Nordkoreanische Agentur

23. April 2019 04:33; Akt: 23.04.2019 04:57 Print

Kim wird Putin «bald» treffen

Ein Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber und dem russischen Präsidenten stehe kurz bevor, sagt die Agentur KCNA in Pyongyang.

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Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wird nach offiziellen nordkoreanischen Angaben «bald» nach Russland reisen. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA bestätigte am Dienstag entsprechende Angaben des Kreml.

Kim werde «bald die Russische Föderation besuchen auf Einladung» von Präsident Wladimir Putin und «Gespräche» führen, hiess es. Vergangene Woche hatte der Kreml das Treffen angekündigt. Datum und Ort des Treffens wurden noch nicht bekannt gegeben. Nach Berichten russischer, südkoreanischer und japanischer Medien soll es in Wladiwostok im Osten Russlands stattfinden.

Spannungen mit den USA

Russland ist einer der wenigen Verbündeten Nordkoreas. Das letzte Treffen dieser Art fand im Jahr 2011 statt. Damals reiste Kims Vater Kim Jong-il zu Gesprächen mit dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew nach Sibirien.

Die Ankündigung des Treffens erfolgt vor dem Hintergrund von Spannungen zwischen Nordkorea und den USA. Kim hatte sich bei einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr in Singapur grundsätzlich auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Konkrete Schritte wurden allerdings nicht vereinbart.

Bei ihrem zweiten Gipfel Ende Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi erreichten Kim und Trump keine Einigung über Schritte zur atomaren Abrüstung. Seither gab es mehrfach Berichte über neue Aktivitäten auf nordkoreanischen Raketentestanlagen.

(chk/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Flitzpiepe am 23.04.2019 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    durchschaubar

    Während die USA ihr Atomwaffenarsenal erneuert und ausbaut sollen andere Länder abrüsten. Es waren die USA, die 1945 zwei Atombomben auf Städte abwarfen! Es sind die USA, die ihre Raketen rund um die Welt stationiert haben! Und ja, statt teure Waffen zu bauen, sollte Kim das Geld seinem Volk zukommen lassen. Aber gilt das nicht auch für die USA, welche ohne funktionierendes Sozialsystem dasteht! Unter den Sanktionen gegen Nordkorea leidet ausschliesslich die Bevölkerung. Dass Kim sich nun wirschaftliche Unterstützung in Moskau holen will ist in dem Kontext verständlich.

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  • Geissenpeter am 23.04.2019 05:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diplomatie wirkt

    besser als Krieg. Das hat Europa nach zwei Weltkriegen immer noch nicht gelernt.

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  • Lucy F am 23.04.2019 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das könnte gut werden

    Endlich kommt ein Gespräch mit einem vernunftbegabten Präsidenten zustande

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Heidi Heidnisch am 24.04.2019 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jonglieren mit 3 Bällen

    Wie die Schweiz stets zwischen den grossen Nachbarn lavierte und sich dabei recht gut schlug, oder wie die Nepalis, zwischen China und Indien, so versucht Kim mit China, Amerika plus Russland zu jonglieren. Hoffentlich fällt ihm kein Ball runter, das wäre tragisch fürs Volk.

  • James R. am 23.04.2019 21:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kluger und sachlicher

    Auf jeden Fall, wird das Treffen erfolgreicher sein, als mit Twitter Präsident aus dem USA, weil Präsident PUTIN ganz andere Kaliber von Intelligenz ist, als der TRUMP.

  • Dumby am 23.04.2019 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Boygroup

    Warum machen Trump, Putin und Kim nicht eine Dreier Party?! Oder noch besser noch ein paar andere Leader dazu nehmen und eine tolle Band gründen..

  • Jabalito am 23.04.2019 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Nachrichtenwert

    Wen interessiert das Treffen von diesen zwei unsäglichen Typen?

  • D. Ummerputin am 23.04.2019 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Rede zum naiven Volk

    das russische Volk steht nur noch mit 30% hinter ihrem Präsident, ich glaube, bald muss ich mich absetzen