ICE-Tragödie

31. Juli 2019 11:48; Akt: 31.07.2019 11:48 Print

Helfer schildern schlimme Situation in Frankfurt

Am Montagvormittag wurde am Bahnhof Frankfurt ein Kind vor einen einfahrenden ICE gestossen. Der 40-jährige Täter ist Eritreer und lebt im Kanton Zürich.

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H. A. soll der Täter des tödlichen Vorfalls am Frankfurter Hauptbahnhof sein. Der 40-Jährige wohnt in der Schweiz und hat bei den VBZ gearbeitet. Am Dienstag informierte die Kantonspolizei Zürich zum Fall. Der Mann war in der Woche zuvor polizeilich aufgefallen, als er seine Frau, die drei Kinder und eine Nachbarin in seiner Wohnung eingesperrt hatte. Auch der deutsche Innenminister Horst Seehofer äusserte sich am Dienstag öffentlich zum Fall. Dabei kam heraus, dass der Täter in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben war. Die Tat vom Montag schockierte international: Am Hauptbahnhof in Frankfurt wurden ein Achtjähriger und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestossen. Der Achtjährige kam dabei ums Leben. Seine Mutter wurde ins Spital gebracht. Die Polizei konnte einen 40-Jährigen festnehmen. Der aus Eritrea stammende Mann wird der Tat verdächtigt. Passanten konnten dem mutmasslichen Täter hinterherrennen. Augenzeugen, die die schreckliche Tat beobachtet hatten, brachen weinend zusammen. Die Polizei sucht nun Zeugen. Vier Gleise am Bahnhof wurden gesperrt. Die Spurensicherung läuft auf Hochtouren. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Täter eine weitere Person vor den Zug stossen. Laut Angaben der Polizei konnte sich diese allerdings wehren. Die Mutter des verstorbenen Buben wurde ins Spital gebracht. Sie konnte sich mit einer Rolle in den Zwischenraum der Gleise retten. Ihren Sohn bekam sie jedoch nicht mehr zu fassen. Etliche Personen am Gleis und im Zug mussten die Tat mit ansehen. Für sie sind Seelsorger am Bahnhof unterwegs. 15 Personen mussten betreut werden. Innenminister Horst Seehofer hat seine Ferien abgebrochen, um sich mit Sicherheitsbehörden zu treffen. Die Mordkommission hat den Fall übernommen. Wie lange die Sperrung der Gleise andauert, ist noch unklar.

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(fss)