Therapeutischer Begleiter

20. August 2019 19:23; Akt: 20.08.2019 19:49 Print

Vielleicht ist ein Pferd bald dein Sitznachbar

Seit Kurzem dürfen in den USA neben Hunden und Katzen auch Mini-Pferde in der Kabine mitfliegen. Dies, weil sie oft als tierische Begleiter genutzt werden.

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Im Vergleich zur Schweiz ist in den USA alles ein bisschen grösser. Die Burger, die Autobahnen, die Supermärkte – und seit Kurzem auch die Tiere, die in Flugzeugen mitgeführt werden dürfen.

Wie die «New York Times» berichtet, verfügte das US-Verkehrsministerium vor kurzem, dass neu offiziell drei Tierarten auf Flügen in der Kabine mitgenommen werden dürfen. Neben Hunden und Katzen nun auch Pferde – genauer gesagt Miniaturpferde. Zurzeit kursiert in den sozialen Medien ein Bild aus dem Jahr 2004, dass ein solches Pferd in einer Flugkabine zeigt.

Tiere gelten als therapeutischer Begleiter

Die amerikanischen Miniaturpferde sind kleiner als Ponys und dürfen eine maximale Widerristhöhe von 86 Zentimetern erreichen. Trotz ihrer Grösse wiegen sie schnell einmal 70 Kilogramm. Früher wurden die Tiere von Adligen gezüchtet und als Haustiere gehalten.

Mittlerweile gelten sie jedoch als Begleittiere für Menschen, die Unterstützung brauchen und fungieren als therapeutischer Begleiter. Dies ist auch der Grund für die Anpassung des Verkehrsministeriums.

Daniel die Ente und Pfau Dexter

In den USA ist die Anzahl von Assistenztieren in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die Flugzulassung erhalten die Tiere allerdings nur, wenn ein ärztliches Attest vorhanden ist. So versuchten schon diverse Personen, ihre Tiere als Begleiter anzugeben. Ob Schweine, Schlangen oder auch Enten.

Im Jahr 2016 ging die Reise einer Ente in den Sozialen Medien durch die Decke. «Daniel the Duck» begleitete sein Frauchen Carla Fitzgerald. Die Ente sorgt stets dafür, dass sich Carla Fitzgerald bei einer Panikattacke beruhigt. Er merkt, wenn sie kurz vor einer Panikattacke steht und klettert ihr auf die Brust.

Immerhin, nicht jedes Tier schafft es ins Flugzeug. Im vergangenen Jahr versuchte eine New Yorkerin, mit ihrem drei Meter langen Pfau zu reisen. Die Airline untersagte jedoch das Vorhaben. Pfau Dexter durfte nicht mitfliegen, obwohl die Besitzerin extra einen Sitzplatz gebucht hatte. Allerdings war das Tier auch kein emotionales Unterstützungstier, sondern ein kurioses Haustier.

(fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Romira am 20.08.2019 19:44 Report Diesen Beitrag melden

    Und wer fragt das Tier?

    Und wer fragt die Tiere, ob sie Lust aufs Fliegen haben, statt artgerecht auf der Weide zu stehen, nur damit die armen, gestressten, gestörten Menschen sich ein bisschen entspannen können? Das grenzt an Tiermissbrauch, denn sowas ist einfach nur Stress für ein Tier.

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  • B. Bardot am 20.08.2019 19:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Poor animals

    Arme Tiere. Sind nicht für diese menschlichen Strapazen gemacht!

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  • Thomi am 20.08.2019 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frachtraum

    warum darf ich nicht im Frachtraum mit fliegen ich hätte da viel mehr Platz mit meinen 2m

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Solala am 21.08.2019 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Tierquälerei

    Tierquälerei. Ein Pferd verdient ein anderes Leben, ein Artgerechtes. Der Mensch kann sich nicht alles nehmen was er will

  • MadChengi am 21.08.2019 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Therapeutische Reisebegleiter

    Eine Büchse bunte Maden kommt bei mir mit auf Reisen, als Glücksbringer und Andenken an "Zu Hause"!

  • MadChengi am 21.08.2019 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Maden from Switzerland

    Eine Büchse SVP-Maden hab' ich immer dabei, gegen das Heimweh! ;O)))

  • Flohzirkus am 21.08.2019 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    Immer dabei

    Meine Hausflöhe kommen überall hin mit...

  • Kein Minipony am 21.08.2019 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Dämlich sowas

    Emotionales Unterstützungstier? Kann ich noch glauben bei Hund/Ratte/Minipferd. Die kannst du noch gewissermassen trainieren, dass sie dir hilfreich sind. Alles andere scheint mir mehr wie ein Kuscheltier/kurioses Vorzeigetier. Finde es sowieso schrecklich, dass man da einfach ein Tier nehmen und als 'Support Animal' abstempeln darf. Solche untrainierten Viecher machen beispielsweise den ausgebildeten Blindenführhunden die Arbeit schwer.