Kolumbien

16. Juni 2014 01:00; Akt: 16.06.2014 01:00 Print

Juan Manuel Santos bleibt Präsident

In einer der knappsten Entscheidungen seit Jahrzehnten ist Präsident Juan Manuel Santos in Kolumbien im Amt und in seinem Friedenskurs bestätigt worden.

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Juan Manuel Santos hatte die Abstimmung zum Referendum über die Friedensgespräche mit der linken Guerillaorganisation Farc erklärt, die seine Regierung seit 18 Monaten in Havanna betreibt. (Bild: Keystone/Leonardo Munoz)

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Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos ist am Sonntag bei der Präsidentenstichwahl in einer sehr knappen Entscheidung in seinem Amt bestätigt worden. Er setzte sich mit 53 Prozent zu 47 Prozent gegen seinen rechtsgerichteten Rivalen Óscar Iván Zuluaga durch, der die erste Runde noch gewonnen hatte. Das wurde nach Auszählung von 95 Prozent der Wahlkreise bekannt.

Santos hatte die Abstimmung zum Referendum über die Friedensgespräche mit der linken Guerillaorganisation Farc erklärt, die seine Regierung seit 18 Monaten in Havanna betreibt. Zuluaga hatte die schleppenden Verhandlungen kritisiert und Santos vorgeworfen, den ohnehin geschwächten Guerillas zu viele Zugeständnisse zu machen.

In der ersten Runde der Wahl am 25. Mai hatte der 55-jährige Zuluaga 29 Prozent der Stimmen erreicht, Santos nur 26. Auch in letzten Umfragen vor der Wahl lag Zuluaga noch knapp vor Amtsinhaber Santos.

(sda)