Mit Billigflieger

13. Oktober 2013 13:54; Akt: 14.10.2013 15:16 Print

Luxus-Bischof zu Gesprächen in Rom

Nach den Vorwürfen gegen den umstrittenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist dieser nach Rom gereist. Er steht in der Kritik für seinen 31 Millionen Euro teuren Bischofssitz.

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Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist nach Rom gereist. Er halte sich zu Gesprächen im Vatikan auf, sagte Bistumssprecher Martin Wind am Sonntag. Tebartz-van Elst steht wegen der Affäre um die Kostenexplosion beim Bau seiner Limburger Residenz enorm unter Druck.

Bereits am Samstag hatte das Bistum angekündigt, Tebartz-van Elst werde noch «im Laufe der Woche» nach Rom fliegen. Der genaue Zeitpunkt war aber zunächst offen geblieben. Weitere Details zu den Gesprächen im Vatikan nannte der Bistumssprecher am Sonntag nicht.

Folgekosten sogar bis zu 40 Millionen

Bischof Tebartz-van Elst steht in der Kritik, weil die Kosten für den Bau des Bischofssitzes in Limburg auf mindestens 31 Millionen Euro angestiegen sind. Neuesten Presseberichten zufolge könnte die Summe wegen weiterer Folgekosten sogar auf bis zu 40 Millionen Euro steigen. Ursprünglich waren 5,5 Millionen Euro veranschlagt.

In der katholischen Kirche mehren sich die Rücktrittsforderungen. Tebartz-van Elst hatte angekündigt, er werde die Entscheidung über sein Amt in die Hände von Papst Franziskus legen.
(Video: SnackTV)

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mensch am 13.10.2013 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kirche?

    Obwohl ich ein gläubiger Katholike bin, meide ich schon seid meiner Kindheit die Kirche. Der Grund: Die Kirche gibt uns vor wie wir zu leben haben und hält sich selber nicht an daran. Wie soll man in eine solche Organisation Vertrauen haben, welche ihre Mitglieder derart hinters Licht führt. Und während die Menschen in Afrika hungern, predigt der Papst in seinem goldenen Appartement im Vatikan. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

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  • Pompös am 13.10.2013 14:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn er jemand wäre

    Würde er freiwillig zurücktreten. Aber dann hätte er wohl auch keine 40mio-residenz bauen lassen.

  • A. P. am 13.10.2013 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mann wie clever!

    Dieser Herr versteht wirklich was von Schuld und Sühne ! Jetzt erst mit Billigfluglinie.. danach beichten und 10 mal Kreuzzeichen und 5 Kerzen für Maria . Dann ist alles wieder wie vorher. .. so läuft's doch seit Jahrhunderten,

Die neusten Leser-Kommentare

  • Papstine am 14.10.2013 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Gespannt

    Bin gespannt auf Roms Reaktion. Ausserdem intressiert mich was mit dem Verwaltunsrat der Diözese passiert, der diese Unsumme durchgewunken hat. Bitte dranbleiben!

  • Mich ael am 13.10.2013 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    Meet and greet with the Pope

    Ob ich auch ein Freffen mit meinem Lieblingspromi bekomme, wenn ich so einen richtigen Bockmist baue? Sollte das auch bei mir funktionieren, dann überlege ich es mir ernsthaft!

  • Winnie, Basel am 13.10.2013 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Denkmalschutz

    Es ist schon abartig, wie über die Aufwendungen für den Bischofssitz in Limburg gelästert wird. Eigentlich sollten sich die Bürger darüber freuen, dass die Innenstadt durch dieses Bauensemble architektonisch aufgewertet wird. Offenbar mussten historische Gebäude aufwändig restauriert werden. Hat der Bauherr, das Bistum Limburg, schon staatliche Zuschüsse dafür erhalten? Es ist doch durchaus üblich, dass bauliche Maßnahmen, die dem Denkmalschutz dienen, durch den Staat finanziell gefördert werden.

  • iPat am 13.10.2013 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Peanuts

    Im Vergleich zum Pomp im Vatikan

  • Mensch am 13.10.2013 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kirche?

    Obwohl ich ein gläubiger Katholike bin, meide ich schon seid meiner Kindheit die Kirche. Der Grund: Die Kirche gibt uns vor wie wir zu leben haben und hält sich selber nicht an daran. Wie soll man in eine solche Organisation Vertrauen haben, welche ihre Mitglieder derart hinters Licht führt. Und während die Menschen in Afrika hungern, predigt der Papst in seinem goldenen Appartement im Vatikan. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

    • Papstine am 14.10.2013 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Gegendarstellung

      und während die goldenen Appartements (die der jetzige Papst übrigens nicht bewohnt) unter Denkmalschutz stehen und deren Erhaltung Millionen verschlingt, um die sich sonst vollständig der Normalsteuerbürger kümmern müsste, sind die meisten Hilfsorganisationen die auch nachhaltig und im stillen Gutes tun Katholische Hilfswerke.

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