Iran

14. März 2011 10:34; Akt: 14.03.2011 10:34 Print

Iranische Milizen starten Cyber-Angriffe

Das Internet ist für die iranische Opposition zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. Basidsch-Milizen greifen daher die Websites von Regime-Gegnern an.

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Ziel der Cyber-Angriffe sind Professoren, Studenten und Geistliche: Iranische Studenten in einem Internet-Café. (Bild: Keystone)

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Im Iran haben die regimetreuen Basidsch-Milizen nach dem Bericht einer staatlichen Zeitung Cyber-Angriffe gestartet. Die Zeitung «IRAN» berichtete am Montag unter Berufung auf den Basidsch-Kommandeur General Ali Fasli, die Angriffe richteten sich gegen Websites von Feinden des Irans. Zu den Angreifern gehörten Professoren, Studenten und Geistliche.

Der Iran hatte im Januar eine erste Cyber-Polizei-Einheit angekündigt. Das Land war Ziel des Computerwurms Stuxnet, der in die Rechner des Atomprogramms eingeschleust worden war. Das Internet ist seit der umstrittenen Präsidentenwahl von 2009 ausserdem eines der wichtigsten Medien für die iranische Opposition.

(ap)