.11.2019 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung?

    Gnade uns Gott, was dann nach trump kommen wird.

  • L.M. am 03.11.2019 20:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer diese einseitige Berichterstattung

    In Texas wurde er dafür gefeiert wie ein Held. Also bitte objektiv bleiben, danke.

  • Denkfabrik Büezer am 03.11.2019 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    New York ist in Demokraten hand

    Kein Problem, Merkel Kritiker haben es schon 1000 Mahl