US-Präsidentschaftskandidatur 2020

09. Oktober 2019 11:20; Akt: 09.10.2019 11:29 Print

Senatorin Warren lässt Biden erstmals hinter sich

Über ein Dutzend US-Demokraten kämpft derzeit noch um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur 2020. Eine liegt dabei weit vorne.

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Senatorin Elizabeth Warren holt im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur auf. (Bild: Keystone/Ringo H.w. Chiu)

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Das Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten wird enger: Die Senatorin Elizabeth Warren liegt laut einer am am Dienstag veröffentlichten Auswertung mehrerer Umfragen zum ersten Mal vor Ex-Vizepräsident Joe Biden, bislang unangefochten an der Spitze. Mehr als ein Dutzend US-Demokraten kämpft derzeit noch um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur 2020.

Durchschnittlich kommt Warren in Umfragen gemäss der Webseite «RealClearPolitics» auf 26,6 Prozent. Biden liegt mit 26,4 Prozent nun knapp dahinter. Im Gegensatz zu Biden hat die 70-jährige Senatorin von Massachusetts einen erfolgreichen Wahlkampf-Sommer hinter sich. Der 76-jährige Biden machte hingegen vor allem mit rhetorischen Ausrutschern und gesundheitlichen Problemen auf sich aufmerksam.

Bald beginnen die Debatten

Bidens Name ist ausserdem mit dem von den Demokraten angestrebten Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump verbunden. Dem US-Präsidenten wird vorgeworfen, vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Beschaffung von kompromittierendem Material gegen Biden und dessen Sohn gefordert zu haben.

Warren hat auch beim Aufbringen von Geld für ihre Kampagne die Nase vorn. Allein im dritten Quartal 2019 sammelte sie 24,6 Millionen Dollar von Spendern ein - deutlich mehr als ihre innerparteilichen Rivalen Biden und Bernie Sanders.

Am 15. Oktober findet die vierte Fernsehdebatte der US-Demokraten statt. In Ohio werden die zwölf Bewerber mit den besten Chancen antreten. Eine weitere Debatte ist für den 20. November geplant.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Claudia1 am 09.10.2019 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Junge Leute

    Hat Amerika nichts anderes zu bieten, wie Greise? Abgesehen davon, Biden war als Vize nicht so gut wie man meint. Er wird sehr überschätzt. Amerika braucht junge und unverbrauchte Leute.

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  • Typhoeus am 09.10.2019 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beide Kandidaten

    sind zu alt. Ein junger Präsident muss kommen.

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  • Ferrus Manus am 09.10.2019 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Hoffnung

    Die Demokraten werden die Wahl mit Warren oder Biden verlieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hubble am 12.10.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Die Bidens?

    Was genau haben Papa und Sohnemann in der Ukraine eigentlich getrieben? Sauber war das offensichtlich nicht....

  • American am 11.10.2019 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Werde als Republican...

    Yang wählen aber niemal Trump.

  • Kurt Furgler sel. am 11.10.2019 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Altersschwach

    Alles gut und recht. Aber hat es in diesem grossen Land keine fähigen Jungen? Die Alten wie Biden, Trump, Sanders, Warren aber auch Mitchell und Pelosi sollen endlich in Hinterzimmer abtreten.

  • Amerikanerin am 11.10.2019 07:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genaus was Amerika und die Welt brauchen.

    Elizabeth Warren ist eine Inspiration. Sie ist unwahrscheinlich klug, ueberraus erfahren, hat Humor, finanziert ihre Kampanie ohne Gelder der Wirtschaft und bringt Loesungen. Kein Gruenei kann Trump schlagen.

  • Republican am 10.10.2019 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ich werde YANG oder Weld waehlen

    Auch ein andere Dem is ok, aber bitte nicht Trump. Ich bin republicaner. Auch bitte nicht warren...