US-General

06. Januar 2016 02:05; Akt: 06.01.2016 02:26 Print

IS hat 30 Prozent seines Territoriums verloren

Die Anti-IS-Koalition habe weite Teile der vom Islamischen Staat besetzten Gebiete im Irak und in Syrien zurückerobert. Dies teilte ein US-General in Bagdad mit.

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Territorium zurückerobert: Ein irakischer Soldat bei einem Einsatz in der Nähe von Ramadi. (27. Dezember 2015) (Bild: Keystone/AP)

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Die Terrormiliz Islamischer Staat hat nach Angaben der internationalen Anti-IS-Allianz rund ein Drittel ihres ursprünglich kontrollierten Gebietes wieder verloren. Im Irak seien 40 Prozent des IS-Territoriums zurückerobert worden, in Syrien 20 Prozent. Der Sprecher der von den USA angeführten internationalen Anti-IS-Koalition, US-General Steve Warren, teilte dies am Dienstag in Bagdad mit. «In den beiden Ländern zusammen kann man sagen, dass die IS-Kämpfer 30 Prozent des Gebietes verloren haben, das sie einst kontrollierten.»

Der IS hatte im Sommer 2014 grosse Teile Syriens und des Nordiraks erobert. In den von ihnen kontrollierten Gebieten proklamierten die Jihadisten islamisches Scharia-Recht und verüben immer wieder Gräueltaten.

Einheimische Truppen und eine internationale Allianz unter Führung der USA bekämpfen den IS in beiden Ländern aus der Luft. In Syrien fliegt seit Ende September auch Russland Luftangriffe. Auch die deutsche Bundeswehr unterstützt die internationale Allianz gegen den IS unter anderem mit Aufklärungs-Tornados. Sie nimmt aber nicht aktiv an Kämpfen teil.

(chi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gavrilo am 06.01.2016 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    IS

    ja dank den russen wären die nicht da hätten sie 30% zugelegt

  • Trummler am 06.01.2016 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wichtigkeit?

    Eine andere etwas wichtigere Frage wäre auch noch, wie strategisch wichtig das verlorene Land (ihnen) war. Falls es sich hauptsächlich um Wüste handelt, die ja bekanntlich relativ Menschenleer und ressourcenarm ist, sehe ich den strategischen Erfolg eher als gering an... Anders jedoch, falls es sich um ein (Halb-)Feuchtgebiet gehandelt haben sollte, oder um erzreiches Gebirge (Eine Karte wäre noch recht hilfreich)

  • Schef98 am 06.01.2016 08:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Gefällt mir!

Die neusten Leser-Kommentare

  • snowi am 06.01.2016 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    IS Die Katastrophe

    Ja genau weiter so. Hoffentlich verlieren sie das ganze Territorium

  • AB62 am 06.01.2016 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krieg gegen IS

    In Ramadi hat die Koalition versagt. Von den Tausenden IS-Kämpfern, die sich ürsprünglich in Ramadi auhielten, waren es nach der 20'000 Mann starken Offensive der irakischen Armee noch 150-300 Kämpfer die in Ramadi noch kämpften. Die Zivilbevölkerung ist lange vorher geflüchtet. Die Stadt ist durch Bomben der Koalition und Artilleriebeschuss in Schutt und Asche gelegt worden. Der IS ist noch gleich stark wie vorher, sie rektrutieren sogar neue Mitglieder in den armseligen Flüchtlingscamps. Bomben bringen keinen Frieden!

  • Schef98 am 06.01.2016 08:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Gefällt mir!

  • Gavrilo am 06.01.2016 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    IS

    ja dank den russen wären die nicht da hätten sie 30% zugelegt

  • Trummler am 06.01.2016 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wichtigkeit?

    Eine andere etwas wichtigere Frage wäre auch noch, wie strategisch wichtig das verlorene Land (ihnen) war. Falls es sich hauptsächlich um Wüste handelt, die ja bekanntlich relativ Menschenleer und ressourcenarm ist, sehe ich den strategischen Erfolg eher als gering an... Anders jedoch, falls es sich um ein (Halb-)Feuchtgebiet gehandelt haben sollte, oder um erzreiches Gebirge (Eine Karte wäre noch recht hilfreich)