Feierlicher Empfang

27. Mai 2019 05:17; Akt: 27.05.2019 05:55 Print

Japans Kaiser Naruhito empfängt Trump

Der Staatsbesuch von US-Präsident Trump in Japan erreichte mit dem Empfang beim neuen Kaiser seinen Höhepunkt.

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Mit einem feierlichen Empfang bei Kaiser Naruhito ist US-Präsident Donald Trump am Montag auf dem zeremoniellen Höhepunkt seines viertägigen Staatsbesuches in Japan angelangt. Naruhito empfing den US-Präsidenten auf einem Exerzierplatz vor dem kaiserlichen Palast.

Neben den Ehefrauen der beiden Staatsmänner, Kaiserin Masako und Melania Trump, waren zahlreiche Gäste aus Politik und Diplomatie beider Länder zugegen, auf US-Seite unter anderem die Präsidentenberater John Bolton und Stephen Miller.

Das japanische Monarchenpaar spricht fliessend Englisch. Kaiser Naruhito studierte in Oxford, seine Frau Masako ist eine in Harvard studierte frühere Diplomatin.

Anschliessend wurden Trump und seine Frau im Palast von Naruhitos Bruder, Kronprinz Akishino und Ministerpräsident Shinzo Abe in Begleitung ihrer Frauen begrüsst. Trump ist das erste Staatsoberhaupt, das von Japans neuem Monarchen empfangen wurde. Naruhito ist seit 1. Mai auf dem Thron.

Trump «fühlt» Fortschritte bei Nordkorea

Unmittelbar nach der feierlichen Visite beim Kaiser kam Trump mit Abe zu politischen Gesprächen zusammentreffen. Nach Angaben Trumps steht neben dem Handel die Sicherheitspolitik im Vordergrund. Beim Thema Nordkorea könne es Fortschritte geben. «Das fühle ich», sagte Trump. Man müsse aber die Entwicklungen abwarten.

Im Bezug auf die Krise im Iran sagte Trump, er wisse, dass Japan und insbesondere Premierminister Shinzo Abe einen engen Draht zur Führung in Teheran hätten. «Niemand will sehen, dass furchtbare Dinge passieren», sagte der US-Präsident.

Zweites grosses Gesprächsthema dürfte der Handel werden – allerdings hatte Trump bereits am Sonntag Erwartungen auf den baldigen Abschluss eines gemeinsamen Handelsabkommens gedämpft. Weite Teile sollen erst nach den Parlamentswahlen in Japan im Juli besprochen werden. «Ich denke, dass wir im August einige wichtige Ankündigungen machen können», sagte Trump.

Die USA müssten gegenüber Japan «ein bisschen aufholen» betonte Trump. Es gehe um fairen Handel und den Versuch, das US-Handelsdefizit ein wenig auszugleichen. Er nannte grosse Investitionen der japanischen Autoindustrie und die Bestellungen des japanischen Militärs für US-Militärtechnik als positive Beispiele.

(chk/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alternative für die Schweiz am 27.05.2019 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Konnichiwa ;)

    Konnichiwa Mr. Trump. Er wird die komplexen geopolitischen Verstrickungen auflockern, sogar zu Sportsfreund Kim in Nordkorea hat er wieder warme Töne angestimmt... America first und mit dem Rest arrangiert man sich. Trump ist bei weitem der Zero Kriegstreiber seit Bush, Clinton und Obama. Und einer der wenigen, der sein Wahlversprechen umsetzt!

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  • mitleser am 27.05.2019 06:16 Report Diesen Beitrag melden

    gut erklärt

    Herzig, dass auf fast jeder Bildunterschrift vermerkt ist, wer von den 4 Personen nun Trump oder die First Lady ist. Als ob man sie sonst nicht finden würde.

  • Roli1966 am 27.05.2019 07:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    oje

    armer Kaiser

Die neusten Leser-Kommentare

  • JonSnow am 27.05.2019 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kaiser Trump

    Passt, Trump ist ja auch ein Kaiser, nur ist er halt der ohne Kleider.

  • Xenia am 27.05.2019 14:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Benimmkurs

    Hoffe Trump benimmt sich nicht wie ein Elefant im Porzellanladen.

  • hokage am 27.05.2019 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naruto

    habe zuerst falsch gelesen und dachte er will zu naruto.

  • Let the Games begin am 27.05.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Deklassifizierung

    Die Deklassifizerung beginnt, Trump ist weit weg und sicher in der AF1, bei Verbündeten und Militärbasen.

  • Karin Späth am 27.05.2019 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Wau, zwei Kaisers..

    Hoffentlich hat er gute Nerven, der Kaiser. Donald ist sich am überlegen, ob der Titel "Kaiser Trump" nicht doch was für Ihn wäre....